Thomas Rosenmüller notiert am Freitag bei der ISCO Championship eine 69 (-1) und bleibt damit auch weiterhin erster Verfolger von Chan Kim (USA) an der Spitze. Auch Max Kieffer kämpft sich im Hurstbourne CC ins Wochenende.
Dass er die sich bietende Chance beim nicht allzu stark besetzten mit der DP World Tour kosanktionierten Event auf jeden Fall bestmöglich nützen will, machte Thomas Rosenmüller in Kentucky zum Auftakt unmissverständlich klar. Nach einer 65 (-5) musste er lediglich Chan Kim nach dessen 61er Traumrunde den Vortritt lassen und startet so als erster Verfolger in den Freitag. Auch Jeremy Paul brachte sich mit der 68 (-2) in recht vielversprechende Position. Max Kieffer, Alexander Knappe und Jannik De Bruyn benötigen bereits eine deutliche Steigerung um nicht am Cut zu scheitern.
Im Gegensatz zum Vortag hat Thomas Rosenmüller am Freitag deutlich härter zu kämpfen, wie auch ein frühes Bogey nach vergeblichem Scrambling auf der 11 unterstreicht. Zwar macht er ansonsten auf den Backnine mit Pars nicht vieles verkehrt, einem ersten Birdie läuft er jedoch vorerst vergeblich hinterher. Noch vor dem Turn erwischt es ihn dann nach verfehltem Grün ein weiteres Mal, was ihn sogar nur bei 2 über Par zur 1 marschieren lässt.
Auf den vorderen Neun lässt er lange Zeit dann nichts anbrennen und wartet auch geduldig auf seine Chance. Die ergibt sich schließlich am Par 5 der 7, denn nach starkem Drive zündet er eine noch bessere Attacke und lässt aus zwei Metern sogar den Adler landen. Noch vollgepumpt mit Adrenalin, lässt er auf der 8 gleich auch noch ein kleines Vögelchen zwitschern und bringt so sogar die 69 (-1) in trockene Tücher, womit er auch weiterhin als erster Verfolger von Leader Chan Kim ins Wochenende startet.
Kieffer kämpft sich durch
Nach versandetem Drive und verzogener Annäherung erschwert sich Max Kieffer die Aufgabe am Freitag bereits auf der 3 mit einem Bogey zusätzlich. Erst mit Fortdauer kommt er langsam ins Rollen und biegt dank eines Par 5 Birdies auf der 7 und eines Par 3 Birdies auf der 9 immerhin knapp unter Par zur 10 ab. Dort baut er dann vorerst sein Score sogar weiter aus, fängt sich jedoch danach auch noch zwei Bogeys ein. Ein abschließendes Birdie ermöglicht dann aber noch die 68 (-2), womit er als 54. bereits Preisgeld einplanen darf.
So richtig kommt Jeremy Paul am Freitag auf den Frontnine noch nicht ins Rollen, denn nach zwei anfänglichen Pars brummt er sich nach verpasstem Up & Down schon auf der 3 das erste Bogey auf. Zwar stabilisiert er sein Spiel rasch wieder, muss sich aber bis zur 8 gedulden, ehe sich nach starkem Pitch ins Grün der Ausgleich zurück auf Level Par ausgeht. Nach dem Turn kommt er dann aber gehörig unter die Räder und mit gleich fünf weiteren Bogeys notiert er am Ende sogar nur die 75 (+5), womit der Cut außer Reichweite liegt.
Mit je einem Birdie und einem Bogey kann Alexander Knappe nach den Backnine die benötigte Aufholjagd noch nicht einläuten. Am Ende notiert er die 70 (Par), was ihn doch recht klar am Weekend vorbeischrammen lässt. Die gesamten Backnine über spult Jannik De Bruyn Par um Par ab und kommt so der gezogenen Linie nicht näher. Das Bild ändert sich auch mit Fortdauer der Runde nicht und nach der 70 (Par) hat er keine Chance mehr auch am Wochenende noch mitmischen zu dürfen.
