Erhalten geblieben

Jeremy Paul bleibt bei der Valspar Championship dank einer 70 (-1) am Moving Day dem Titelkampf weiterhin erhalten. Stephan Jäger und Matti Schmid machen am Copperhead Course mit Runden in den 60ern etliche Ränge gut.

Sehenswert gibt Jeremy Paul in Tampa in dieser Woche ein kräftiges Lebenszeichen von sich, denn der Aufsteiger notierte an den ersten beiden Spieltagen jeweils eine 69 (-2), rangiert so auf dem starken 5. Platz und weist lediglich zwei Schläge Rückstand auf Spitzenreiter Jacob Bridgeman (USA) auf. Stephan Jäger zeigte bislang Licht und Schatten im Spiel, denn auf eine richtig starke 67 (-4) folgte am Freitag eine 75 (+4), was den Houston Champion bis auf Rang 39 abrutschen ließ. Matti Schmid musste am Freitag lange Zeit zittern, ehe er am Ende als 65. doch noch ins Wochenende rutschte.

Auf den ersten Löchern hat Jeremy Paul zwar ein wenig zu kämpfen, arbeitet sich aber regelrecht zu Pars und findet schließlich ab dem Par 3 der 4 eindeutig das richtige Rezept, denn mit einem gelochten Fünfmeterputt gibt er sich selbst sozusagen die Initalzündung. Gleich am Par 5 danach kann der 31-jährige nachlegen und rollt schließlich auf der 6 auch aus vier Metern den Birdieputt ins Loch, womit er sogar bereits bis in die alleinige Führung stürmt.

Jeremy PaulNachdem er auf der 7 jedoch eine weitere Großchance ungenützt verstreichen lässt, wird es plöztlich deutlich unangenehmer auf der Scorecard. Zunächst kann er sich am Par 3 der 8 aus dem Grünbunker nicht mehr zum Par scramblen und schlittert danach mit einem Dreiputt gleich ins nächste Bogey. Die Schwächephase beendet er aber sehenswert mit einem starken Eisen und dem nächsten Birdie zu Beginn der Backnine auf der 10.

Kurz kehrt dann etwas Ruhe auf der Scorecard ein, bis er sich nach knapp verfehltem Grün am Par 3 der 13 nicht mehr zum Par retten kann. Auf den verbleibenden Löchern spult er dann solide die Pars ab, bringt so die 70 (-1) in trockene Tüche und bleibt damit als 5. vor den letzten 18 Löchern mit nur zwei Schlägen Rückstand auf das Führungstrio weiterhin voll im Titelkampf.

Stephan Jäger macht Ränge gut

Nachdem nach der starken Auftaktrunde am Freitag nicht mehr vieles wie erhofft gelingen wollte, präsentiert sich Stephan Jäger am Samstag erneut schon in der Anfangsphase vor allem im langen Spiel ziemlich ausbaufähig. Immerhin kämpft sich der Bayer mit starkem Scrambling durchgehend zu Pars und muss so immerhin die gesamten Frontnine über keinen Fehler einstecken.

Stephan JägerNach sage und schreibe 13 Pars in Folge wandert dann der erste Farbklecks auf die Scorecard, da er mit Chip & Putt am Par 5 der 14 das erste Birdie verewigen kann. Angespornt legt er auch sofort am darauffolgenden Par 3 mit einem perfekten Tee Shot weiter nach und da er auch die „Snake Pit“ unbeschadet übersteht, notiert er schließlich sogar die makellose 69 (-2). Damit macht er auch einige Ränge gut und hat, eine starke Schlussrunde vorausgesetzt, als 24. wohl sogar noch die Chance auf ein Topergebnis.

Schmid mit großem Sprung

Von Beginn an geht Matti Schmid am Samstag aggressiv zu Werk und schnappt sich gleich am anfänglichen Par 5 das erste Birdie. Zwar bremst er sich auch prompt mit einem verpassten Up & Down wieder ein, findet jedoch auf der 3 und dem Par 3 der 4 gleich die nächsten Birdies. Nach den ersten Pars wird ihm dann auf der 7 ein verzogener Drive zum Verhängnis, allerdings hat er mit zwei weiteren roten Einträgen auch darauf die absolut perfekte Antwort parat.

Matti SchmidDie abwechslungsreiche Phase geht zunächst auf den Backnine munter weiter, wie ein Bogey auf der 10 nach Problemen im langen Spiel und ein darauffolgendes Par 5 Birdie auf der 11 untermauern. Erst danach kehrt auf der Scorecard richtig Ruhe ein, was sich bis zum Ende in gleich sieben aufeinanderfolgenden Pars niederschlägt. Somit behalten am Ende die Birdies klar die Oberhand und mit der 68 (-3) klettert Matti auch im Klassement deutlich bis auf Rang 31 nach oben.

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