Jannik De Bruyn und Nicolai Von Dellingshausen schlagen bei den Irish Open am Moving Day die verkehrte Richtung ein und rutschen im K-Club im Klassement etwas zurück.
Gar richtig viel gab es aus deutscher Sicht an den ersten beiden Spieltagen nicht zu bejubeln, denn von den acht Vertretern in schwarz-rot-gold, stemmten nur Jannik De Bruyn und Nicolai Von Dellingshausen den Cut. Immerhin hat Erstgenannter vor den verbleibenden 36 Löchern nur zwei Schläge Rückstand auf die Top 10 und somit noch beste Chancen auf ein Spitzenergebnis. Austrian Alpine Open Champion Von Dellingshausen muss das Feld etwas von hinten aufrollen.
Von Beginn an gestaltet Jannik De Bruyn seinen Moving Day ziemlich abwechslungsreich, denn zunächst fängt er sich bereits auf der 2 das erste Bogey ein, bessert dieses kurz danach am Par 5 der 4 jedoch zeitnah wieder aus. Sofort rutscht er jedoch abermals ab, hat aber wieder die passende Antwort parat. Danach kehrt erstmals ein wenig Ruhe ein, bis er nach verpasstem Up & Down auf der 9 erneut in den Plusbereich abrutscht.
Auf den hinteren Neun findet er dann aber deutlich mehr Stabilität, wenngleich sich auch weiterhin kein wirklich gewinnbringender Rhythmus einstellen will. Zunächst kann er auf der 13 dank einer hervorragenden Annäherung sein Score zwar zum dritten Mal ausgleichen, findet sich nach verzogenem Drive auf der 15 jedoch wieder nur bei 1 über Par wieder. Nach gewasserter Attacke hat er dann am abschließenden Par 5 noch alle Hände voll zu tun um das Par noch kratzen zu können und muss sich schlussendlich so mit der 73 (+1) anfreunden, die ihn doch spürbar bis auf Rang 38 abrutschen lässt.
Später Ausgleich
Mit einem starken Eisen krallt sich Nicolai Von Dellingshausen aus zwei Metern gleich auf der 1 ein anfängliches Birdie und hat auch danach vorerst alles im Griff, wie ein weiterer roter Eintrag nach über weite Strecken soliden Pars auf der 7 untermauert. Nachdem er jedoch am Par 3 der 8 den Abschlag baden schickt und so das Doppelbogey nicht mehr abwenden kann, kommt der 32-jährige nur bei Even Par zum Turn.
Der wilde Ritt auf der 8 hinterlässt zwar vorerst keine Spuren, wie auch der erneute Sprung unter Par auf der 13 zeigt, mit weiterer Doublette nach verzogenem Tee Shot am Par 3 der 14 und weiterem Fehler hinterher, rutscht er aber deutlich zurück. Immerhin gibt er im Finish dann noch einmal Vollgas und bringt dank zweier darauffolgender Birdies zumindest noch die 72 (Par) zum Recording, was am Ende jedoch nur für Rang 52 reicht.
Adrien Saddier (FRA) verteidigt mit einer 68 (-4) seine Führungsposition und startet bei gesamt 15 unter Par als Spitzenreiter in den Sonntag.
