Stephan Jäger kann bei den Truist Championship mit dem allgemeinen Birdiewettschießen ganz gut mithalten und wahrt mit einer 65 (-5) im Philadelphia Cricket Club die Chance auf ein mögliches Topergebnis.
Mit der geballten Elite der PGA Tour schlägt sich Stephan Jäger in Philadelphia für das anstehende zweite Major des Jahres ein. Da die PGA Championship kommende Woche in Quail Hollow ausgetragen werden, ist in dieser Woche für die Akteure der stärksten Golftour der Welt so ziemlich alles neu. Nicht nur, dass das Turnier seit heuer mit neuem Sponsor statt Wells Fargo Championship unter Truist Championship ausgetragen wird, auch die Location wanderte von North Carolina nach Pennsylvania.
Der Philadelphia Cricket Club hat zwar bereits etliche große Turniere von allen möglichen Touren ausgerichtet, die PGA Tour gastiert jedoch erstmals auf dem Gelände, womit nahezu alle Spieler ziemliches Neuland vor der Brust haben. Das Turnier zählt darüber hinaus zu den elitären Signature Events, womit über vier Tage ohne Cut satte 20 Millionen Dollar Preisgeld ausgespielt werden.
Aufgrund eher dürftiger Wetterprognose wird an den ersten beiden Tagen sehr komprimiert in Dreierflights von zwei Tees gespielt. Stephan beginnt das Turnier auf der 1 und muss nach gleich zwei Ausflügen in Bunker sofort ein anfängliches Bogey notieren. Den anfänglichen Fehler steckt er aber durchaus gut weg, denn auf den Löchern danach kann er sein Spiel doch durchwegs stabilisieren.
Starke Phase rund um den Turn
Nachdem er dann am einzigen Par 5 der Frontnine die Attacke gekonnt am Kurzgemähten parkt, spielt er sich nach fünf Löchern endgültig mit dem ersten Birdie wieder auf Level Par zurück. Zwar währt die Freude nicht gar lange, nachdem er nach weiterem verpassten Sand Save auf der 7 das nächste Bogey nicht verhindern kann, schon am Par 3 der 8 geht sich aus 3,5 Metern jedoch schon das nächste Birdie aus.
Auf den Geschmack gekommen knallt er auf der 9 gleich die nächste Annäherung stark zur Fahne und kommt so sogar im zarten Minusbereich auf den Backnine an. Nachdem auf der 10 dann aus drei Metern der nächste Putt fällt, macht er sogar den roten Hattrick perfekt. Selbst damit hat er jedoch noch nicht genug und rollt mit weiterhin heißem Putter auf der 11 aus drei Metern sofort den nächsten Birdieputt ins Ziel.
Erst danach gönnt er sich eine kleine Verschnaufpause, bis nach souveränem Zweiputt am Par 5 der 15 das nächste Vögelchen von der Scorecard zwitschert. Stilecht flattert dann auf der 18 aus knapp vier Metern noch ein Birdie aufs Tableau, womit der Bayer sogar mit der 65 (-5) startet, so mit den allgemein tiefen Scores ganz gut mithält und als 11. auch die Chance auf ein mögliches Topergebnis wahrt. Keith Mitchell (USA) legt mit einer 61 (-9) den besten Start hin.
