Thomas Rosenmüller notiert bei den Bermuda Championship am Moving Day zwar eine zartrosa 70 (-1), verpasst damit aber die großen Sprünge im Klassement. Matti Schmid kämpft sich im Port Royal GC mit einer 69 (-2) ins Mittelfeld. Jeremy Paul muss das erhoffte Topergebnis nach der 70 (-1) wohl bereits am Samstag ad acta legen.
Nach einer souveränen 71 (Par) im zähen Wind, die ihn souverän auf den richtigen Weg brachte, packte Thomas Rosenmüller auf den Bermudas am Freitag eine 68 (-3) drauf und kletterte so um knapp 20 Ränge im Klassement weiter nach oben. Als 24. stemmte er so nicht nur locker den Cut, sondern spielte sich auch bis auf drei Schläge an die Top 10 heran, womit das im Kampf um die Tourcard so wichtige Spitzenergebnis vor dem Wochenende durchaus in Reichweite wäre.
Den Schwung der 2. Runde kann Thomas nicht wirklich in den Samstag mitnehmen, denn mit Pars macht er lange Zeit zwar nichts verkehrt, läuft mit Pars aber auch einem ersten Erfolgserlebnis vergeblich hinterher. Ausgerechnet am Par 5 der 7 wird es dann mit einem Dreiputtbogey erstmals sogar richtig unangenehm. Immerhin kann er sein Score aber noch vor dem Turn auf der 9 wieder zurechtrücken.
Nachlegen kann er lange Zeit jedoch nicht, was sich auf der 15 schließlich auch unangenehm nach Ungenauigkeiten im langen Spiel im nächsten Fehler niederschlägt. Im Finish sorgt er dann aber nach starker Attacke am Par 5 der 17 mit einem Eagle noch für einen echten Paukenschlag und bringt so immerhin noch eine 70 (-1) zum Recording. Den Toprängen kommt er damit als 24. jedoch nicht näher, was das erhoffte Spitzenergebnis bei fünf Schlägen Rückstand auf die besten 10 bereits in einige Ferne rücken lässt.
Schmid mit der 69
Auch Matti Schmid konnte sich am zweiten Spieltag mit der 69 (-2) verbessern und startet als 46. in den Moving Day. Trotz eines verfehlten Fairways findet er dann gleich auf der 11 ein schnelles erstes Birdie, dass er jedoch auf der 15 nach verpasstem Sand Save wieder aus der Hand gibt. Zwar drückt er sein Score am Par 5 der 17 dann rasch wieder in den roten Bereich, nach Problemen im langen Spiel und einem zusätzlichen Dreiputt hängt ihm die 18 dann aber sogar ein Doppelbogey um.
Sofort steuert der noch 27-jährige aber gegen und gleicht einmal mehr sein Score schon auf der 1 wieder aus. In Folge geht er es dann etwas ruhiger an, bis er gegen Ende der Runde noch einmal das Tempo erhöht. Mit späten Schlaggewinnen am Par 5 der 7 und der 9 geht sich am Ende sogar noch eine 69 (-2) aus, womit er sich als 32. bis ins solide Mittelfeld nach vorne kämpft.
Paul mit leichtem Aufstieg
Jeremy Paul, der wie Landsmann Thomas Rosenmüller noch zwingend Punkte benötigt um das Spielrecht halten zu können, rutschte hingegen mit einer 73 (+2) deutlich zurück und musste sogar einige Zeit um den Cut zittern. An den kommenden Tagen muss der 31-jährige nun zwingend den Turbo zünden um sich noch in gewinnbringendere Gefilde arbeiten zu können. das gelingt jedoch auf den Backnine nicht so recht, stellt er doch drei Birdies ebenso viele Bogeys gegenüber.
Direkt nach dem Turn kämpt er sich dann auf der 1 nach einer starken Annäherung wieder in den Minusbereich und lässt danach endlich wieder Ruhe auf der Scorecard einkehren. Das Bild ändert sich dann bis zum Schluss nicht mehr, was immerhin zumindest noch in einer 70 (-1) mündet. Damit macht er zwar ein paar Ränge gut, das angepeilte Topergebnis ist so vor den letzten 18 Löchern als 48. aber in ganz weiter Ferne.
Adam Schenk und Braden Thornberry (beide USA) teilen sich vor der Finalrunde bei gesamt 12 unter Par die Führungsrolle.
