Sowohl Nicolai Von Dellingshausen, als auch Marcel Siem starten bei der Nedbank Golf Challenge im Gary Player CC von Sun City nur mit 75er (+3) Runden ins 6 Millionen-Turnier.
Dank seiner bislang besten Golfsaison und dem starken Finish im Race to Dubai bekommt Nico von Dellingshausen einen Startplatz bei der traditionsreichen Nedbank Challenge mit 6 Millionen Preisgeld aufgetischt. Das von Südafrikas Golflegende Gary Player im Spielerparadies von Sun City ins Leben gerufene Turnier gilt nicht umsonst als „Afrika’s Major“. Marcel Siem darf ebenfalls bei dem Topturnier mit reduziertem Feld ohne Cut mitwirken.
Ein anfängliches Par 5 Birdie radiert sich Nico Von Dellingshausen zwar direkt auf der 11 wieder aus, aus der Ruhe bringt ihn der kleine Faux-pas aber nicht, wie er danach recht eindrucksvoll unter Beweis stellt. Schon auf der 13 geht sich aus drei Metern das nächste Birdie aus und da er auch vom Par 5 der 14 und nach Monsterputt vom Par 3 der 16 rote Einträge mitnimmt, spielt er sich rasch bereits bis ganz nach vorne.
Wie aus dem Nichts nimmt er sich dann jedoch noch vor dem Turn mit einem verpassten Sand Save auf der 17 selbst das Momentum, denn nach weiterem verpassten Up & Down direkt danach, schlägt er sogar nur noch im zartrosa Bereich von 1 unter Par aus der 1. Teebox ab. Kurzzeitig kann er dann zwar auf der 2 wieder gegensteuern, gleich drei Bogeys und ein Doppelbogey auf der 5 lassen am Ende zum Auftakt dann aber nicht mehr als die 75 (+3) und Rang 54 zu.
Auch Siem mit einigen Problemen
Nach gefühlvollem Viermeterputt lässt gleich das Par 5 der 10 ein anfängliches Birdie springen, womit Marcel Siem absolut nach Maß ins Turnier findet. Lange Zeit verwaltet er das anfängliche Birdie dann gekonnt, bis es ihn kurz vor dem Turn nach einem verschobenen Zweimeterputt zum Par schließlich auch mit dem ersten Bogey erwischt.
Auch auf den vorderen Neun hat er vorerst dann ziemlich zu kämpfen, denn nach einem verpassten Par 5 Birdie, wird ihm ein Ausflug in den Grünbunker auf der 3 zum Verhängnis. Des Schlechten nicht genug, brummt er sich am Par 3 danach gleich den nächsten Fehler auf und da sich auch das letzte Par 3 als nicht wirklich hilfreich entpuppt, steht auch er am Ende nur mit der 75 (+3) wieder beim Recording.
Kristoffer Reitan (NOR) setzt sich mit einer bärenstarken 63 (-9) an die Spitze.
