Thomas Rosenmüller hat am Freitag bei der Procore Championship ziemlich zu kämpfen, schleppt sich mit einer 74 (+2) aber immerhin noch ins Wochenende. Jeremy Paul bleibt im Silverado Resort nach der 76 (+4) bereits auf der Strecke.
Trotz der wochenlangen Zwangspause durch die FedEx-Cup Playoffs und die spielfreien Wochen danach, zeigten Thomas Rosenmüller und Jeremy Paul zum Auftakt der Procore Championship keine Spur von angesetztem Flugrost. Beide konnten ihre frühen Startzeiten am Donnerstag durchaus gewinnbringend in die Waagschale werfen, wobei sich Rosenmüller mit der 68 (-4) sogar in den Top 10 platzierte.
Nur um einen Schlag dahinter kam Paul mit der 69 (-3) ins Ziel und startet so ebenfalls mit hervorragenden Chancen auf ein Topergebnis – beide Deutschen fighten noch um ihr Spielrecht für kommendes Jahr – in den Freitag.
Mit später Startzeit läuft es bei Thomas Rosenmüller dann von Anfang an deutlich zäher dahin, leuchten nach Ungenauigkeiten im langen Spiel auf der 10 und einem Dreiputt am Par 3 der 11 doch schon rasch die ersten Bogeys auf. Zwar steuert er mit einem Par 5 Birdie rasch etwas gegen, nach einem verpassten Up & Down am Par 3 der 17 biegt er aber nur bei 2 über Par auf die Backnine ab.
Auch dort läuft nicht alles so glatt wie erhofft, wenngleich er nach einer kleinen Parserie rund um den Turn schließlich auf der 4 auch sein zweites Birdie aufsammelt. Turbofinish geht sich aber keines mehr aus, denn mit der 7 verläuft ein weiteres Par 3 am Freitag nicht wie erhofft, was ihn am Ende nur mit der 74 (+2) zum Recording marschieren lässt. Damit cuttet er zwar durchwegs souverän, rutscht jedoch bis auf Rang 45 zurück.
Pechschwarze Backnine
Für Jeremy Paul beginnt die Runde mit einem schnellen Birdie auf der 3 eigentlich nach Maß, allerdings hat er danach nicht mehr wirklich viel Grund zu lachen. Noch auf den Frontnine schleichen sich zwei Fehler ein, was er am Par 5 der 12 aber noch einmal zurechtrückt. Ab der 14 wird es dann aber richtig unangenehm, denn nach zwei Bogeys und einem Doppelbogey geht sich am Ende nur eine 76 (+4) aus, was ihn schlussendlich sogar am Cut scheitern lässt.
Ben Griffin (USA) nimmt den Moving Day bei gesamt 14 unter Par mit gleich drei Schlägen Vorsprung auf die ersten Verfolger in Angriff.
