Freddy Schott und Yannik Paul teilen sich bei den Australian PGA Championship vor dem Wochenende die Platzierung und starten mit durchaus noch intakten Chancen auf ein Spitzenergebnis im Royal Queensland GC in den Moving Day.
Nach der verkorksten letzten Saison mit dem Verlust der vollen Kategorie hofft Yannik Paul die sich bietende Chance beim Season Opener in Down Under bestmöglich nützen zu können. Der Start verlief dann auch durchaus okay, denn nach einer 70 (-1) startet der 31-jährige klar auf Cut-Kurs in den Freitag. Freddy Schott wurde am Nachmittag von Gewittern ausgebremst und muss am zweiten Spieltag bei einem Zwischenstand von -1 nach 12 erst noch seine Auftaktrunde beenden, ehe er kurz danach in die 2. Umrundung starten wird.
Bei der Fortsetzung findet Freddy zwar noch mit Pars ziemlich souverän zurück ins Geschehen, im Finish der Runde erwischt es ihn dann aber sogar mit einem Bogeydoppelpack. Immerhin kann er am abschließenden Par 5 der 9 noch mit einem Birdie sein Score wieder ausgleichen und unterschreibt so zumindest noch eine 71 (Par).
Mit einem Bogey auf der 1 beginnt dann auch die zweite Umrundung nicht wirklich prickelnd, allerdings dreht der 24-jährige schon auf der 2 sein Score wieder auf Anfang und da sich noch vor dem Turn auf beiden Par 5 Löchern weitere Birdies ausgehen, biegt er eindeutig in die richtige Richtung ab. Auch auf den Backnine hat er dann alles soweit im Griff, notiert bei fehlerlosem Spiel am Par 5 der 15 und der 18 noch zwei weitere Erfolgserlebnisse und unterschreibt so am Ende die 67 (-4), die ihn als 31. und bei nur drei Schlägen Rückstand auf die Spitzenplätze auch noch in Schlagdistanz zu den Top 10 cutten lässt.
Auch Paul vielversprechend unterwegs
Rund 90 Minuten länger muss sich Yannik Paul zunächst in Geduld üben, da die Gewitterverzögerung vom Donnerstag noch ihre Schatten auf den Freitag wirft. Die Warterei steckt er aber sichtlich gut weg, denn gleich auf der 10 und der 12 leuchten dann die ersten Birdies auf, ehe er sich auf der 14 dann auch selbst etwas ausbremst. Noch vor dem Turn quetscht er aber aus der 18 den nächsten Schlag und stellt so den alten Zwischenstand von 2 unter Par recht zeitnah wieder her.
Kaum auf den vorderen Neun angekommen krallt er sich dann auf der 1 gleich das nächste Birdie und spielt sich so mit dem Doppelschlag endgültig souverän bis ins Mittelfeld zu seinem Landsmann nach vor. Zwar läuft er danach einem weiteren Schlaggewinn vergeblich hinterher, hält die Scorecard aber sauber und teilt sich so schließlich mit der 68 (-3) die Ausgangslage mit Freddy Schott.
Kazuma Kobori (NZL) diktiert bei gesamt 10 unter Par vor dem Wochenende das Tempo.
