Noch machbar

Stephan Jäger kann mit den durchwegs guten Scores am Moving Day der Bank of Utah Championship einigermaßen mithalten und hätte mit starker Finalrunde ein Topergebnis noch in Reichweite. Jeremy Paul hingegen reißt im Black Desert Resort bereits einen fünf Schläge großen Rückstand auf die Spitzenplätze auf.

Nachdem auch die Fall Series der PGA Tour mit den Bank of Utah Championship langsam aber sicher in die Zielgerade abbiegt, stehen Jeremy Paul und Thomas Rosenmüller bereits ein wenig mit dem Rücken zur Wand, benötigen beide doch im Kampf um die Tourcard noch zwingend FedEx-Cup Punkte. Für Rosenmüller verschärft sich die Situation mit einem Missed Cut nun noch zusätzlich, Paul hingegen startet aus durchaus annehmbarer Position ins Wochenende.

Nach Runden von 69 (-2) und 68 (-3) Schlägen ließ er beim Cut nichts anbrennen und hat bei nur zwei Schlägen Rückstand auf die Top 10 auch die Spitzenplätze noch klar in Sichtweite. Die Ausgangslage teilt er sich mit Stephan Jäger, der zwar um die Tourcard nicht bangen muss, sich jedoch wieder deutlich näher zu den Top 50 der Welt orientieren möchte und sich noch dazu den Nummer 1 Status Deutschlands von Matti Schmid wieder zurückholen möchte.

Ganz souverän beginnt er dann seinen Drittrundenauftritt mit Pars, wartet geduldig auf sich bietende Chancen und schlägt schließlich auf der 4 aus acht Metern erstmals zu. Auch danach hat der ehemalige Houston Champion alles fest im Griff und da sich nach sehenswerter Attacke am Par 5 der 7 das nächste Erfolgserlebnis ausgeht, spielt er sich bereits bis auf einen Schlag an die Top 10 heran.

Stark holt er sich dann direkt nach dem Wechsel auf die Backnine dank eines lasergenauen Eisens schon auf der 10 das bereits dritte Birdie ab und da auf der 12 auch aus sieben Metern der Putt fällt, bastelt der Routinier mittlerweile an einem durchwegs starken Moving Day. Am drivebaren Par 4 der 14 fehlen dann sogar nur Zentimeter auf den Eagle, was ihn bei den generell sehr guten Scores weiter voll an der lukrativsten Leaderboardregion dranbleiben lässt.

Erst am Par 5 Schlussloch macht er sich dann eine völlig fehlerlose Performance nach verzogenem Drive noch zunichte und muss sich so schließlich mit einer 67 (-4) zufrieden zeigen. Damit macht er am Ende des Tages nur ein paar Ränge gut, hat als 19. und bei drei Schlägen Rückstand auf die Top 10 aber immer noch durchaus die Chance Utah mit einer Spitzenplatzierung wieder zu verlassen.

Rückstand angewachsen

Zwar beginnt der dritte Arbeitstag für Jeremy Paul nach einem Monsterputt zum Birdie aus rund 15 Metern absolut nach Maß, allerdings tritt er sich nach verpasstem Sand Save auch postwendend den Ausgleich ein. Das Gesehene wiederholt sich dann gleich noch zweimal, denn zunächst verspielt er ein weiteres Birdie nach verpasstem Up & Down am Par 5 der 7 und kann selbst ein weiteres Birdie am Par 3 danach aufgrund des nächsten Par 5 Schlagverlustes auf der 7 nicht über den Turn retten.

Jeremy PaulImmerhin folgt die Reaktion mit einem gelochten Neunmeterputt prompt und da er sich diesmal nicht nur im roten Bereich halten kann, sondern sein Score am Par 3 der 15 spektakulär mit einem gelochten Sandschlag sogar weiter ausbaut, hält er sich immerhin auch weiter einigermßen noch in Schlagdistanz zu den Topplätzen. Ein viertes Bogey des Tages auf der 16 bessert er dann am Schlussloch zwar wieder aus, am Ende des Tages ist die 69 (-2) aber zu wenig um mit den durchwegs guten Scores mithalten zu können. Als 37. wächst der Rückstand auf die besten 10 doch recht beträchtlich auf bereits fünf Schläge an.

Michael Brennan (USA) verteidigt mit einer 64 (-7) seine Führungsposition und startet bei gesamt 17 unter Par mit zwei Schlägen Vorsprung auf Matt McCarty (USA) in den Finaltag.

Leaderboard Bank of Utah Championship

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