Stephan Jäger

Jäger mit knallrotem Freitag

Stephan Jäger stürmt am Freitag bei den WM Phoenix Open mit einer knallroten 66 (-5) ins Spitzenfeld. Matti Schmid scheitert im TPC Scottsdale trotz einer starken 2. Runde recht klar am Cut.

Stephan Jäger und Matti Schmid hätten konträrere Runden zum Auftakt kaum abspulen können. Während der ehemalige Houston-Champion mit den recht trickreichen Windverhältnissen im TPC Scottsdale durchaus umzugehen wusste und sich mit einer 70 (-1) klar auf Cut-Kurs brachte, kam Schmid mit der 77 (+6) gehörig unter die Räder und benötigt am Freitag nun wohl bereits eine absolute Traumrunde um sich tatsächlich noch ins Wochenende retten zu können.

Nach einem anfänglichen Par läuft Stephan Jäger ab der 2 richtiggehend heiß, denn von knapp außerhalb des Grüns locht er stark zum ersten Birdie und gibt sich damit sozusagen selbst den Impuls zu einer ganz starken Phase. Sofort legt der Bayer am einzigen Par 5 der Frontnine aus zwei Metern weiter nach und da dann aus vier Metern auch das Par 3 der 4 ein Birdie bereithält, spielt sich Stephan sogar bereits an die Top 10 heran.

Auf der 11 erwischt es ihn schließlich dann nach einem Dreiputt zwar auch mit dem ersten Fehler, diesen steckt er aber bestens weg, denn schon am Par 5 der 13 geht sich das nächste Birdie aus und da er direkt danach auf der 14 und auch auf der 17 noch weitere Erfolgserlebnisse mitnimmt, geht sich am Ende sogar die 65 (-6) aus, womit er nach den Vormittagsflights bis ins Spitzenfeld nach vor marschiert.

Schmid scheitert trotz starkem Freitag am Cut

Matti SchmidObwohl die Annäherung auf der 11 nicht ganz das Grün erreicht, holt sich Matti Schmid schon früh ein erstes Birdie ab, dass er jedoch aus dem Grünbunker am darauffolgenden Par 3 auch sofort wieder verspielt. Nachdem sich dann jedoch auf beiden Par 5 Löchern der Backnine weitere rote Einträge ausgehen, zeigt sich der 28-jährige im Gegensatz zum Vortag deutlich verbessert.

Auch auf den Frontnine legt er rasch mit Birdie-Bogey-Birdie weiter nach. Erst im Finish wird es dann noch ein wenig unangenehmer, nachdem er sich am Par 3 der 7 mit einem Dreiputt noch ein Bogey einfängt. Dank eines starken Par-Saves auf der 9 beendet er die 2. Runde dann zwar mit der ansehnlichen 69 (-2), nach dem verpatzten Auftakt ist der Cut aber recht klar außer Reichweite.

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