Marcel Schneider hat am Moving Day bei den Bahrain Championship von Beginn an alles im Griff und zieht erarbeitet sich mit einer fehlerlosen 67 (-5) sogar noch Chancen auf den ganz großen Wurf. Auch Marcel Siem macht im Royal GC Ränge gut.
Gleich zwei 69er (-3) Runden brachte Marcel Schneider an den ersten beiden Spieltagen zu Papier und startet so im Royal GC mit lediglich einem einzigen Schlag Rückstand auf die Top 10 ins Wochenende. Für Marcel Siem und Yannik Paul ist der Weg zu den Spitzenrängen zwar deutlich weiter, mit einem starken Weekend scheint aber bei beiden ebenfalls noch durchaus einiges möglich zu sein.
Im rein deutschsprachigen Flight an der Seite Bernd Wiesbergers findet Marcel Schneider zwar sehr souverän ins Geschehen, allerdings will lange Zeit nichts wirklich Zählbares auf die Scorecard wandern. Erst die 6 lässt nach starkem Pitch ins Grün das erste Erfolgserlebnis springen, dass er immerhin bis zum Turn gekonnt verwaltet. Zu Beginn der hinteren Neun startet der 34-jährige dann aber so richtig durch und holt sich mit heißem Putt auf der 10 und der 11 gleich zwei sehenswerte Birdies ab.
Nur kurz gönnt er sich dann eine kleine Verschnaufpause, ehe er auch das Par 5 Doppel der 13 und 14 im Griff hat. Ohne jeglichen Wackler schaukelt er das Ergebnis dann über die Distanz und startet nach der makellosen 67 (-5) sogar mit nur zwei Schlägen Rückstand auf Spitzenreiter Callum Tarren (ENG) als 6. mit durchaus reellen Chancen auf den Sieg in den Sonntag.
Auch Siem am Vormarsch
Mit einem Dreiputtbogey aus rund 15 Metern am Par 3 der 2 beginnt der dritte Arbeitstag für Marcel Siem alles andere als prickelnd. Zwar bringt er in Folge Stabilität ins Geschehen, Birdie will sich jedoch die gesamten Frontnine über keines ausgehen, was ihn nur bei 1 über Par die hinteren Neun in Angriff nehmen lässt. Weitere Fehler kann er aber gekonnt vermeiden und holt sich nach zehn Pars in Folge schließlich am Par 5 der 13 den Ausgleich ab. Im Finish drückt der Routinier dann noch einmal aufs Tempo, stopft zunächst nach starkem Eisen auf der 17 den Birdieputt und chippt schließlich auf der 18 sogar von knapp außerhalb des Grüns ein, womit er am Ende des Tages immerhin die 70 (-2) zu Papier bringt, die ihn bis auf Rang 32 ziehen lässt.
Lange Zeit lässt Yannik Paul mit Pars zwar nichts anbrennen, findet dabei jedoch auch kein Birdie, was ihn im Klassement ziemlich auf der Stelle treten lässt. Erst am Par 3 der 7 kommt dann erstmals Farbe aufs Tableau, in Form eines Bogeys nach verpasstem Up & Down jedoch nicht die erhoffte und da sich nach weggeballertem Drive auch am Par 5 der 9 nur ein Bogey ausgeht, rasselt er zur Halbzeit sogar deutlich zurück. Das Bild ändert sich auch auf den hinteren Neun nicht wirklich und nach der 76 (+4) steckt er als 67. im Leaderboard-Keller regelrecht fest.
