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Auftakt wie erhofft

Thomas Rosenmüller und Jeremy Paul gelingt bei der Procore Championship mit Runden in den 60ern ein durchaus sehenswerter Auftakt, womit die beiden im Silverado Resort auch den Grundstein für eine hoffentlich erfolgreiche PGA Tour Woche legen.

Für Jeremy Paul und Thomas Rosenmüller beginnen auf der PGA Tour nun die „Wochen der Wahrheit“. Beide Aufsteiger müssen in der Fall Series der PGA Tour noch zwingend Punkte machen um das Spielrecht für kommendes Jahr absichern zu können. Nur die Top 100 der Jahreswertung entledigen sich aller Sorgen, derzeit weist das Ranking Paul nur auf Rang 131 aus, Rosenmüller ist gar nur 167. Beim 6 Millionen Event im kalifornischen Napa werden die Trauben aber wohl ziemlich hoch hängen, denn fast das gesamte US-Ryder Cup Team steht in den Teeboxen und schwingt sich für den anstehenden Kontinentalvergleich mit Europa in New York ein.

Ganz souverän startet Thomas Rosenmüller mit früher Startzeit ins Turnier und sammelt nach starker Annäherung schon auf der 3 aus gerade mal einem Meter ein frühes erstes Birdie auf. Auch danach hat er vorerst soweit alles im Griff, wie auch ein weiteres Erfolgserlebnis am Par 3 der 7 aus einem Meter zeigt. Erst kurz vor dem Turn bremst er sich dann mit einem Dreiputtbogey aus knapp 13 Metern selbst erstmals etwas aus.

Den Faux-pas steckt er zwar ganz gut weg, das Par 5 der 12 lässt jedoch noch nicht wie erhofft das nächste Birdie springen. Dafür knallt er jedoch auf der 13 das Eisen perfekt aufs Grün, schnappt sich so sein drittes Birdie und etabliert damit auf den letzten Löchern noch einen richtig sehenswerten Rhythmus. Schon am Par 5 der 15 klingelt es auf der Habenseite erneut und da sich dann auch am Par 3 der 17 nach hervorragendem Tee Shot noch ein Schlaggewinn ausgeht, kommt er sogar mit der 68 (-4) und als 10. zurück ins Clubhaus.

Starke Frontnine

Zum Auftakt ist Jeremy Paul gleich mit früher Startzeit unterwegs, kann diese auf den Backnine jedoch zu keiner Zeit wirklich gewinnbringend nützen. Schon das Par 3 der 11 brummt dem 31-jährigen nach versandetem Tee Shot ein Bogey auf, was ihn zwar nicht wirklich aus dem Tritt bringt, Konter kann er aber die gesamte hintere Platzhälfte über keinen setzen.

Jeremy PaulZu Beginn der Frontnine durchbricht er dann mit einem starken Eisen aber den Birdiebann und holt sich schließlich den lange gesuchten Ausgleich ab. Das scheint ihn auch ziemlich auf den Geschmack zu bringen, denn nach weiteren Pars, drückt er ab dem Par 5 der 5 so richtig aufs Tempo und findet auf den verbleibenden fünf Bahnen gleich noch drei Birdies. Am Ende geht sich so sogar eine 69 (-3) aus, womit er als 20. einen durchwegs sehenswerten Auftakt hinlegt.

Mackenzie Hughes (CAN) erwischt mit der 63 (-9) eine wahre Traumrunde und setzt sich vorerst an die Spitze des Feldes.

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