Die Bedeutung des Grand Slam: Wie viele haben ihn gewonnen?

Nichts ist im Golf legendärer als der Grand Slam. Um den Grand Slam zu erreichen, also alle vier großen Meisterschaften im Golf zu gewinnen, braucht man nicht nur Talent, sondern auch Beständigkeit, Flexibilität und Langlebigkeit auf höchstem Niveau.

Aber wie ungewöhnlich ist dieser Erfolg genau? Und wer sind die legendären Spieler, die sich in die Golfgeschichte eingeschrieben haben?

Der Golf Trend in Deutschland: Der Aufstieg des Grand Slam Sports

Obwohl Golf in Deutschland schon immer geschätzt wurde, ist der Trend insbesondere während der Grand Slam Turniere explodiert. Denn die Beteiligung der Sportwetten Fans steigt bei Open Championship, Masters und PGA Veranstaltungen sprunghaft an, und aus diesem Grund ist es kein Wunder, dass Golf Wetten nun mit starken Märkten wie Basketball, eSports und auch Formel 1 Wetten konkurrieren.

Plattformen in ganz Deutschland verzeichnen eine höhere Beteiligung, insbesondere bei historischen Läufen mit Spielern wie Rory McIlroy. Die Wetten auf ihn, der nach seinem Grand Slam Sieg 2025 nach Augusta kam, nahmen deutlich zu.

Was ist ein Karriere Grand Slam im Golf?

Nicht in einem einzigen Kalenderjahr (was in der modernen Ära noch nie erreicht wurde), sondern über einen Zeitraum von Jahren hinweg bedeutet der Grand Slam, dass man als Profigolfer alle vier großen Turniere mindestens einmal gewinnt. Die Majors der Herren sind wie folgt:

♦ The Masters Tournament

♦ Die PGA Championship

♦ Die U.S. Open

♦ Die Open Championship (auch bekannt als British Open)

Von den sanften, anspruchsvollen Grüns des Augusta National bis hin zu den windgepeitschten Links von Schottland oder England bei The Open hat jede dieser Veranstaltungen ihre eigenen besonderen Hindernisse. Der ultimative Test für Anpassungsfähigkeit und mentale Stärke wird darin gesehen, alle vier zu gewinnen.

Im Damengolf sieht die Liste etwas anders aus; es werden fünf Majors der Neuzeit anerkannt:

♦ Chevron Championship

♦ KPMG Women’s PGA Championship

♦ S. Women’s Open

♦ AIG Women’s Open

♦ The Evian Championship (seit 2013 ein Major)

Da sich die Liste der anerkannten Majors ändert, muss eine Spielerin vier dieser fünf gewinnen, um sich für den Grand Slam der Damen zu qualifizieren. Die erforderlichen Veranstaltungen variieren je nach Zeitraum, in dem eine Spielerin teilnimmt.

Die Männer, die es geschafft haben: Nur 6 in der Geschichte

Eine der seltensten Leistungen im Sport ist der Grand Slam der Herren. Nur sechs männliche Golfer haben dies jemals geschafft:

♦ Gene Sarazen (1935): Sarazen war der erste, der dieses Kunststück vollbrachte, und ein Vorreiter, dessen Vermächtnis noch immer groß ist.

♦ Ben Hogan (1953): Hogan war für seine laserartige Konzentration und seinen makellosen Abschlag bekannt und definierte Präzision.

♦ Gary Player (1965): Die südafrikanische Legende brachte internationales Flair und Fitness ins Spiel.

♦ Jack Nicklaus (1966): Mit einem Rekord von 18 Major-Siegen war Nicklaus‘ Grand Slam Teil seiner allgemeinen Dominanz.

♦  Tiger Woods (2000): Der wohl berühmteste moderne Golfer, Tiger Woods, vollendete den Grand Slam auf ikonische Weise während seines Aufstiegs zum Superstar.

♦ Rory McIlroy (2025): Nach Jahren der Beinahe-Siege beim Augusta National holte McIlroy sich schließlich The Masters, um seinen Grand Slam zu vervollständigen und sich dieser Elite-Liste anzuschließen.

Die Frauen, die den Gipfel erreicht haben

Sieben Spielerinnen im Damentennis haben den Karriere Grand Slam geschafft, eine ähnlich elitäre und bemerkenswerte Gruppe:

♦ Louise Suggs

♦ Mickey Wright

♦ Pat Bradley

♦ Juli Inkster

♦ Karrie Webb

♦ Annika Sörenstam

♦ Inbee Park

Diese Frauen haben nicht nur in ihrer Blütezeit dominiert, sondern sich auch an verschiedene Turnierformen und Hochdruckbedingungen angepasst, um sich durchzusetzen. Als Meisterinnen des Spiels haben Spielerinnen wie Sörenstam und Park dazu beigetragen, die Attraktivität des Spiels überall zu steigern.

Man sollte nicht übersehen, dass die sich ständig ändernden Rahmenbedingungen derLPGA Turniere eine zusätzliche Komplexität mit sich bringen. Karrie Webb ist beispielsweise die einzige Spielerin, die fünf verschiedene Majors gewonnen hat, da sich die Definition der LPGA, was als Major gilt, im Laufe ihrer Karriere geändert hat.

Fazit: Eine Legende, die nur von wenigen jemals erreicht wird

Bei den Herren- oder Damenspielen wird mit dem Grand Slam die höchste Stufe der Golffähigkeit erreicht. Mit nur 13 Spielern, die dieses Kunststück auf beiden Touren vollbracht haben, ist es immer noch eines der seltensten Ziele im Sport.

Und mit Rory McIlroy, der 2025 endlich in den erlesenen Club aufgenommen wurde, erinnert es uns daran, dass es sich immer lohnt, nach Brillanz zu streben, unabhängig von der Länge der Reise.

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