Matti Schmid

Schmid kann auf Hawaii nicht mit der Tradition brechen

Matti Schmid kann auch heuer den Fluch der Sony Open nicht abschütteln und scheitert nach Runden von 70 (Par) und 71 (+1) Schlägen

Wie zuletzt jede Saison reiste Matti Schmid auch heuer wieder nach Hawaii und hält bei den Sony Open die deutsche Fahne hoch. Die Par 70 Anlage in Honolulu kennt der 28-jährige zwar bereits wie seine Westentasche, richtig rund lief es auf der Pazifikinsel für Matti bislang jedoch nicht, wartet er doch nach wie vor noch auf die erste Wochenendteilnahme.

Auch heuer lief es wieder nicht wie erhofft, denn nach etlichen Ungenauigkeiten vom Tee kämpfte er sich zwar noch zu einer 70 (Par), als 80. läuft er nach den ersten 18 gespielten Löchern der erwarteten Cutmarke aber einmal mehr bereits hinterher. Immerhin liegt die gezogene Linie derzeit nur um einen Schlag vor ihm, womit er sein erstes Wochenende in Honolulu durchaus noch klar in Reichweite hätte.

Nach konzentriertem Beginn, parkt er den Tee Shot am Par 3 der 4 dann genau zwischen zwei Grünbunkern im Roughstreifen, von wo aus er das Par nicht mehr retten kann. Der Fehler schwingt sichtlich auch etwas nach, denn ein Dreiputtbogey aus gerade mal sieben Metern brummt ihm sofort den nächsten Schlagverlust auf.

Wieder freies Wochenende

Immerhin stopft er auf der 6 aus 3,5 Metern den fälligen Putt und da sich mit Chip & Putt auch am Par 5 der 9 ein Birdie ausgeht, rückt er sein Score sogar noch vor dem Turn wieder zurecht. Gar lange währt die Freude über den Ausgleich jedoch nicht, da schon am Par 3 der 11 nach einem versandeten Abschlag wieder das Plus aufleuchtet.

Diesmal bleibt nicht nur der Konter aus, nach einer verzogenen Annäherung auf der 14 leuchtet sogar das nächste Bogey auf. Damit ist bereits vor dem abschließenden Par 5 klar, dass ihn nur noch ein Zauberschuss zum Albatross ins Weekend bringen würde. Nach knapp verfehltem Fairway fehlt der Attacke jedoch ein wenig, weshalb er nach abschließendem Birdie und der 71 (+1) auch heuer wieder bereits nach zwei Runden seine Sachen packen muss.

An der Spitze geht es vor dem Wochenende dicht gedrängt zur Sache, denn gleich fünf Spieler teilen sich bei gesamt 9 unter Par die Führungsrolle, womit vor den entscheidenden 36 Löchern die Spannung direkt greifbar ist.

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