Ziemlich verblasen

Wegen heftiger Regenfälle muss am Sonntag während der 4. Runde abgebrochen werden. Da an ein Weiterspielen nicht zu denken ist, wird die Finalrunde gecancelled und das Turnier nach 54 Löchern gewertet, womit sich Marcel Siem mit Rang 46 und Freddy Schott mit Platz 67 anfreunden müssen.


Vom 1. März 2025:Marcel Siem und Freddy Schott werden bei den South African Open vom zähen Wind im Durban CC ziemlich verblasen und büßen mit tiefschwarzen Runden etliche Ränge ein.

Von Beginn an präsentierte sich Marcel Siem in Durban von seiner besten Seite und startete mit einer 65 (-7) knallrot in die South African Open. Am Freitag hatte er dann ein wenig mehr zu kämpfen, am Ende ging sich aber noch eine 70 (-2) aus. Damit startet der Routinier als 13. nur knapp hinter den Top 10 ins Wochenende, womit ein Spitzenresultat eindeutig in Reichweite liegt. Freddy Schott ließ mit zwei 70er (-2) Runden ebenfalls nichts anbrennen, muss bei generell guten Scores das Feld jedoch von hinten aufrollen.

Bei richtig unangenehmen Windverhältnissen hat auch Marcel Siem hart zu kämpfen, was sich gleich zu Beginn in zwei Bogeys niederschlägt. Zwar kann er am Par 5 der 3 kurzzeitig ein wenig gegensteuern, direkt danach machen es sich aber die nächsten Fehler bequem. Nur kurz kann er dann mit einem Par auf der 6 ein wenig durchpusten, ehe es mit Bogey-Birdie-Bogey farbenfroh in Richtung Backnine weitergeht.

Nachdem er dann am Par 5 der 10 gleich den nächsten Schlagverlust einstecken muss, scheint es, als würde er auch auf den hinteren neun Löchern nicht den gesuchten Rhythmus finden. Danach allerdings kehr langsam aber sicher Ruhe auf der Scorecard ein, jedoch findet er auf einer längeren Parserie kein weiteres Birdie. Im Finish wird es dann zwar noch einmal mit einem Fehler auf der 17 unangenehm, diesen bessert er auf der 18 aber wieder aus, was schlussendlich jedoch lediglich in einer 77 (+5) mündet, die ihn bis auf Rang 46 abrutschen lässt.

Freddy SchottProbleme nach dem Turn

Anders als sein Landsmann kommt Freddy Schott mit dem Wind auf seinen ersten neun Löchern durchwegs gut zurecht. Zwar kann er am Par 3 der 12 ein frühes Bogey nicht verhindern, gleicht sein Score aber schon am Par 5 der 14 wieder aus und holt sich am Par 3 der 15 gleich das nächste Birdie ab. Kurz vor dem Wechsel auf die Frontnine muss er dann zwar auf der 18 auch den zweiten Fehler einstecken, mit dem Zwischenstand von Level Par macht er aber vorerst einige Ränge gut.

Das ändert sich dann jedoch auf der vorderen Platzhälfte drastisch, denn wie aus dem Nichts will plötzlich gar nichts mehr zusammenlaufen, was sich neben drei Bogeys auch noch in zwei Doppelbogeys manifestiert. Zwar geht sich dann am Par 5 der 8 auch noch ein Birdie aus, mehr als die 78 (+6) ist so jedoch nicht zu holen, was ihn auch bis auf Rang 67 zurückreicht.

Dylan Naidoo (RSA) und Laurie Canter (ENG) teilen sich bei gesamt 14 unter Par vor den letzten 18 Löchern die Führungsrolle.

Leaderboard South African Open

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