Stephan Jäger kann am Finaltag der Travelers Championship aus einem starken Beginn kein Kapital schlagen und rutscht im TPC River Highlands mit einer 71 (+1) noch um einige Ränge zurück. Matti Schmid gibt wegen Krankheit vorzeitig auf.
Mit Runden von 68 (-2) und 70 (Par) Schlägen brachte sich Stephan Jäger vor dem Wochenende beim 20 Millionen Event in Connecticut einigermaßen in Schlagdistanz für ein Topergebnis. Am Samstag konnte er dann mit den durchwegs tiefen Scores zwar nicht so ganz mithalten und büßte sogar zwei Ränge ein, auf die besten 10 fehlen ihm jedoch nur drei Schläge, womit ein Topergebnis wohl durchaus noch in Reichweite wäre.
Nach verzogenem Drive muss sich der Bayer auf der 1 zwar etwas zum Par zaubern, danach allerdings bringt er nicht nur Stabilität ins Spiel, sondern kann aus hervorragenden Eisen sogar bereits auf der 3 und dem Par 3 der 5 Kapital schlagen. Nachdem sich dann dank eines messerscharfen Wedges auch am Par 5 der 6 ein roter Eintrag ausgeht, knackt er schon früh erstmals die Top 10.
Erst ein versandeter Tee Shot am Par 3 der 8 bremst den Vorwärtstrend dann erstmals ein und da er auch auf der 9 vom Tee aus wieder Sand ins Getriebe bekommt, biegt er sogar nur bei 1 unter Par zur 10 ab. Zwar holt er sich dann am Par 3 der 11 aus drei Metern das nächste Birdie ab, nach einem gewasserten Drive am einzigen Par 5 der Backnine und einem verpassten Up & Down gleich danach rutscht er aber rasch sogar wieder auf Level Par zurück.
In Folge stabilisert er sein Spiel dann wieder, kann jedoch keinen Konter mehr setzen und tritt sich zum Abschluss schließlich mit vergeblichem Scrambling noch einen weiteren Schlagverlust ein. Am Ende geht sich so trotz des starken Beginns lediglich eine 71 (+1) aus, was ihn noch bis auf Rang 34 abrutschen lässt.
Schmid gibt vorzeitig auf
Der TPC River Highlands zog Matti Schmid bislang regelrecht den Nerv, denn nach Runden von 72 (+2), 73 (+3) und 74 (+4) Schlägen hält der 27-jährige als 70. vor der Finalrunde sogar die rote Laterne in Händen. Nachdem Matti die gesamte Woche über schon nicht ganz fit war, quält er sich am Sonntag noch vier Löcher lang, gibt schließlich das Turnier aufgrund des Gesundheitszustands jedoch vorzeitig auf.
Keegan Bradley
(USA) triumphiert nach einer 68er (-2) Finalrunde bei gesamt 15 unter Par.
