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Näher herangetastet

Thomas Rosenmüller tastet sich am Freitag bei den Bermuda Championship mit einer 68 etwas näher an die Topränge heran. Auch Matti Schmid stemmt souverän den Cut. Jeremy Paul staht im Port Royal GC nach einiger Zitterei ebenfalls im Moving Day.

Nachdem bei Jeremy Paul und Thomas Rosenmüller bereits vergangene Woche in Mexiko die Formkurve klar in die richtige Richtung zeigte, präsentiert sich vor allem Erstgenannter auch auf den Bermudas wieder durchaus stark. Bei schwierigen Windverhältnissen kämpfte sich Jeremy am Nachmittag zu einer 69 (-2) und startet so nur knapp hinter den Top 10 in den Freitag. Thomas Rosenmüller hatte zwar etwas mehr Schwierigkeiten, liegt nach der 71 (Par) ebenfalls klar auf Cut-Kurs, womit beide Rookies die Chance, auf das im Fight um die Tourcard so wichtige Spitzenresultat, nach der Auftaktrunde noch wahren.

Ein verpasstes Up & Down hängt Thomas gleich am Par 5 der 2 ein erstes Bogey um, womit der Start einigermaßen daneben geht. Zwar gleicht er dann auf der 6 sein Score wieder aus, danach wird ihm aber auch die zweite lange Bahn der vorderen Neun zum Verhängnis, womit er postwendend wieder abrutscht. Immerhin findet er am darauffolgenden Par 3 gleich das nächste Birdie und steht so zumindest bei Level Par beim Turn.

Ein weiteres starkes Eisen ermöglicht dann auf der 10 erstmals den Sprung unter Par, was sich auf den verbleibenden Löchern auch nicht mehr ändert. Im Finish wird es dann noch richtig erfreulich, denn am Par 5 der 17 segelt sogar der Adler auf die Scorecard, was schließlich in einer 68 (-3) mündet. Damit tastet er sich als 24. auch etwas näher an das angepeilte Topergebnis heran.

Schmid cuttet souverän

Matti Schmid

fand vor allem vor dem Turn am Donnerstag kein wirkliches Rezept für die knapp 50 km/h starken Böen. Auf den zweiten Neun lief es dann deutlich besser, was am Ende immerhin noch eine 72 (+1) ermöglichte, womit auch er noch auf Kurs in Richtung Wochenende unterwegs ist. Nach zwei anfänglichen Pars drückt er ab der 12 so richtig aufs Tempo, denn mit scharfen Eisen und heißem Putter holt er sich gleich drei Birdies am Stück ab.

Matti SchmidNachdem auf der 15 dann jedoch die Annäherung versandet und er sich nicht mehr zum Par scramblen kann, nimmt er sich mit dem Bogey selbst das Momentum, wie auch ein weiterer Fehler auf der 18 unangenehm unterstreicht. Zu Beginn der Frontnine schärft er dann aber wieder den Fokus und krallt sich schließlich am Par 5 der 2 das nächste Erfolgserlebnis. In Folge schaltet er dann regelrecht auf Cruise Control, lässt nichts mehr anbrennen und bringt so am Ende die 69 (-2) in trockene Tücher, die ihn als 46. souverän ins Wochenende cutten lässt.

Paul muss zittern

Am Freitag zeigt sich Jeremy Paul auf den Frontnine von der ganz sicheren Seite. Par um Par spult der 31-jährige ab, womit er zwar die gesamte vordere Platzhälfte über makellos bleibt, so jedoch bei noch ausbleibenden Birdies auch einige Ränge einbüßt. Erst nach 14 Löchern mit der vorgegebenen Schlaganzahl kommt dann erstmals am Freitag Farbe aufs Tableau, nach vergeblichem Scrambling in Form des ersten Bogeys jedoch die falsche. Zwar rückt er kurz vor Ende der Runde am Par 5 der 17 sein Score wieder zurecht, nach abschließenden Problemen im langen Spiel und auch am Grün, geht sich auf der 18 aber nur ein Doppelbogey aus, was ihn nach der 73 (+2) zwar noch etwas ums Wochenende zittern lässt, als 61. stemmt aber auch er schließlich den Cut.

Adam Hadwin (CAN) packt auf die starke Auftaktrunde eine 66 (-5) drauf und hält sich damit bei gesamt 11 unter Par an der Spitze.

Leaderboard Bermuda Championship

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