Jeremy Paul hat zwar auch am Sonntag bei den John Deere Classic wieder mit viel Leerlauf zu kämpfen, kann mit einer fehlerlosen 68 (-3) im TPC Deere Run aber zumindest noch ein paar Ränge gutmachen.
Nachdem Stephan Jäger nach der Auftaktrunde aufgab und Thomas Rosenmüller recht klar am Cut scheiterte, ist vom deutschen Trio einzig Jeremy Paul noch in Illinois noch im Rennen. Der 31-jährige erarbeitete sich mit Runden von 69 (-2) und 66 (-5) Schlägen auch eine durchwegs gute Ausgangslage, allerdings lief er am Moving Day viele leere Kilometer und rutschte mit einer ziemlich ereignisarmen 71 (Par) bis auf Rang 39 zurück. Bei fünf Schlägen Rückstand auf die Top 10 scheint ein Spitzenergebnis aber mit einer Traumrunde wohl noch nicht völlig außer Reichweite zu liegen.
Wie auch schon am Samstag kommt Jeremy auch am Finaltag nicht wirklich ins Rollen. Zunächst hat er zwar etwas mit den Abschlägen zu kämpfen, im Großen und Ganzen zeigt er sich von Tee bis Grün aber ziemlich solide, allein den Putter bringt er noch selten richtig auf Temperatur. Lediglich auf der 4 fällt aus rund sechs Metern ein Birdieputt, was ihn zumindest aus dem roten Bereich auf seine letzten neun Löcher des Turniers starten lässt.
Das Bild ändert sich auch nach dem Turn nicht wesentlich. Zwar darf er sich nach einem starken Eisen auf der 11 über den zweiten Schlaggewinn freuen, dieser verhindert jedoch gerade mal ein weiteres Abrutschen am Leaderboard. Auch Initialzündung stellt dieser nicht dar, denn sofort verfällt er wieder in den altbekannten Par-Trott, womit er zwar weiterhin fehlerlos bleibt, jedoch den Turbo nicht zünden kann. Erst im Finish fällt dann am Par 5 der 17 noch ein Birdieputt und mit der makellosen 68 (-3) klettert er zumindest noch bis auf Rang 33 ins Mittelfeld nach oben.
Brian Campbell (USA) ringt Emiliano Grillo (ARG) im Stechen nieder und gewinnt bei gesamt 18 unter Par.
