Marcel Schneider

Ausgangslage nicht genützt

Marcel Schneider kann seine vielversprechende Ausgangslage bei den Dubai Desert Classic nicht gewinnbringend nützen und rutscht am Finaltag mit einer 74 (+2) noch ins Mittelfeld zurück. Nicolai Von Dellingshausen kämpft sich im Emirates GC mit der 71 (-1) noch etwas nach vor, Freddy Schott büßt mit der 74 (+2) Plätze ein.

Zwar stemmte Marcel Schneider nach Runden von 71 (-1) und 73 (+1) Schlägen souverän den Cut, mit den Spitzenplätzen hatte der 35-jährige bei gesamt Level Par jedoch vor dem Wochenende noch nichts zu tun. Am Moving Day drückte Marcel dann aber aufs Tempo und marschierte mit einer 68 (-4) weit nach vor. Als 19. und mit nur zwei Schlägen Rückstand auf die Top 10, lebt so vor dem finalen Sonntag die Chance auf ein etwaiges Spitzenergebnis noch eindeutig. Freddy Schott machte mit einer 70 (-2) ebenfalls am dritten Spieltag Ränge gut und startet wie Nicolai Von Dellingshausen vom 42. Platz aus ins Finalgeschehen.

Mit einem Chip & Putt Birdie am kurzen Par 4 der 2 beginnt die Finalrunde für Marcel Schneider zwar nach Maß, anknüpfen kann er an den sehenswerten Start aber nicht, wie ein darauffolgendes Par 5 Bogey nach Dreiputt beweist. Damit nimmt er sich auch selbst vorerst das Momentum, denn nach einigen Pars macht es sich noch vor dem Turn auf der 9 nach verfehltem Grün ein weiters Bogey bequem. Dieses bessert er zwar postwendend am Par 5 der 10 wieder aus, schlittert aus dem Grünbunker am Par 3 danach aber sogar in ein Doppelbogey, was ihn endgültig deutlich abrutschen lässt. Zwar kann er sich zum bereits vierten Mal in dieser Woche dann am Par 5 der 13 über das nächste Birdie freuen, kommt nach einem Dreiputtbogey auf der 16 aber schlussendlich über eine 74 (+2) nicht hinaus und muss sich so als 33. mit einer Mittelfeldplatzierung anfreunden.

Von Dellingshausen kämpft sich ins Mittelfeld

Den Schwung der sehenswerten Backnine vom Vortag kann, als er sich mit späten Birdies noch zur 72 (Par) kämpfte, kann Nicolai Von Dellingshausen nicht in den Sonntag mitnehmen, denn die gesamte vordere Platzhälfte über ist er vergeblich auf der Suche nach einem Erfolgserlebnis, was ein zwischenzeitliches Par 3 Bogey noch schwerer ins Gewicht fallen lässt. Erst nach dem Turn findet er dann am Par 5 der 10 trotz einer versandeten Attacke das erste Birdie, verspielt dieses jedoch nach verschobenem Parputt aus einem Meter auf der 14 wieder. Immerhin läuft er im Finish dann noch so richtig heiß und beendet das Turnier mit zwei abschließenden Birdies und der 71 (-1), womit er sich die Platzierung mit Marcel Schneider teilt.

Freddy SchottGleich zu Beginn hat Freddy Schott alle Hände voll zu tun, scrambled sich aus dem Grünbunker auf der 1 aber noch sehenswert zum Par, was sein Spiel in Folge doch einigermaßen stabilisiert. Ein verpasstes Up & Down auf der 5 hinterlässt dann jedoch Spuren, denn plötzlich geht die Sicherheit völlig verloren, was sich bis zum Turn in noch zwei weiteren Schlagverlusten bemerkbar macht. In dieser Tonart geht es zunächst auch auf den letzten neun Löchern weiter, wie ein Par 5 Bogey auf der 10 unangenehm untermauert. Zwar schnappt er sich dann auf der 12 und dem Par 5 der 13 auch die ersten Birdies, unterschreibt am Ende aber trotz eines abschließenden Par 5 Erfolgserlebnisses auf der 18 nach weiterem Fehler davor nur die 74 (+2), was ihn noch um ein paar Plätze auf Rang 49 abrutschen lässt.

Patrick Reed (USA) reicht am Sonntag eine 72 (Par) um bei gesamt 14 unter Par und mit gleich vier Schlägen Vorsprung auf Andy Sullivan (ENG) einen ungefährdeten Sieg einzufahren.

Leaderboard Dubai Desert Classic

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