Jäger mit Schritt vor und zurück

Stephan Jäger radiert am Moving Day der Wells Fargo Championship seine 5 Birdies mit teils dicken Patzern wieder aus, hält sich aber in den Top 10.Stephan Jäger

machte am Freitag mit bester Tagesrunde (65) im gesamten Feld die verpatzte Auftaktrunde vergessen und startete sogar aus den Top 10 ins Wochenende beim PGA Tour Event von Quail Hollow: „Mit der Runde habe ich mich zurück ins Turnier geschossen, jetzt könnte ich mit zwei weiteren guten Runden sogar noch das Turnier gewinnen,“ gibt er sich gegenüber SKY optimistisch.

Über die schweren Anfangslöcher turnt sich der einzige Deutsche im Feld am Samstag bei der Wells Fargo Championship sicher hinweg, wobei nur an der 3 nach verzogenem Abschlag etwas Stress aufkommt. Über das Kurzspiel lässt er jedoch nichts anbrennen. Die erste sich bietende Birdiechance nutzt er eiskalt an der 4 aus vier Metern. Dafür wird es nichts mit dem Birdie am ersten Par 5, dem leichtesten Loch von Quail Hollow, nachdem der Chip aus dem Rough nicht nah genug zum Stock gelingt.

Jäger kann von Birdies nicht profitieren

Stephan Jäger

Mit dickem Hals nagelt Jäger seinen nächsten Drive bis auf 30 Meter zur Fahne. Über Chip und Putt holt er sich das nächste Birdie ab. Am schwersten Loch der vorderen Platzhälfte, der 9, erwischt ihn das erste Bogey, nachdem der Abschlag im Rough landet und von dort das Grün mit dem nächsten Schlag nicht mehr erreichbar war.

Auf die Back 9 schwingt sich der Münchner mit einem Par 5-Birdie, das nach einem gefühlvollen Chip nur noch Formsache ist. An der 11 vermeidet er einen Schlagverlust nach schwachem Chip, indem er aus über 13 Meter seinen längsten Putt bislang im Turnier versenkt. Dafür kommt ein rechts weggeblockter Abschlag an der 12 teuer: Deutschlands PGA Tour Star muss den unspielbaren Ball mit Strafe droppen, erreicht erst mit dem vierten Schlag überhaupt das Grün und schiebt den Bogeyputt aus fünf Metern auch noch vorbei.

Das Doppelbogey kostet ein wenig die Sicherheit, ein Bogey an der 13 folgt nach ungenauem Chip und Putt. Die besten Birdielöcher der Back 9, die drivebare 14 und das letzte Par 5 nutzt der Bayer zu einem Bounce Back mit zwei Birdies, die ihn wieder zurück in die Top 10 bringen. In der Green Mile hat er an der 17 noch Glück, dass sein leicht weggepullter Grünschlag trocken bleibt. Dennoch wird es nach zu kurzem Chip das Bogey und somit am Ende nur die Par-Runde von 71 Schlägen. Mit Platz 6 bei 4 unter Par sind die Chancen auf das nächste Topergebnis voll intakt, wenn auch Spitzenreiter Xander Schaufele bereits um 8 Schläge enteilt ist.

Leaderboard Wells Fargo Championship

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