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Stark in Position

Matti Schmid, Jeremy Paul und auch Stephan Jäger bringen sich bei den Sanderson Farms Championship mit starken Auftritten gut in Position für ein etwaiges Topergebnis. Thomas Rosenmüller kämpft sich im CC of Jackson „on the number“ ebenfalls noch ins Wochenende.

Nach der wochenlangen Spielpause zeigte Jeremy Paul zum Auftakt der Sanderson Farms Championship keinerlei Zeichen von angesetztem Flugrost, denn der 31-jährige hatte in Jackson absolut alles im Griff und reihte sich nach einer fehlerlosen 68 (-4) nur knapp hinter den Top 10 ein. Im Kampf um die Tourcard gilt es nun am Freitag eine weitere starke Runde nachzulegen. Auch Stephan Jäger und Matti Schmid verbuchten einen gelungenen Auftakt und starten nach 69er (-3) Runden nur knapp hinter ihrem Landsmann in den zweiten Spieltag. Thomas Rosenmüller muss nach der 71 (-1) bereits zulegen um in Mississippi auch am Wochenende noch mitmischen zu dürfen.

Nach recht soliden anfänglichen Pars verpasst Matti Schmid nach Ungenauigkeiten im langen Spiel zwar am Par 5 der 3 ein schnelles Birdie, holt den verpassten roten Eintrag jedoch sehenswert gleich am darauffolgenden Par 3 nach und legt auf der zweiten langen Bahn prompt einen weiteren Schlaggewinn nach. Erst ein verpasstes Up & Down am Par 3 der 7 bremst den starken Zwischensprint dann wieder etwas aus.

Spuren hinterlässt der Fehler aber keine, denn schon am Par 5 der 11 geht sich mit dank gefühlvollem Chip das nächste Birdie aus, womit er sich selbst wieder so richtig in Fahrt bringt. Sofort legt er weiter nach und da sich auch auf der letzten langen Bahn ein Birdie ausgeht und er zum Drüberstreuen gleich noch ein Erfolgserlebnis auf der 15 verbucht, zieht er sogar erstmals bis ins Spitzenfeld nach vor. Am Ende kommt er mit der 67 (-5) zum Recording und verschafft sich so als 11. eine hervorragende Ausgangslage für ein Topergebnis.

Paul nur knapp dahinter

Nach starker Attacke krallt sich Jeremy Paul gleich am Par 5 der 11 ein erstes Birdie, kann sich damit jedoch nicht wirklich die Initialzündung geben, denn in Folge läuft er vergeblich einem weiteren Schlaggewinn hinterher. Immerhin muss er die gesamten Backnine auch keinen Fehler verzeichnen, womit er immerhin unter Par zur 1 marschiert.

Jeremy PaulErst nach neun Pars in Folge folgt dann am Par 5 der 3 in Form des zweiten Birdies der nächste Farbklecks und da Jeremy sofort am darauffolgenden Par 3 nach hervorragendem Tee Shot noch ein Erfolgserlebnis nachlegt, knackt er erstmals auch die Top 10. Am Schlussloch fängt er sich mit einem verpassten Up & Down dann zwar noch ein Bogey ein, mit der 70 (-2) bleibt er vor dem Moving Day als 28. aber voll in Schlagdistanz zu den Spitzenplätzen.

Auch Jäger mit Chancen auf Topergebnis

Trotz eines verzogenen Drives, schnappt sich Stephan Jäger gleich am Par 5 der 11 nach einer lasergenauen Annäherung das erste Birdie und packt prompt auf der 12 nach weiterem starken Approach ein weiteres drauf. Nur kurz bläst er dann etwas durch, ehe er mit der 14 auch das zweite Par 5 zu einem roten Eintrag überredet und da er die gesamten Backnine über fehlerlos bleibt, spielt sich der Bayer bereits bis unter die Spitzenränge nach vor.

Stephan JägerZunächst geht die Parserie auch auf den ersten Löchern der vorderen Platzhälfte weiter, bis es im Finish dann noch so richtig bunt wird. Zunächst holt er sich am Par 5 der 5 souverän das nächste Birdie ab, ehe er sich mit gleich zwei Dreiputts in Folge zwei Schlagverluste eintritt. Die Schwächephase beendet er aber mit weiterem Birdie sehenswert und bringt so am Ende erneut die 69 (-3) zum Recording, womit er wie Jeremy Paul mit durchaus guten Chancen auf ein mögliches Topergebnis ins Wochenende startet.

Rosenmüller sorgt für deutsches Quartett

Schon am Par 5 der 3 holt sich Thomas Rosenmüller nach einem starken Chip das erste Birdie ab und hat kurz danach mit der 5 auch die zweite lange Bahn der Frontnine nach knapp hinter dem Grün geparkter Attacke gut im Griff. Da er die gesamte erste Platzhälfte über keinen Fehler einstreut, bringt er sich so auch auf Kurs in Richtung Wochenende.

Thomas RosenmüllerNachdem sich dann nach dem Turn mit gefühlvollen Putts auch auf der 12 und dem Par 3 der 13 Birdies ausgehen, verschafft er sich sogar angenehm Luft. Diese wir dann zwar nach dem ersten und einzigen Schlagverlust des Tages auf der 16 wieder etwas dünner, am Ende unterschreibt er aber die 69 (-3) und stemmt so als 56. „on the number“ ebenfalls noch den Cut, womit das gesamte deutsche Quartett ins Wochenende cuttet Garrick Higgo (RSA) startet bei gesamt 13 unter Par als Leader in den Moving Day.

Leaderboard Sanderson Farms Championship

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