Thomas Rosenmüller rutscht am Finaltag der RSM Classic mit einer 69 (-1) im Sea Island GC noch um einige Ränge ab und verpasst als 151. im FedEx-Cup die Tourcard klar und deutlich. Um das Spielrecht auf der PGA Tour doch noch halten zu können, bleibt nun nur noch die Q-School, wo er voraussichtlich bereits in der 2nd Stage Anfang Dezember ran muss.
Für Jeremy Paul und Thomas Rosenmüller sind die RSM Classic als letztes reguläres PGA Tour Turnier der Saison auch die letzte Chance sich noch über die Jahreswertung das Spielrecht für kommendes Jahr zu sichern. Nachdem Paul jedoch bereits am Cut scheiterte und so in der Final Stage der Q-School ran muss, wahrte Rosenmüller mit zwei durchaus ansehnlichen Auftaktrunden noch die Chance. Am Ende der Woche benötoigt er für die Absicherung der Tourcard einen alleinigen 2. Platz, was jedoch nach dem Moving Day wohl nur noch theoretischer Natur ist.
Eine ziemlich durchwachsene 72 (+2) kostete gehörig an Boden und ließ ihn sogar bis auf Rang 58 abrutschen. Bei bereits neun Schlägen Rückstand auf Rang 2, scheint das angepeilte Ziel bereits vor den letzten 18 Löchern wohl außer Reichweite zu sein. Dennoch wäre ein starker Sonntag aus zweierlei Gründen enorm wichtig. Zum einen würde er sich damit ein gutes Gefühl für die Schulbank holen, zum anderen könnte er womöglich noch die Top 140 im FedEx-Cup knacken, womit er sich zumindest die 2nd Stage ersparen würde, da nur die besten 40 verfügbaren Spieler von Rang 101 bis Rang 200 der Jahreswertung nach der Fall Series der PGA Tour direkt in die Final Stage einsteigen können.
Nach zwei anfänglichen Pars bringt er am Sonntag schon am Par 3 der 12 den Putter erstmals auf Temperatur und holt kann aus vier Metern schon früh das erste Birdie auf der Scorecard notieren. Das scheint auch die Eisen richtig zu schärfen, knallt er doch danach auf der 13 den Approach bis auf einen guten halben Meter zur Fahne und lässt so prompt das nächste Vögelchen zwitschern. Nur kurz gönnt er sich dann eine kleine Verschnaufpause, ehe bereits am Par 5 der 15 nach gelungener Attacke und starkem Putt auf der 16 die nächsten Birdies auf die Habenseite wandern.
Auf die Frontnine kann er den Schwung jedoch nicht mitnehmen, denn nach einer kleinen Parserie geht sich auf der 4 nach verzogener Annäherung das Up & Down zum Par nicht mehr aus, womit der Vortrieb recht abrupt zum Erliegen kommt. Nicht nur, dass er darauf keine Antwort mehr weiß, gehen sich im Finish auch auf der 8 und der 9 die Pars nicht mehr aus, was ihn lediglich die 69 (-1) unterschreiben lässt. Damit rutscht er im Klassement noch auf Rang 64 ab und kommt auch im FedEx-Cup als 151. nicht mehr vom Fleck. Um das Spielrecht doch noch halten zu können, bleibt nun nur noch die Q-School als letzte Chance, wo er aller Voraussicht nach wohl bereits in der 2nd Stage ran muss, die von 2. bis 5. Dezember an verschiedenen Standorten über die Bühne gehen wird.
Sami Välimäki (FIN) feiert mit einer 66er (-4) Finalrunde und bei gesamt 23 unter Par seinen ersten Sieg auf der PGA Tour.

