Matti Schmid bleibt auch am Moving Day bei den Sanderson Farms Championship den 60ern treu und startet mit besten Chancen auf ein Topergebnis in den Finaltag. Auch Thomas Rosenmüller macht im CC of Jackson am Samstag mit einer 68 (-4) Ränge gut.
Deutschlands PGA Tour Professionals präsentierten sich an den ersten beiden Tagen in Mississippi durchaus stark, denn das gesamte Quartett in schwarz-rot-gold cuttete ins Wochenende. Matti Schmid hat dabei die besten Karten auf ein etwaiges Topergebnis, rangiert er nach Runden von 69 (-3) und 67 (-5) Schlägen als 11. doch nur hauchdünn hinter den Spitzenplätzen.
Auch Stephan Jäger und Jeremy Paul dürfen sich bei drei Schlägen Rückstand auf die Top 10 wohl noch realistische Chancen auf ein Topergebnis ausrechnen, was vor allem Paul im Kampf um die Tourcard enorm weiterhelfen würde. Dieses würde auch Thomas Rosenmüller benötigen, wofür vom 56. Platz am Wochenende jedoch wohl einiges an Birdiearbeit notwendig werden dürfte.
Zwar startet Matti Schmid nach einer starken Annäherung auf der 2 und einem gelungenen Wedge am darauffolgenden Par 5 mit zwei schnellen Birdies in den Samstag, ein Par 5 Bogey nach Wasserball auf der 5 bremst den Schwung jedoch spürbar ein. Zwar muss er bis zum Turn keine weiteren Schläge abgeben, Birdie will sich jedoch ebenfalls kein weiteres ausgehen, was ihn nur knapp unter Par zur 10 marschieren lässt.
Zunächst ändert sich das Bild auch auf den hinteren Neun nicht wesentlich, bis er schließlich vom Par 5 der 14 das nächste Birdie eintütet und sich damit auch selbst noch einmal regelrecht einen Impuls gibt. Sofort legt er aus drei Metern weiter nach und da danach auch aus acht Metern der Putt fällt, startet er nach der 68 (-4) als 11. und mit somit besten Chancen auf ein Spitzenergebnis in den finalen Sonntag.
Rosenmüller zieht das Tempo an
Mit einer der ersten Startzeiten findet Thomas Rosenmüller sofort bestens ins Geschehen, fällt doch gleich auf der 1 aus fünf Metern der erste Birdieputt. Da er dann am Par 5 der 3 mit Chip & Putt schnell weiter nachlegt, zieht er bereits nach wenigen gespielten Löchern sehenswert im Klassement nach vor. Zwar ebbt der starke Anfangsschwung in Folge ziemlich ab, die gesamten Frontnine über hält er Fehler aber gekonnt fern.
Nach dem Turn kommt dann am Par 5 der 11 aber in Form des nächsten Birdies wieder Farbe aufs Tableau, womit er sich auch bereits bis an die Top 20 anpirscht. Auch weiterhin hat der 28-jährige am Moving Day alles fest im Griff und nachdem sich im Finish auf der 16 mit einem gelochten Achtmeterputt noch ein Schlaggewinn ausgeht, unterschreibt er am Ende sogar die makellose 68 (-4), womit er um etliche Ränge bis auf Platz 36 nach vorne zieht.
Jäger nur mit der 71
Mit einem verpassten Up & Down auf der 1 und einem Dreiputtbogey auf der 2 stolpert Stephan Jäger mehr schlecht als recht in den Samstag, allerdings kratzt der Bayer sofort die Kurve, denn mit einem Par 5 Birdie danach holt er sich rasch die Sicherheit wieder zurück. Sofort legt er auch weiter nach, gleicht zunächst schon auf der 4 sein Score wieder aus und drückt sein Tagesergebnis bereits auf der 5 sogar in den roten Bereich.
In Folge geht der gewinnbringende Schwung jedoch ziemlich verloren, denn erst nach acht Pars in Folge lässt das Par 5 der 14 dann wieder einen Schlaggewinn springen. Da er sich im Finish jedoch nach verzogenem Drive auf der 17 auch noch ein Bogey einfängt, muss er sich mit der nur leicht geröteten 71 (-1) anfreunden, die ihn bei allgemein guten Scores doch spürbar bis auf Rang 44 abrutschen lässt.
Paul rutscht deutlich ab
Für Jeremy Paul geht es am Samstag auf den Frontnine ziemlich zäh dahin, denn der 31-jährige ist vergeblich auf der Suche nach einem ersten Erfolgserlebnis, was ein zwischenzeitliches Par 3 Dreiputtbogey auf der 4 noch schwerer ins Gewicht fallen lässt. Erst auf der 12 erbarmt sich der Putter dann erstmals und spendiert ihm aus vier Metern den Ausgleich. Aufder 16 rutscht er dann sogar noch einmal zurück, kämpft sich aber mit einem Birdie danach noch zur 72 (Par), womit er jedoch bis auf Rang 52 abrutscht.
Garrick Higgo (RSA) verteidigt mit einer 67 (-5) seine Führungsposition und startet bei gesamt 18 unter Par als Leader in den Sonntag.
