Youngster on fire

Tiger Christensen erwischt bei den Turkish Open einen Traumstart und teilt sich nach der 65 (-6) sogar die Führungsrolle. Auch Yannik Paul und Nicolai Von Dellingshausen legen im Regnum Carya einen starken Auftakt hin.

Nach dem kurzen Abstecher zum Teamevent auf der PGA Tour, steht Yannik Paul in Belek wieder auf der angestammten Tour in den Teeboxen und hofft die aufsteigende Form beim 2,75 Millionen Event weiter bestätigen zu können. Ähnlich verhält sich die Lage bei Jannik De Bruyn und Max Kieffer, die zuletzt ebenfalls immer besser ins Rollen kamen. Die Turkish Open markiert auch den Start des „European Swings“, der über die nächsten sechs Turnier ausgetragen wird. Ryder Cup Captain Luke Donald (ENG) ist ebenfalls mit von der Partie und wird einigen möglichen Kandidaten ganz besonders auf die Finger schauen.

Auf der 3 kann sich Tiger Christensen aus dem Rough zwar nicht mehr zum Par scramblen, dank einer knapp neben dem Grün abgelegten Attacke geht sich jedoch am Par 5 der 7 auch das erste Birdie aus, was ihn immerhin bei Level Par auf die Backnine abbiegen lässt. Dort kommt der Youngster dann in einen unglaublichen Lauf denn mit starken Eisen und einem brandheißen Putter zaubert der 21-jährige gleich sechs Birdies in folge aufs Tableau und stürmt so sogar bis an die Spitze des Feldes nach vor. Da er sich schließlich auf der 18 noch sehenswert zum Par scrambled, teilt er sich nach dank der 65 (-6) die Führungsrolle mit Martin Couvra (FRA) und Robin Williams (RSA).

Auch Paul und Von Dellingshausen mit starkem Auftakt

Nach vier anfänglichen Pars sammelt Yannik Paul auf der 5 das erste Birdie auf, driftet direkt danach nach einem Wasserball am Par 3 jedoch mit einem Doppelbogey sogar in den Plusbereich ab. Sofort steuert der 31-jährige aber wieder gegen und legt nach dem Turn mit gleich zwei roten Doppelpacks sehenswert nach. Bei fehlerfreien Backnine leuchtet so schlussendlich sogar die knallrote 67 (-4) auf, womit er sich als 6. richtig vielversprechend in Position bringt.

Yannik PaulSchon früh findet Nicolai Von Dellingshausen mit einem Birdiedoppelschlag am Par 5 der 12 und der 13 die ersten Erfolgserlebnisse, die ihn rasch in die richtige Richtung abbiegen lassen. Auf der 16 schleicht sich dann aber auch das erste Bogey ein, was ihn sichtlich auch etwas außer Tritt bringt, wie ein weiterer Schlagverlust auf der 3 unterstreicht. Danach sammelt sich der 32-jährige aber wieder und beendet die Auftaktrunde sogar mit einem roten Triplepack. Am Ende des Tages geht sich so sogar eine 68 (-3) aus, womit er sich als 10. ebenfalls hervorragend in Position bringt.

Rund um den Cut

Ganz souverän spult Marcel Schneider die Frontnine ab und kommt dank eines Par 5 Birdies auf der 7 immerhin knapp unter Par zum Turn. Auf den hinteren Neun ändert sich das Bild dann zunächst jedoch drastisch, da er sich sowohl auf der 11 als auch auf der 12 Bogeys einfängt. Immerhin kann mit einem Par 5 Birdie danach sofort gegensteuern, mehr will sich bis zum Schluss jedoch nicht ausgehen, weshalb er sich am Ende mit der 71 (Par) anfreunden muss. Als 61. macht er es sich damit rund um die erwartete Cutmarke bequem.

Mit gleich zwei schnellen Birdies auf der 1 und der 4 findet Max Kieffer zwar hervorragend ins Turnier, allerdings reißt in Folge der gewinnbringende Schwung völlig ab. Noch vor dem Turn schlittert der Routinier mit drei Bogeys in den Plusbereich und findet sich nach der 13 sogar nur noch bei 2 über Par wieder. Erst im Finish kommt sein Spiel dann noch einmal auf Touren und dank zweier später Birdies geht sich am Ende immerhin auch bei ihm noch eine 71 (Par) aus.

Freddy Schott hat am Nachmittag hart zu kämpfen und kommt nach deutlich zu fehlerhafter Vorstellung über eine 73 (+2) und Rang 102 nicht hinaus. Zwar findet Jannik De Bruyn recht früh auf der 4 ein erstes Birdie, danach allerdings hat der 25-jährige ziemlich zu kämpfen und kommt nach vier Bogeys lediglich mit der 74 (+3) und als 121. wieder zum Recording.

Leaderboard Turkish Open

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