Sowohl Stephan Jäger als auch Matti Schmid kommen bei der American Express mit den ultratiefen Scores der Konkurrenz nicht mit und scheitern in La Quinta gemeinsam am Sprung in den Finaltag.
Stephan Jäger zeigte sich nach der langen Turnierpause zum Auftakt am Stadium Course noch etwas eingerostet und brachte nur die 71 (-1) zu Papier, womit er zu keiner Zeit mit den enorm tiefen Scores Schritt halten konnte. Im La Quinta CC allerdings gelang am Freitag dann eine makellose 66 (-6), womit er sich bis auf einen Schlag an die gezogene Linie heranspielte und so mit klar intakten Chancen auf den Cut den Nicklaus Tournament Course in Angriff nimmt. So richtig wie erhofft gelingt der Start dann nicht, denn nach verpasstem Par 5 Birdie auf der 11 lässt sich die 3. Runde nur ziemlich schleppend an. Auf der 13 gelingt dann zwar das erste Birdie, nach einem verpassten Up & Down fängt er sich aber prompt den Ausgleich ein und kann so bei erneut tiefen Scores vorerst nicht weiter an der Cutmarke dran bleiben.
Der Probleme nicht genug, muss er danach mit einem Wasserball sogar am Par 5 gleich noch ein Bogey einstecken und ist so derzeit auf völlig verlorenem Posten unterwegs. Auf den Frontnine holt er sich dann zwar auf der 1 und dem Par 5 der 4 die nächsten Birdies ab, womit er die Runde auch wieder unter Par dreht, angesichts der hervorragenden Rundenscores rundherum ist der Cut aber auch weiterhin weit entfernt. Im Finish schnappt er sich dann auch noch am Par 5 der 7 und der 9 Birdies und pusht sich mit der 69 (-3) auf gesamt 10 unter Par, dies dürfte am Ende des Tages aber wohl knapp nicht für den Cut reichen.
Schmid mit Horrorstart in den Samstag
Nach dem verpassten Cut in Honolulu, konnte Matti Schmid mit den ultratiefen Scores in Kalifornien dank einer 67 (-5) am Nicklaus Tournament Course und einer 69 (-3) am Stadium Course doch zumindest einigermaßen Schritt halten und startet so immerhin auf Kurs in Richtung Finaltag in den Samstag, wo nun noch der La Quinta CC auf den 28-jährigen wartet. Von Beginn an geht bei Matti aber so ziemlich alles daneben was auch nur im Entferntesten irgendwie schiefgehen kann, denn sowohl auf der 2 als auch am Par 3 danach wassert er und hängt sich so sofort zwei Doppelbogeys um. Noch gezeichnet vom völlig verpatzten Start, geht sich dann auch auf der 4 nur ein Bogey aus, womit der Cut nicht mal mehr am Horizont zu erkennen ist.
Zwar beendet er die wilde Phase mit einem Par 5 Birdie einigermaßen sehenswert, mehr will sich bis zum Turn aber nicht ausgehen. Mit dem Wissen, dass er bereits vor den letzten neun Löchern nach dem Horrorstart zu weit weg ist um noch realistische Chancen auf den Cut zu haben, läuft dann auch auf den Backnine nicht vieles im Spiel zusammen. Am Ende gelingen zwar auf beiden Par 5 Löchern der hinteren Neun noch Birdies, mit einem Par 3 Bogey auf der 12 und einer weiteren Doublette auf der 16, muss er sich aber sogar mit einer 77 (+5) anfreunden, die ihn deutlich am Cut scheitern lässt.
Si Woo Kim (KOR) nimmt nach einer 66 (-6) im La Quinta CC und bei gesamt 22 unter Par die Finalrunde am Stadium Course als Führender in Angriff.

