Thomas Rosenmüller kann am Moving Day bei den Barracuda Championship ziemlich an den Freitag anknüpfen und sammelt im Tahoe Mountain Club weitere Punkte auf.
Nach einer völlig verpatzten Auftaktrunde, wo kein einziger der sieben deutschen Spieler auf Cutkurs lag, sprang Thomas Rosenmüller am Freitag in Kalifornien zur Ehrenrettung ein und verhinderte, beim zwischen DP World Tour und PGA Tour co-sanktionierten Event, noch eine totale deutsche Nullnummer. Beim Stableford-Turnier startet er zwar lediglich als 43. ins Wochenende, dank der modifizierten Zählweise – 5 Punkte für Eagle, 2 für Birdie, 0 für Par, -1 für Bogey sowie -3 für Doppelbogey und Schlimmeres -könnte es mit einer tiefen Runde aber durchaus auch noch rasch weiter nach vorne gehen.
Nach zwei anfänglichen Pars, krallt sich der einzig verbliebene Deutsche im Wochenende nach starker Grünattacke bereits am Par 5 der 3 das erste Birdie und findet kurz danach auf der 5 bereits die nächsten 2 Punkte. Den Rhythmus behält er auch danach bei, allerdings brummt er sich nach weiterem Birdie auf der 7 am Par 3 der 8 nach einem verpassten Up & Down auch den ersten Fehler auf. Mit 5 Punkten nach den Frontnine klettert er aber durchaus um einige Ränge nach oben.
Der kleine Fehler auf der 8 hinterlässt auch keine wirklichen Spuren, denn bereits am Par 5 der 11 wandern die nächsten Punkte auf die Habenseite. Allerdings bremst ihn ein verfehltes Grün am darauffolgenden Par 3 mit dem nächsten Punkteverlust wieder etwas ein. Erst im Finish kommt dann noch einmal etwas Spannung auf, nachdem er auf der 17 den Birdieputt stopft. Am Ende zieht er so am Samstag 8 weitere Punkte an Land, kann damit auch am Leaderboard ein paar Ränge gutmachen und startet als 36. in den Sonntag.
Ryan Gerard (USA) und Rico Hoey (PHI) teilen sich bei 34 Punkten die Führunsrolle.
