Sowohl Yannik Paul als auch Freddy Schott finden am Moving Day der Australian PGA Championship für den Royal Queensland GC kein wirklich passendes Rezept und büßen etliche Ränge ein.
Nachdem Yannik Paul und Freddy Schott zum Auftakt in Brisbane noch etwas mit angezogener Handbremse unterwegs waren, steigerte sich das deutsche Duo am Freitag bereits mit Runden in den 60ern. Damit stellte nicht nur der Cut keinerlei Probleme dar, aus geteilter Ausgangslage hätten die beiden bei noch überschaubarem Rückstand auf die Spitzenplätze wohl auch die Top 10 mit einem starken Wochenende durchaus noch in Reichweite.
Schon auf der 12 kann sich Yannik Paul über ein erstes schnelles Birdie freuen und da kurz danach auch das Par 5 der 15 etwas springen lässt, kann er auf einen durchaus gelungenen Start in die 3. Runde zurückblicken. Erst danach färbt sich die Scorecard erstmals auch etwas dunkler ein, nachdem ihm die 16 das erste Bogey aufs Auge drückt.
Zwar stellt er den alten Zwischenstand von -2 schon auf der 2 wieder her, kann kurz danach am Par 3 der 4 aber den nächsten Fehler nicht vermeiden und hält sich damit nur eben so noch unter Par. Nachdem dann beide Par 5 Löcher im Finish der Runde ungenützt verpuffen, muss er sich am Samstag mit der 70 (-1) zufrieden zeigen, die ihm ein paar Ränge kostet und ihn bis auf Rang 43 abrutschen lässt.
Schott nur mit der 72
Mit einem anfänglichen Bogey geht der Start in die 3. Runde für Freddy Schott einigermaßen daneben, allerdings grooved sich der 24-jährige ab der 5 so richtig in den Samstag rein. Gleich drei rote Einträge leuchten noch vor dem Turn auf, womit er eindeutig die richtige Richtung am Leaderboard einschlägt. Wie aus dem Nichts geht der Schwung dann aber auf den Backnine wieder völlig verloren.
Gleich zwei Bogeys am Stück machen es sich auf Freddys Scorecard bequem und werfen ihn damit sogar wieder auf Level Par zurück. Immerhin hält das Par 5 der 15 dann zum dritten Mal in dieser Woche ein Birdie bereit, womit er zumindest den Minusbereich wieder knackt. Lange währt die Freude aber nicht, denn nach weiterem abschließenden Bogeydoppelpack muss er sich sogar mit der 72 (+1) anfreunden, die ihn erst auf Rang 57 wieder einreiht.
David Puig (ESP), Ricardo Gouveia (POR) und Anthony Quayle (AUS) führen bei gesamt 13 unter Par das Feld an.
