DeBruyn

Nur hauchdünn vorbei

KENYA OPEN – FINAL: Jannik de Bruyn verpasst im Muthaiga GC nach einer birdiereichen Finalrunde nur hauchdünn ein Topergebnis. Auch Max Kieffer und Hurly Long machen noch Ränge gut.

Velten Meyer und Jannik de Bruyn starten mit klar intakten Chancen auf ein Spitzenergebnis in Nairobi in den Finaltag, denn beide deutschen Aufsteiger weisen gerade mal zwei Schläge Rückstand auf die Top 10 auf. Nur knapp dahinter lauern mit Nick Bachem und Max Kieffer zwei weitere Akteure in schwarz-rot-gold.

Jannik de Bruyn legt los wie die sprichwörtliche Feuerwehr, denn der Youngster knallt auf den Frontnine satte fünf Birdies aufs Tableau und kann so einen Fehler auf der 3 locker verkraften. Erst nach einem weiteren Birdie auf der 10 ebbt der Schwung spürbar ab und er muss auch noch zwei Fehler notieren. Am Ende steht er aber mit der knallroten 67 (-4) beim Recording und verpasst so als 15. nur hauchdünn ein Top 10 Ergebnis.

Ränge gutgemacht

Makellos marschiert Max Kieffer am finalen Spieltag über die Par 71 Wiese und holt sich bereits auf den ersten neun Löchern zwei Birdies ab. Zwar hat er danach etwas mit Leerlauf zu kämpfen, macht mit einer Parserie aber nichts verkehrt und holt sich zum Abschluss auf der 18 sogar noch ein Eagle ab, was ihn mit der 67 (-4) über die Ziellinie marschieren lässt und ihn mit Rang 20 noch ein paar Plätze gutmachen lässt.

Hurly Long zündet am Sonntag noch einmal so richtig den Turbo, denn bereits nach den Frontnine orientiert er sich mit drei Birdies und nur einem Bogey in die richtige Richtung. Nach dem Turn drückt er das Gaspedal aber dann bis zum Anschlag durch und stürmit mit drei weiteren roten Einträgen und einem Eagle, bei nur noch einem weiteren Bogey zur 65 (-6), die ihn klarerweise deutlich bis auf Platz 30 nach vorne pusht.

Stecken geblieben

Mit drei schnellen Birdies findet Nicolai von Dellingshausen stark in die letzte Runde, ehe es ab der 8 doch einigermaßen farbenfroher auf der Scorecard wird. Am Ende behalten die Birdies mit 5 : 3 zwar die Oberhand, was erneut in einer 69 (-2) mündet, vom Fleck kommt er damit als 40. jedoch nicht mehr. Velten Meyer hat hart zu kämpfen und steht nach zwei Bogeys und einem Doppelbogey bei lediglich zwei roten Einträgen nur mit der 73 (+2) wieder beim Recording, was nur für Rang 47 reicht.

Nick Bachem setzt seinen Abstieg am Leaderboard am Sonntag ungehindert fort, denn nach der zähen dritten Runde findet er auch weiterhin keinen Rhythmus, was ihn der abschließenden 73 (+2) mündet, die ihm noch weitere 30 Ränge im Klassement kostet und am Ende nur Rang 52 zulässt. Max Schmitt findet am Finaltag zwar zwei Birdies und sogar ein Eagle, nach gleich fünf Bogeys geht sich aber nur die 72 (+1) aus, womit er im Klassement sprichwörtlich ins Niemandsland bis auf Platz 65 abrutscht.

Jorge Campillo überflügelt in Nairobi die gesamte Konkurrenz – und das sogar recht deutlich. Der Spanier verwaltet seinen erspielten Vorsprung an den ersten drei Tagen nicht nur, sondern packt am Sonntag noch eine 66 (-5) aus und schnappt sich damit bei gesamt 18 unter Par einen überlegenen Sieg.

Leaderboard Kenya Open

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