Gelungen angeschrieben

Marcel Schneider schreibt mit einem 18. Platz bei den Alfred Dunhill Championship gleich bei seinem ersten Saisoneinsatz einigermaßen gelungen an. Marcel Siem muss sich beim vom Regen geplagten Event im Royal Johannesburg GC mit einer Platzierung jenseits der Top 50 anfreunden.

Gleich bei seinem ersten Turniereinsatz im neuen Wertungsjahr präsentiert sich Marcel Schneider durchwegs in Birdielaune. Zwar rangierte er nach der Auftaktrunde mit einer 70 (-2) nur genau an der erwarteten Cutlinie, am Freitag intensivierte er dann aber das Tempo und marschierte mit einer 66 (-6) deutlich nach vor. Als 16. und mit nur zwei Schlägen Rückstand auf die Top 10, startet der 35-jährige so mit durchaus intakten Chancen auf ein Spitzenergebnis ins Wochenende.

Da sich am Samstag von den Morgenstunden weg die Schleusen öffnen und bis auf ein paar wenige Minuten an Golf aufgrund des überfluteten Terrains nicht zu denken ist, muss das Turnier auf nur drei Runden verkürzt werden. Für Marcel Schneider bedeutet dies, dass er seine Finalrunde überhaupt erst am Sonntag beginnen kann, findet dann aber mit einem Birdie gut ins Geschehen. Der Schwung verpufft nach einem Par 3 Bogey danach zwar sofort wieder, nach weiterem Erfolgserlebnis auf der 7 kommt er aber immerhin knapp unter Par zum Turn.

Zu Beginn der letzten neun Bahnen hat er dann jedoch wieder mit Problemen zu kämpfen, wie auch zwei Bogeys auf der 10 und dem Par 3 der 12 zeigen. Marcel kratzt die Kurve aber noch rechtzeitig und steuert mit zwei darauffolgenden Birdies sofort gegen. Das Par 5 Schlussloch lässt dann zwar nichts mehr springen, mit der 69 (-1) pendelt er sich aber am Ende auf Rang 23 ein und schreibt so gleich beim ersten Saisoneinsatz doch eingermaßen gelungen an.

Siem abgeschlagen zurück

Anders als sein Namensvetter brillierte Marcel Siem vor allem zum Auftakt, denn nach einer 67 (-5) machte er es sich nur knapp hinter den Spitzenrängen gemütlich. Den Puffer der starken ersten Runde benötigte er am Freitag auch, denn mit deutlich zu fehleranfälligem Spiel rutschte er bis auf Rang 50 zurück und muss am Wochenende nun das Feld von hinten wieder aufrollen.

Nachdem der 45-jährige am Samstag nur eine einzige Bahn spielen kann, ehe er von den Regenmassen wieder zum Sachen packen gezwungen wird, beginnt der Sonntag dann mit einem Bogey auf der 2 alles andere als nach Maß. Zwar stabilisiert er in Folge sein Spiel rasch wieder, kann auf dem auf Par 70 verkürzten Gelände bis zum Turn jedoch noch nicht gegensteuern.

Erst am Par 5 der 1 leuchtet dann das erste Birdie auf, dass sein Score wieder auf Anfang stellt. Nachlegen kann er vorerst zwar nicht, hält Fehler aber weiterhin gekonnt fern. Im Finish geht sich dann am Par 5 der 8 doch noch ein zweiter Schlaggewinn aus, womit er das Turnier zwar mit einer 69 (-1) beendet, nach der zähen 2. Runde jedoch über einen 56. Platz nicht hinaus kommt.

Lokalmatador Jayden Schaper setzt sich im Stechen gegen seinen Landsmann Shaun Norris am ersten Extraloch mit Eagle gegen Birdie durch und krallt sich bei gesamt 16 unter Par den Sieg.

Leaderboard Alfred Dunhill Championship

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