Yannik Paul reißt am Freitag bei den Australian Open das Ruder mit einer 67 noch herum und cuttet souverän ins Wochenende. Freddy Schott geht im Royal Melbourne GC trotz einer 69 leer aus.
Nachdem in der Vorwoche noch sowohl Yannik Paul als auch Freddy Schott in Brisbane beim Season Opener cutteten, läuft es in Melbourne für das deutsche Duo vorerst deutlich weniger rund. Immerhin hat Paul nach der 73 (+2) und bei zwei Schlägen Rückstand auf die gezogene Linie das Wochenende noch einigermaßen in Sichtweite, während Freddy Schott nach einer 77 (+6) am Freitag bereits den Turbo voll zünden muss um sich noch einmal ins Cut-Gespräch bringen zu können.
Von Beginn an kommt Yannik Paul am Freitag mit dem Royal Melbourne GC deutlich besser zurecht, wie auch ein recht frühes Birdie auf der 3 untermauert. Auch danach hat er alles fest im Griff, lässt mit Pars nichts anbrennen und intensiviert vor dem Turn ab dem Par 3 der 7 mit einem Birdie-Hattrick das Tempo wieder, was ihn sogar recht klar auch auf Kurs in Richtung Wochenende abbiegen lässt.
Am Weg auf die Backnine geht der gewinnbringende Schwung dann zumindest vorerst etwas verloren, denn nach drei Pars tritt er sich auf der 13 schließlich auch das erste Bogey ein, womit er wieder bis zu erwarteten Cutmarke abrutscht. Zwar steuert er sofort gegen, benötigt jedoch am letzten Par 5 noch ein weiteres Birdie um einen zweiten Fehler am Par 3 davor ebenfalls kaschieren zu können. Am Ende geht sich aber immerhin die 67 (-4) aus, die ihn trotz der verpatzten 74 (+3) vom Vortag ganz sicher als 38. ins Weekend cutten lässt.
Schott geht leer aus
Nahezu von Beginn an macht Freddy Schott am Freitag Nachmittag klar, das er noch einmal alles daran setzen wird die völlig verpatzte Auftaktrunde wettzumachen. Schon mit einem Birdie auf der 12 gibt er sich die gesuchte Initialzündung und belohnt sich für das aggressive Spiel in Folge bis zum Turn mit gleich noch drei weiteren Erfolgserlebnissen.
Erst nach dem Wechsel auf die Frontnine erwischt es ihn dann auf der 2 schließlich auch mit einem ersten Fehler. Diesen bessert er zwar postwendend wieder aus, mit weiterem Bogey auf der 3 nimmt er sich das Momentum aber wieder und da sich auch auf der 6 nur ein Bogey ausgeht, verpasst er schließlich trotz der durchaus sehenswerten 69 (-2) am Ende des Tages den Cut recht klar.
Daniel Rodrigues (POR) und Rasmus Neergaard-Petersen (DEN) starten bei gesamt 9 unter Par als Co-Leader in den Moving Day.
