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Gut gesegelt

Jeremy Paul segelt im böigen Wind bei den Bermuda Championship mit einer 70 (-2) zu einer recht ansehnlichen Auftaktrunde. Auch Thomas Rosenmüller bringt sich im Port Royal Golf Course recht souverän auf Cut-Kurs. Matti Schmid kämpft sich nach anfänglichen Problemen noch zu einer 72 (+1).

Nachdem er zuletzt in Mexiko beim Birdiewettschießen durchaus gut mithalten konnte und sich am Ende sogar mit einem Topergebnis belohnte, kommt Matti Schmid in durchwegs guter Form auf die Bermudas eingeflogen. Beim vorletzten PGA Tour Event des Jahres hofft der noch 27-jährige vor allem auf weitere dicke Weltranglistenpunkte um seine derzeitige Nummer 1 Position Deutschlands festigen zu können.

Für Jeremy Paul und Thomas Rosenmüller brechen nun die letzten Chancen an sich noch auf regulärem Weg über den FedEx-Cup das Spielrecht sichern zu können. Nachdem in Los Cabos die Formkurven zuletzt nach oben zeigten, sollte das Selbstvertrauen auf den Bermudas durchaus passen. Am Ende zählen für beide im Kampf um die Top 100 aber nur noch Topergebnisse.

Mit einem verpassten Up & Down erwischt es Jeremy Paul zwar im zähen Wind gleich auf der 10 mit dem ersten Fehler, trotz einer versandeten Attacke bessert er diesen aber schon am drivebaren Par 4 danach wieder aus und stabilisiert damit richtiggehend sein Spiel. Ganz sicher marschiert er in Folge über die nächsten Löcher und setzt vom Par 3 der 16 zu einem richtig sehenswerten Zwischensprint mit gleich drei Birdies am Stück an.

Nach einem eingebunkerten Drive kann er sich dann am Par 5 der 2 schließlich nicht mehr zum Par scramblen und nimmt sich so selbst etwas das Momentum. Dieses holt er sich zwar rasch mit dem nächsten Birdie auf der 5 wieder zurück, im Finish erwischt es ihn am letzten Par 3 dann jedoch noch einmal. Dennoch geht sich schlussendlich mit der 69 (-2) eine durchaus ansehnliche Auftaktrunde aus, womit er sich als 14. nur knapp hinter den Top 10 einreiht.

Klar auf Wochenendkurs

Nach recht souveränem Beginn kann Thomas Rosenmüller am Par 3 der 13 nach verzogenem Tee Shot ein erstes Bogey nicht verhindern. Dieses bessert er zwar prompt auf der 14 wieder aus, benötigt kurz vor dem Turn jedoch auf der 18 noch ein Birdie um zwei Fehler von der 15 und dem Par 3 der 16 einigermaßen in Schach halten zu können.

Thomas RosenmüllerNachlegen kann er dann auf den Frontnine lange Zeit zwar nicht, hält aber immerhin weitere Fehler gekonnt fern. Erst im Finish kann er dann dank eines Par 5 Birdies doch noch eimmal jubeln und bringt schließlich so am Ende die 71 (Par) in trockene Tücher. Damit setzt er auch die Segel recht souverän in Richtung Wochenende, muss an den kommenden Tagen vom 43. Platz aus jedoch zulegen um das so dringend benötigte Topergebnis einfahren zu können.

Zur 72 gekämpft

Bei 50 km/h starken Böen findet Matti Schmid mit einem Dreiputtbogey nur alles andere als geplant ins Turnier und auch danach hat er alle Hände voll zu tun, wie zwei weitere Fehler auf der 4 und der 5 unterstreichen. Erst am Par 5 der 7 geht sich dann trotz versandeter Attacke schließlich auch das erste Birdie aus, dass er jedoch noch vor dem Turn auf der 9 wieder verspielt.

Matti SchmidAm Weg auf die Backnine findet er dann aber den Resetknopf und präsentiert sich von der 10 weg deutlich sicherer. Nach einer Parserie geht sich schließlich auf der 15 dann das nächste Birdie aus und da er auch aus dem Par 5 der 17 nach starker Attacke noch einen Schlag quetscht, kämpft er sich am Ende sogar immerhin noch zu einer 72 (+1), womit er als 58. auf Cut-Kurs in den Freitag startet. Adam Hadwin (CAN) erwischt mit einer 65 (-6) den besten Start.

Leaderboard Bermuda Championship

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