Open-Ticket in Reichweite

Matti Schmid hält sich am Moving Day der Genesis Scottish Open mit einer 70 (Par) in den Top 10 und startet in Schlagdistanz zu einem der begehrten beiden Open-Tickets in den Finaltag. Yannik Paul und Marcel Siem rutschen mit 73er (+3) Runden im Renaissance Club zurück.

Nach einer 65er (-5) Auftaktrunde zeigte sich Matti Schmid auch am Freitag beim, zwischen DP World Tour und PGA Tour kosanktionierten Event, richtig stark und startet so als 6. und mit noch überschaubarem Rückstand von vier Schlägen auf die Spitze ins Wochenende. Auch Yannik Paul darf sich beim topbesetzten Aufgalopp für die anstehenden Open Championship noch berechtigte Hoffnungen auf ein Topergebnis machen, weist er vor dem Moving Day doch nur einen Schlag mehr Rückstand als sein Landsmann auf. Marcel Siem vervollständigt als sehenswerter 27. ein deutsches Trio im Wochenende.

Nach einem leicht verzogenen Drive erreicht Matti Schmid erst mit dem dritten Schlag das erste Grün, was prompt im anfänglichen Bogey mündet. Den Fehler steckt er zwar gut weg und lässt am drivebaren Par 4 der 5 sogar nach hervorragendem Tee Shot den Adler landen, nachdem er sich nach verfehltem Grün auf der 6 und einem Dreiputtbogey auf der 7 jedoch gleich zwei weitere Fehler einfängt, kommt er lediglich im zarten Plusbereich zum Turn. Nach weiteren Pars holt er sich schließlich auf der 13 aus drei Metern das nächste Birdie ab, dass er jedoch nach knapp verfehltem Grün am Par 3 danach auch sofort wieder verspielt. Auf der letzten kurzen Bahn gleicht er sein Score dann aus zwei Metern aber wieder aus, bringt so schließlich die 70 (Par) ins Clubhaus und hält sich damit als 7. auch in den Top 10. Auch eines der beiden noch zu vergebenden Open-Tickets hat der 27-jährige klar in Sichtweite, denn bei nur zwei Schlägen Rückstand scheint dieses noch klar in Reichweite zu liegen.

Yannik PaulAbgerutscht

Nach einem misslungenen ersten Abschlag muss Yannik Paul gleich auf der 1 ein anfängliches Bogey notieren, steckt den Fehler aber gut weg und stabilisiert sein Spiel in Folge rasch. Das erste Par 5 lässt dann zwar noch nichts springen, dafür kommt der Putter auf der 4 aus fünf Metern erstmals auf Temperatur und da sich am drivebaren Par 4 danach gleich das nächste Erfolgserlebnis ausgeht, schlägt er sogar bei 1 unter Par aus der 10. Teebox ab. Auf den hinteren Neun geht der gewinnbringende Schwung dann jedoch wieder ziemlich verloren. Zunächst verpasst er am Par 5 der 10 das Birdie und fängt sich nach zwei Dreiputts und Ungenauigkeiten im langen Spiel gleich noch vier Bogeys ein, was schlussendlich sogar nur die 73 (+3) und Rang 35 ermöglicht.

Nach zwei anfänglichen soliden Pars, kann Marcel Siem aus einer starken Attacke am Par 5 der 3 erstmals Kapital schlagen und schnappt sich so schon früh ein Erfolgserlebnis. Da jedoch danach aus acht Metern der Putter streikt und ihn gleich dreimal ansetzen lässt und er sich nach verzogenem Tee Shot am Par 3 der 9 nicht mehr zum Par scramblen kann, biegt der Routinier nur bei 1 über Par auf die Backnine ab. Lange Zeit macht er dort mit Pars nichts verkehrt, weitere Birdies wollen jedoch so nicht auf die Habenseite wandern. Im Finish wird es dann sogar noch richtig bitter, denn nach verpasstem Sand Save am Par 3 der 17 und vergeblichem Scrambling auf der 18 geht sich am Ende sogar nur eine 73 (+3) ausm die ihn bis auf Platz 53 abrutschen lässt.

Rory McIlroy (NIR) und Chris Gotterup (USA) teilen sich bei gesamt 11 unter Par die Führungsrolle.

Leaderboard Genesis Scottish Open

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