Halb auf Kurs

Deutschlands DP World Tour Garde bringt sich zum Auftakt der Irish Open zu 50 % auf Kurs in Richtung Wochenende, wobei Matti Schmid im K-Club mit einer 69 (-3) sogar nur knapp hinter den Top 10 lauert.

Da Matti Schmid heuer ohne jegliche Probleme auf der PGA Tour das Spielrecht für kommendes Jahr absicherte, stattet der 27-jährige im Herbst dem alten Kontinent einen Besuch ab und mischt auf der DP World Tour mit. Mit den Irish Open wartet auch gleich ein echter Leckerbissen auf Matti, denn dem Ruf von Schirmherr Rory McIlroy (NIR) sind beim 6 Millionen Event etliche Hochkaräter gefolgt, womit es neben Race to Dubai Punkten auch fette Weltranglistenzähler abzustauben gäbe. Auf diese schielen Max Kieffer, Jannik De Bruyn oder auch Alex Knappe wohl nur bedingt, geht es doch für etliche Deutsche noch darum die Tourcard für nächste Saison abzusichern, wo doch teil noch etliche Punkte fehlen.

Nach einem gewasserten Tee Shot beginnt das Turnier für Matti Schmid mit einem Doppelbogey am Par 3 der 3 alles andere als geplant, allerdings kann der, hauptberuflich auf der PGA Tour engagierte Deutsche, schon am darauffolgenden Par 5 mit einem Birdie etwas gegensteuern. Danach heißt es allerdings sich in Geduld üben, denn erst nach dem Turn wandert dann am Par 5 der 10 wieder ein Birdie auf die Habenseite und da sich kurz danach auch am Par 3 der 12 ein Schlaggewinn ausgeht, drückt er sein Score erstmals sogar unter Par. Das gute Gefühl kann er sich auch bewahren, locht auch auf den Par 5 Löchern der 16 und 18 die fälligen Birdies und bringt so sogar die 69 (-3) in trockene Tücher, womit er sich als 12. nur knapp hinter den Top 10 einreiht.

De Bruyn, Schneider und Siem auf Cut-Kurs

Zwar verpasst Jannik De Bruyn auf der 10 das erhoffte anfängliche Par 5 Birdie, stabilisiert sein Spiel in Folge aber rasch und drückt nach starken Putts aus drei und vier Metern auf der 13 und dem darauffolgenden Par 3 erstmals spürbar aufs Tempi. Da sich dann kurz vor dem Turn auch am Par 5 der 18 ein Birdie ausgeht, biegt er sogar bei bereits 3 unter Par auf die Frontnine ab. Wie eingeplant, fällt dann auch am Par 5 der 4 der Birdieputt, womit er an einer richtig starken Auftaktrunde bastelt. Ein Wasserball auf der 7 wird dann aber etwas zum Spielverderber, denn nach dem Doppelbogey geht sich am Ende „nur“ die 70 (-2) aus, was aber immerhin für Rang 24 reicht.

Jannik De BruynNach ziemlich solidem Beginn, schnappt sich Marcel Schneider auf der 13 das erste Birdie, kommt nach einem verpassten Up & Down am Par 5 der 16 jedoch nur bei Even Par zum Turn. Dort wird es dann zunächst sogar richtig unangenehm, da er sich auf der 2 nach verzogenem Drive sogar ein Doppelbogey einfängt. Immerhin scheint dies den Routinier noch einmal etwas aus der Reserve zu locken, denn nach Birdies am Par 5 der 4 und dem Par 3 der 8, geht sich am Ende zumindest noch eine 72 (Par) aus, womit er sich als 63. gerade noch eben so auf Cut-Kurs bringt.

Mit einem Dreiputtbogey beginnt der erste Arbeitstag für Marcel Siem zwar alles andere als erhofft, nach und nach grooved sich der Routinier aber ins Geschehen und kann schließlich am Par 5 der 4 auch recht zeitnah den Ausgleich verbuchen. Lange muss er sich auch danach nicht in Geduld üben, da er dank des nächsten roten Eintrags auf der 7 immerhin bereits unter Par zum Turn kommt. Lange Zeit schaltet er dann auf den Backnine richtiggehend auf Cruise Control, ehe er sich ausgerechnet am Par 5 der 18 dann nach überschlagenem Grün noch ein Bogey einfängt und so, wie auch Namensvetter Marcel Schneider, mit der 72 (Par) vorlieb nehmen muss.

Hinter der Linie

Die gesamten Backnine über kommt Nicolai Von Dellingshausen nicht ins Rollen, denn bei zwei Bogeys ist er vergeblich auf der Suche nach einem ersten Erfolgserlebnis. Auf der 2 verschlechtert sich die Lage dann mit dem nächsten Fehler noch zusätzlich, ehe er auf den verbleibenden Löchern doch noch zwei Birdies aufsammelt und so als 84. die Cutmarke noch nicht total aus den Augen verliert

Routinier Max Kieffer erwischt es am Donnerstag ziemlich zäh, denn neben drei Bogeys und einem Doppelbogey, leuchtet lediglich ein einziger roter Eintrag auf, was nur in einer 76 (+4) und Rang 128 mündet. Zwar findet Alex Knappe bei der ersten Umrundung zwei Birdies, diese können eine Lawine an Schlagverlusten jedoch nicht in Schach halten und mit der 78 (+6) liegt er als 144. bereits im geschlagenen Feld. Yannik Paul bringt gar nur die 79 (+7) und Rang 148 zu Papier.

Nacho Elvira (ESP), Thorbjorn Olesen (DEN) und Romain Langasque (FRA) erwischen mit 66er (-6) Runden den besten Start.

Leaderboard Irish Open

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