Matti Schmid startet bei den 3M Open als 5. ins Wochenende und ist bei nur drei Schlägen Rückstand auf Thorbjorn Olesen (DEN) voll im Geschäft. Auch Thomas Rosenmüller stemmt im TPC Twin Cities souverän den Cut.
Nachdem Matti Schmid am Major-Sonntag in Portrush die „Rote Laterne“ noch abgeben konnte, flog der 27-jährige danach sofort wieder über den Atlantik um ab Donnerstag im TPC Twin Cities wieder auf der PGA Tour auf Birdiejagd gehen zu können. Der Regensburger zeigte zum Auftakt dann auch keinerlei Spuren von einem etwaigen Jetlag und knallte eine fehlerlose 63 (-8) aufs Tableau, womit er sogar Spitzenreiter Adam Svensson (CAN) nach dessen fantastischer 60 (-11) noch im Blickfeld hat. Auch Thomas Rosenmüller brachte sich in Minnesota dank einer 67 (-4) recht klar auf Cutkurs. Jeremy Paul muss nach der 70 (-1) bereits zulegen.
Nachdem er am Donnerstag keinen einzigen Fehler notieren musste, erwischt es Matti Schmid am Freitag gleich auf der 10 mit einem verpassten Up & Down unangenehm. Zwar dreht er mit Fortdauer dank eines roten Doppelpacks sein Score unter Par, rutscht mit einem Dreiputtbogey aber rasch wieder auf den Ausgangspunkt zurück. Zwar kann er aus einem starken Tee Shot am Par 3 der 17 dann wieder Kapital schlagen, biegt nach Ungenauigkeiten von Tee bis Grün aber nur bei Even Par auf die Backnine ab.
Dort intensiviert er dann mit starken Annäherungen auf der 10 und der 11 aber das Tempo und spielt sich so klar in die richtige Richtung. Zwar ebbt der Schwung in Folge auch wieder ab, diesmal kann er sein Score jedoch halten und bleibt damit auch den Top 10 weiterhin erhalten. Zum Abschluss holt er sich dann auch noch am Par 5 der 18 ein Birdie ab und steht so mit durchaus gelungenen 68 (-3) wieder beim Recording, was ihn als 5. mit nur drei Schlägen Rückstand auf Leader Thorbjorn Olesen ins Wochenende starten lässt.
Rosenmüller in Schlagdistanz zu Top 10
Mit später Startzeit darf sich Thomas Rosenmüller aus fünf Metern bereits auf der 11 über das erste Birdie freuen und da sich kurz danach am Par 3 der 13 bereits der nächste Schlaggewinn ausgeht, findet der 28-jährige durchaus sehenswert ins Geschehen. Ein Dreiputtbogey auf der 14 bremst ihn dann zwar etwas ein, in Folge hält er weitere Fehler aber gekonnt fern und holt sich noch vor dem Turn am Par 5 der 18 das nächste Birdie ab. Auf den Frontnine geht er es dann etwas ruhiger an, schnürt auf der 5 und dem Par 5 danach aber noch einen roten Doppelpack und marschiert so schließlich mit der 67 (-4) und Rang 24 zurück ins Clubhaus.
Die gesamte vordere Platzhälfte über läuft Jeremy Paul vergeblich einem ersten Erfolgserlebnis hinterher. Nach dem Turn findet er dann zwar neben einem Doppelpack auf der 11 und dem Par 5 der 12 noch ein weiteres Birdie auf der 14, nach einem Fehler auf der 16 geht sich aber nur die 69 (-2) aus, womit er die Cutmarke nicht mehr überspringen kann.
