Gute Positionen

Yannik Paul und Stephan Jäger verschaffen sich bei den Bank of Utah Championship mit sehenswerten 2. Runden gute Ausgangslagen und hätten die anvisierten Topergebnisse noch klar in Reichweite. Thomas Rosenmüller bleibt nach durchwachsener Vorstellung im Black Desert Resort bereits vorzeitig auf der Strecke.

So richtig ins Rollen kam die deutsche Gilde in Utah am Donnerstag noch nicht. Zwar notierte Jeremy Paul eine 69 (-2) und brachte sich damit recht souverän auf Kurs in Richtung Wochenende, das erhoffte Topergebnis im Kampf um die Tourcard liegt so jedoch noch in ziemlich weiter Ferne. Eine etwas bessere Ausgangslage verschafft sich Thomas Rosenmüller, nachdem der Rookie bei der Fortsetzung der Auftaktrunde am Freitag noch vom Par 5 der 7 ein Birdie mitnimmt und so mit der 68 (-3) eröffnet. Stephan Jäger muss sich deutlich steigern, denn nach der 72 (+1) startet er nur mit Rückstand auf die erwartete Cutmarke in den zweiten Spieltag.

Nach souveränem Beginn schnappt sich Jeremy Paul schließlich am drivebaren Par 4 der 14 das erste Birdie und schlägt so die richtige Richtung ein. Auch danach agiert der 31-jährige ganz sicher, lässt weiterhin nichts anbrennen und lässt sich schließlich am Par 5 der 18 trotz verzogenen Drives die Chance aufs zweite Birdie nicht vom Putter nehmen. Die souveräne Performance zieht er auch auf den Frontnine dann vorerst weiter durch, muss nach 13 gespielten Löchern jedoch die Sachen packen, da die diffusen Lichtverhältnisse ein Weiterspielen nicht mehr möglich machen.

Bei einem Zwischenstand von -2 nach 13 übernachtet Jeremy als 34. voll auf Kurs in Richtung Wochenende. Ganz souverän findet er dann bei der Fortsetzung am Samstag wieder ins Geschehen, wenngleich er auf der 5 noch eine dicke Chance auf ein weiteres Birdie aus 2,5 Metern verstreichen lässt. Auf der 6 macht er seine Sache dann aus deutlich größerer Distanz aber besser und bringt so schließlich die 68 (-3) in trockene Tücher, womit er sich als 25. eine durchaus gelungene Ausgangslage erarbeitet.

Auch Jäger auf Rang 25

Gleich auf der 1 macht Stephan Jäger am Nachmittag mit einem anfänglichen Birdie klar, dass er die verpatzte Auftaktrunde auf jeden Fall gutmachen möchte. Auch danach hat der Routinier alles im Griff, lässt mit Pars nichts anbrennen und drückt ab der 6 dann so richtig aufs Tempo. Nach hervorragenden Schlägen gehen sich auch auf beiden Par 5 Löchern Birdies aus, was ihn sogar bei bereits -4 auf die Backnine abbiegen lässt. Dort hält er zunächst das Tempo dann weiterhin gekonnt hoch, wie das bereits fünfte Erfolgserlebnis des Tages auf der 10 untermauert.

Stephan JägerWie aus dem Nichts erwischt es ihn dann aber auf der 11 nach zwar nur knapp verfehltem Grün, aber mit ziemlichen Problemen im Kurzspiel sogar mit einem Doppelbogey, was doch einen erheblichen Dämpfer darstellt. Immerhin sammelt er sich rasch wieder und schnappt sich auf der 14 auch das nächste Birdie. Die verbleibenden drei Löcher kann er jedoch erst am Samstag beenden, da die einfallende Dunkelheit ein reguläres Ende am Freitag unmöglich macht. Sofort ist der Routinier bei der Fortsetzung dann hellwach, stopft sowohl auf der 16 als auch am abschließenden Par 5 der 18 noch zu Birdies und kommt so am Ende sogar mit der knallroten 65 (-6) und Rang 25 zum Recording.

Wilder Ritt

Mit einem verpassten Up & Down beginnt der zweite Arbeitstag für Thomas Rosenmüller alles andere als nach Plan, allerdings scheint der Fehler den 28-jährigen regelrecht aufzuwecken, denn nach starken Putts schnürt er am Par 3 der 3 und der 4 sogar einen roten Doppelpack, der ihn rasch unter Par pusht. Da sich dann auch auf der 6 ein Birdie ausgeht, spielt er sich rasch sogar erstmals unter die Top 10. Am Par 5 der 7 erwischt es ihn dann aber richtig hart, denn nach verzogenem Drive und weggehookter Annäherung hängt er sich sogar ein Doppelbogey um, dass ihn wieder bis auf Level Par abrutschen lässt.

Thomas RosenmüllerDas tritt eine regelrechte Lawine an Problemen los, denn nach versandetem Tee Shot am darauffolgenden Par 3 und weiteren Ungenauigkeiten im langen Spiel am Par 5 der 9 fängt er sich gleich noch drei weitere Schlagverluste ein und rasselt damit sogar bis hinter die erwartete Cutmarke zurück. Mit dem bereits dritten Doppelbogey des Tages auf der 11, verliert er die gezogene Linie dann endgültig ziemlich aus den Augen, woran auch ein darauffolgendes Birdie nur wenig ändert. Das Erfolgserlebnis bringt ihn zwar wieder auf den Geschmack, wie zwei Par 3 Birdies danach untermauern, mit abschließendem Par 5 Bogey ist der Cut nach der 75 (+4) aber endgültig außer Reichweite.

Michael Brennan (USA) startet bei gesamt 10 unter Par als Leader in den Moving Day.

Leaderboard Bank of Utah Championship

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