Matti Schmid und Stephan Jäger notieren am Freitag bei der American Express zwar beide Runden in den 60ern, starten aber dennoch in La Quinta nur rund um die erwartete Cutmarke in den dritten Spieltag.
Zum Auftakt wurde bei allerbesten Scoringverhältnissen in Kalifornien rundherum tief geschossen, wobei Matti Schmid beim allgemeinen Birdiewettlauf durchaus ansehnlich mithalten konnte. Der 28-jährige glänzte mit gleich acht Erfolgserlebnissen, bremste sich aber vor allem am Schlussloch mit einem Doppelbogey am Nicklaus Tournament Course selbst ziemlich aus und startet so trotz einer immer noch ansehnlichen 67 (-5) nur als 51. in den Freitag. Am zweiten Spieltag wartet nun der Pete Dye Stadium Course auf ihn, ehe es am Samstag dann noch in den La Quinta CC geht.
Der zweite Spieltag beginnt für Matti mit allererster Startzeit dann gleich mit einem regelrechten Schockmoment, denn aus dem Fairwaybunker wassert er die Annäherung und startet so am Ende sogar lediglich mit einem Doppelbogey in den Tag. Zumindest findet er kurz danach aus vier Metern auf der 12 auch das erste Birdie und da sich auch die 14 als gewinnbringend erweist, dreht er sein Score recht rasch wieder auf Anfang. Noch vor dem Turn bringt er den 14. Schläger dann auf der 18 ein weiteres Mal auf Temperatur und drückt aus sechs Metern sein Score erstmals in den Minusbereich.
Zunächst ebbt der Schwung dann zu Beginn der vorderen Platzhälfte wieder etwas ab, bis er am Par 5 der 5 mit Chip & Putt das nächste Birdie an Land zieht. Da er dann mit der 8 auch das letzte Par 5 zu einem Schlaggewinn überreden kann, geht sich am Ende des Tages immerhin eine 69 (-3) aus, womit er allerdings nur rund um die erwartete Cutmarke am Samstag den La Quinta CC in Angriff nehmen wird.
Stephan Jäger macht viele Ränge gut
Stephan Jäger wirkte bei seinem Saisondebüt noch etwas eingerostet, denn am Stadium Course kam er über eine durchwachsene 71 (-1) nicht hinaus und startet so nur vom 118. Platz in den zweiten Spieltag, wo er nun in La Quinta ran muss. Bei bereits vier Schlägen Rückstand auf die erwartete Cutmarke hat er aber immerhin den Vorteil, dass die gezogene Linie in dieser Woche erst am Samstag das Feld trennt, was bedeutet, dass er noch 36 Löcher Zeit hat um den Rückstand wett zu machen. Nach einem durchaus souveränen Beginn, schlägt er bereits am Par 3 der 3 aus einem starken Tee Shot erstmals Kapital und da sich kurz danach auch am ersten Par 5 der Runde ein Birdie ausgeht, kann er auf einen durchaus gelungenen Start in den zweiten Spieltag zurückblicken.
Mit Pars macht er danach zwar nichts verkehrt, der Vortrieb gerät so angesichts erneut guter Scores aber vorerst ins Stocken. Nach dem Turn nimmt der Birdie-Express dann aber so richtig Fahrt auf, denn mit roten Einträgen auf der 10 und dem darauffolgenden Par 5 klettert er immer weiter nach oben und da sich dann zwei Löcher später auch auf der nächsten langen Bahn ein Erfolgserlebnis ausgeht, kommt er der erwarteten Cutmarke immer näher. Auf der 16 schlägt er dann noch einmal zu und bringt nach der makellosen Vorstellung schließlich die 66 (-6) in trockene Tücher. Damit macht er zwar einen gehörigen Sprung im Klassement, startet aber dennoch als etwa 80. nur mit Rückstand auf die gezogene Linie in den Samstag.
Nummer 1 der Welt und Top-Favorit Scottie Scheffler (USA) teilt sich bei gesamt 17 unter Par die Führungsrolle mit Landsmann Blades Brown.

