Max Rottluff und Freddy Schott bringen sich bei recht diffizilen Verhältnissen bei den Nexo Championship mit 73er (+1) Runden auf Cutkurs. Jannik De Bruyn erwischt im Trump International Golf Links keinen berauschenden Start.
Nach zweiwöchiger kurzer Pause nimmt die DP World Tour in Schottland mit Linksgolf wieder Fahrt auf. Mit dabei auch drei Deutsche Starter, die sich beim nicht allzu hochkarätig besetzten 2,75 Millionen Event doch einiges ausrechnen. Jannik De Bruyn, Freddy Schott und Max Rottluff werden aber wohl Mut beweisen müssen, denn gespielt wird direkt an der Küste, wobei der Platz bekannt ist für enormen Seitenwind. Schon auf der Proberunde hatte es rund 60 km/h starke Böen, was bedeutet, dass man teils in Richtungen zielen muss, die bei wenig Wind wohl einen Ballverlust zur Folge hätten.
Am Donnerstag Vormittag präsentiert sich das Gelände dann jedoch noch relativ handzahm, denn die Böen pendeln sich vorerst bei etwa 40 km/h ein. Max Rottluff ist als einziger des deutschen Trios bereits am Vormittag unterwegs und benötigt noch etwas Anlaufzeit um richtig ins Geschehen zu finden, wie zwei frühe Bogeys auf der 2 und am Par 5 der 4 unterstreichen. Erst ein Birdie auf der 7 stabilisiert sein Spiel dann. Nach weiterem Birdie auf der 11 gleicht er sein Score dann sogar wieder aus, driftet mit darauffolgendem Doppelbogey und einem weiteren Fehler auf der 14 aber wieder deutlich ab. Im Finish findet er dann aber noch zwei Birdies und rettet so zum Auftakt immerhin noch eine 73 (+1) ins Clubhaus, womit er sich auf Rang 43 einpendelt.
Geteilte Ausgangslage
Zwar verpasst Freddy Schott am Nachmittag das erhoffte schnelle Par 5 Birdie auf der 10, holt den roten Eintrag aber bereits auf der 11 sehenswert mit einem Monsterputt aus knapp acht Metern nach. Ein verzogener Drive wird danach aber kostspielig, denn am Ende kann er auf der 12 sogar das Doppelbogey nicht mehr verhindern. In Folge fängt er sich aber wieder und hält weitere Fehler auf den Backnine konsequent fern. Zu Beginn der Frontnine gleicht er sein Score dann am Par 5 der 1 wieder aus, schlittert jedoch kurz danach am Par 3 der 3 nach Wasserball ins nächste Doppelbogey. Sofort macht er sich zwar daran dieses am Par 5 der 4 wieder auszubessern, nach weiterem Fehler kommt er aber trotz noch eines vierten Birdies wie sein Landsmann nur mit der 73 (+1)zum Recording, womit er sich aber immerhin ebenfalls klar auf Cutkurs bringt.
Nahezu von Beginn an kristallisiert sich heraus, dass Jannik De Bruyn mit dem Terrain so gar nicht per Du ist. Bereits nach den Frontnine leuchten neben einem einzigen Birdie auf der 7 zwei Bogeys, ein Doppelbogey und sogar ein Triplebogey auf, was ihn lediglich bei 6 über Par zur 10 marschieren lässt. Nach dem Turn halten sich Birdies und Bogeys dann die Waage, was ihn die 78 (+6) unterschreiben lässt und ihn lediglich auf Rang 132 einreiht. Richard Sterne (RSA) erwischt mit einer 67 (-5) den besten Start.
