Stephan Jäger notiert zwar bei der Travelers Championship am Moving Day eine 68 (-2), kann bei durchwegs guten Scores damit jedoch keine Plätze gutmachen. Matti Schmid hält im TPC River Highlands nach der 74 (+4) sogar die rote Laterne in Händen.
Nach einer durchaus gelungenen 68 (-2) zum Auftakt, hatte Stephan Jäger am Freitag Nachmittag in Cromwell deutlich härter zu kämpfen. Am Ende rackerte er sich aber noch zu einer 70 (Par) und blieb so seiner Platzierung im vorderen Mittelfeld treu. Bei drei Schlägen Rückstand auf die Top 10 scheint auch ein Spitzenergebnis wohl durchaus noch in Reichweite zu liegen.
Matti Schmid kam mit dem TPC River Highlands an den ersten beiden Spieltagen weniger gut zurecht, denn nach Runden von 72 (+2) bzw. 73 (+3) Schlägen startet der 27-jährige nur als 63. in den Moving Day.
Zwar macht Stephan Jäger mit anfänglichen Pars nicht vieles verkehrt, bei durchwegs tiefen Scores büßt er so jedoch etliche Räng ein. Erst auf der 7 kann der 35-jährige dann erstmals ein wenig durchatmen, nachdem sich am Par 4 der 7 trotz verzogenem Drive das erste Erfolgserlebnis ausgeht. Lange währt die Freude aber nicht, findet er sich nach verfehltem Grün schon am darauffolgenden Par 3 bei Level Par wieder.
Nach dem Turn wird es dann richtig wild, denn zunächst gelingt am Par 3 der 11 aus drei Metern wieder der Sprung unter Par, was jedoch nach versandetem Drive auf der 12 rasch auch wieder der Vergangenheit angehört. Das lockt Stephan aber sichtlich aus der Reserve, notiert er gleich danach doch auch die nächsten beiden Birdies. Auf den verbleibenden Bahnen nimmt er dann noch weitere Pars mit und unterschreibt so schließlich die 68 (-2), womit er am Moving Day als 25. keine Ränge gutmachen kann.
Schmid mit der roten Laterne
Mit Pars startet Matti Schmid zwar sehr solide in den dritten Spieltag, allerdings geht sich auf den ersten Löchern kein Birdie aus, was angesichts eines wild weggehookten Drives inklusive darauffolgendem Doppelbogey auf der 4 unangenehm schwer ins Gewicht fällt. Das scheint auch ein gewisser Wirkungstreffer zu sein, denn mit einem Vierputt schlittert er am Par 5 der 6 ins nächste Bogey. Immerhin geht sich schließlich auf der 7 eher unverhofft aus knapp zehn Metern schließlich auch das erste Erfolgserlebnis aus.
Nachlegen kann er jedoch nicht und da er sich nach verfehltem Grün am Par 4 der 11 sogar das nächste Doppelbogey umhängt, steckt er endgültig am hinteren Ende des Klassements fest. Zwar geht sich danach auf der 12 auch das zweite Birdie des Tages aus, nach Ungenauigkeiten auf der 18 unterschreibt er schlussendlich jedoch lediglich die 74 (+4) und hält damit als 70. sogar die rote Laterne in Händen.
Tommy Fleetwood
(ENG) packt eine 63 (-7) aus und nimmt so bei gesamt 16 unter Par gleich drei Schläge Vorsprung auf Russell Henley und Keegan Bradley (beide USA) in den Sonntag mit.
