Thomas Rosenmüller und Paul Peterson (USA) kommen bei der Zurich Classic am Freitag nie in Gefahr den Cut zu verpassen und gehen auch am Wochenende noch auf Birdiejagd. Für Jeremy und Yannik Paul endet das Teamevent im TPC Louisiana bereits nach zwei gespielten Runden.
Nach einem etwas schaumgebremsten Start explodierte Thomas Rosenmüller am Donnerstag zum Auftakt in den Fourballs regelrecht und puste sein Team mit Partner Paul Peterson nahezu im Alleingang zur 61 (-11). Damit hielt das Duo auch mit den ultratiefen Scores sehenswert Schritt und startet als 3. aus dem absoluten Spitzenfeld in den ersten anstehenden Klassischen Vierer am Freitag.
Sofort macht das deutsch-amerikanische Duett auch dort weiter wo sie am Donnerstag aufgehört haben, denn Rosenmüller stopft sofort auf der 1 aus drei Metern den fälligen Birdieputt. Nachdem der Deutsche danach jedoch die Grünattacke wild verzieht und Peterson sogar droppen muss, erwischt es die beiden mit einem Doppelbogey wie aus dem Nichts ziemlich heftig. Immerhin rehabilitiert sich Rosenmüller danach am Par 3 mit einem fast Hole in One, womit das Tagesergebnis prompt wieder auf Even Par steht.
Da Peterson dann auf der 4 sehenswert aus zehn Metern locht, leuchtet zwar sogar prompt das Minus wieder auf, mit einem Dreiputtbogey auf der 6 machen sie sich kurz darauf das Leben jedoch auch selbst wieder etwas schwer. Sofort setzen sie am Par 5 der 7 jedoch den prompten Birdiekonter. Erst danach kehrt erstmals richtig Ruhe auf der Scorecard ein, bis ihnen Ungenauigkeiten auf der 12 mit dem nächsten Bogey zum Verhängnis werden.
Thomas Rosenmüller bleibt es am Par 3 der 14 dann zwar vorbehalten mit einem Monsterputt aus rund zwölf Metern das Gespann ein weiteres Mal zurück in den Minusbereich zu drücken, nach versandetem Drive steht der Tagesscore jedoch auf der 15 erneut bei Level Par. Auf den letzten Löchern können Thomas und Peterson dann nicht mehr kontern, die 72 (Par) reicht am Ende dank der starken Auftaktrunde jedoch um als 16. auch am Wochenende noch mitmischen zu können.
Vorzeitiges Aus für Paul-Twins
Nachdem sowohl Jeremy als auch Yannik Paul zuletzt nur knapp Siege verpassten, durfte man sich von den Paul-Twins in Louisiana durchaus einiges erwarten, allerdings fanden die beiden Brüder in den Fourballs keinen wirklichen Rhythmus. Am Ende ging sich sogar nur eine 67 (-5) aus, womit im Klassischen Vierer bereits eine Aufholjagd gelingen muss um den Cut der Top 33 nicht zu verpassen.
Nachdem ein ungenauer Drive noch den Weg am Par 5 der 11 zu einem schnellen Birdie versperrt, geht sich schließlich auf der 13 nach einer starken Annäherung von Yannik der erste rote Eintrag aus, womit sich die beiden ein wenig näher an die gezogene Linie herantasten. Nachlegen können die beiden zumindest auf den Backnine zwar nicht, immerhin müssen sie vorerst jedoch auch noch keinen Fehler einstecken.
Erst auf der 5 wandert dann dank eines gefühlvollen Viermeterputts von Jeremy das zweite Birdie auf die Scorecard, was die Hoffnung auf den Cut vor den letzten Löchern noch einmal anheizt. Allerdings will sich auf den verbleibenden Bahnen kein weiteres Erfolgserlebnis mehr ausgehen, womit das Brüderpaar schließlich trotz einer fehlerlosen 70 (-2) bereits nach zwei Runden wieder die Sachen packen muss.
Isaiah Salinda und Kevin Velo (beide USA) verteidigen mit einer 69 (-3) ihre Führung und starten bei gesamt 17 unter Par als Spitzenreiter ins Wochenende.
