Matti Schmid und Stephan Jäger verpassen bei den FedEx St. Jude Championship die benötigten Topränge relativ klar, womit die Playoffs für das deutsche Duo bereits im TPC Southwind wieder enden.
Sowohl für Matti Schmid, als auch für Stephan Jäger zählen am Sonntag nur ultratiefe Runden, denn beide Deutschen Vertreter benötigen starke Ergebnisse um auch kommende Woche beim zweiten Playoff Turnier in Maryland mit den Top 50 im FedEx-Cup noch mit von der Partie sein zu können. Nachdem sich Schmid erst auf den letzten Drücker noch überhaupt für die Playoff-Phase qualifizieren konnte, zeigte der 27-jährige zwar durchaus starkes Golf, nach derzeitigem Stand der Dinge würde er sich vom 70. jedoch nur bis auf den 61. Platz in der Jahreswertung nach vorne arbeiten. Stephan Jäger kam noch nicht so wirklich ins Rollen und wäre derzeit nur 60. im FedEx-Cup.
Mit einem Dreiputtpbogey beginnt der letzte Arbeitstag für Matti Schmid alles andere als prickelnd, allerdings rehabilitiert er sich direkt danach auf der 2 mit einem gelochten Fünfmeterputt und dreht sein Score so rasch wieder auf Anfang. Nachdem er dann nach starker Attacke auch vom Par 5 der 3 ein Birdie mitnimmt, leuchtet rasch sogar das Minus auf. Nur kurz muss er sich dann in Geduld üben, ehe schon auf der 6 aus zwei Metern der nächste Birdieputt fällt.
Nach gleich zwei verzogenen Abschlägen danach fängt er sich aber sogar einen Bogeydoppelpack ein und rasselt damit sogar in Windeseile wieder auf den Ausgangspunkt zurück. Immerhin steckt er die Fehler ganz gut weg und drückt sein Score am Par 3 der 11 aus vier Metern wieder unter Par. Durchstarten lässt ihn dies jedoch auch weiterhin nicht, denn schon zwei Löcher später findet er sich nach weggeballertem Drive erneut bei Level Par wieder.
Nachdem er sich auf der 17 dann nach vergeblichem Scrambling noch ein Bogey eintritt und so nur die 71 (+1) zum Recording bringt, verpasst er als 38. das benötigte Topergebnis recht deutlich. Damit rücken auch die Top 50 im FedEx-Cup endgültig in unerreichbare Ferne, womit nicht nur die Playoffs für Matti bereits in Tennessee wieder enden, auch eine Teilnahme an den Signature Events kommende Saison hat er damit noch nicht sicher.
Geteiltes Schicksal
Mit einer perfekten Annäherung lässt sich Stephan Jäger auf der 1 nur einen guten Meter zum anfänglichen Birdie über und startet so absolut nach Maß in die finale Umrundung. Das Visier ist auch danach messerscharf eingestellt, wie gleich das nächste Erfolgserlebnis aus ganz ähnlicher Distanz beweist. Nachdem sich dann auch am Par 5 der 3 das angepeilte Birdie ausgeht und er so gleich mit einem roten Hattrick in den Sonntag startet, klettert er in Windeseile im Klassement um etliche Ränge nach oben.
Erst danach geht er es etwas ruhiger an, bis ihm ein verzogener Drive auf der 7 schließlich auch den ersten Schlag kostet. Sofort steuert er mit einem 4,5 Meter Putt aber wieder gegen und stellt so den alten Zwischenstand von 3 unter Par postwendend wieder her. Danach allerdings kocht er zusehends auf Sparflamme, lässt mit Pars aber zumindest lange Zeit nichts anbrennen.
Erst im Finish wird es dann auf der 17 nach einem verpassten Up & Down wieder etwas unangenehmer und da er sich mit Wasserball auf der 18 noch einen Fehler einfängt, geht sich am Ende sogar „nur“ die 69 (-1) aus. Damit tritt er im Klassement al auf der Stelle, kann sich darüber hinaus auch im FedEx-Cup nicht mehr verbessern und verpasst so ebenfalls den Aufstieg in das zweite Playoff Turnier. Wie sein Landsmann hat auch er damit, anders als noch in dieser Saison, die Signature Events 2026 nicht fix in der Tasche.
Im Stechen setzt sich Justin Rose (ENG) am zweiten Extraloch gegen US Open Champion J.J. Spaun (USA) durch und sichert sich bei gesamt 16 unter Par den Titel.
