Martin Kaymer

Fehlerlos am Moving Day

Martin Kaymer klettert am Moving Day der PGA Championship mit einer fehlerlosen 68 (-3) um einige Ränge nach oben und nimmt den Finaltag aus dem soliden Mittelfeld in Angriff. Stephan Jäger findet lange Zeit keinen Rhythmus, kämpft sich mit bärenstarken Frontnine aber noch zu einer 70. Xander Schauffele und Collin Morikawa (beide USA) führen ein unglaublich dichtgedrängtes Leaderboard an.

Martin Kaymer und Stephan Jäger ließen in Kentucky an den ersten beiden Spieltagen nicht wirklich viel anbrennen und sorgten für eine aus deutscher Sicht hundertprozentige Cut-Ausbeute. Beide Spieler in schwarz-rot-gold konnten dabei sowohl am Donnerstag als auch am Freitag auf eine durchaus ansehnliche Birdiequote zurückblicken, allerdings gilt es nun am Wochenende die Fehler zu minimieren um sich vom hinteren Drittel des Klassements weiter in Richtung Norden orientieren zu können.

Martin Kaymer zeigt sich gleich zu Beginn hellwach und knallt sofort am Par 5 der 10 sein Wedge stark zur Fahne, was aus einem Meter prompt im anfänglichen Birdie mündet. Gleich am Par 3 danach kommt dann aber erstmals richtig Stress auf, nachdem der Bunkerschlag aber perfekt gelingt, kann er den postwendenden Ausgleich noch abwenden. Danach agiert der zweifache Major-Champion grundsouverän und darf sich schließlich auf der 15 nach gelochtem Dreimeterputt bereits über das zweite Birdie freuen.

Souverän spult er auf den darauffolgenden Löchern Pars ab, lässt so rein gar nichts anbrennen und bringt nach dem Turn auf der 3 auch den Putter so richtig auf Temperatur, wie ein Monsterputt aus elf Metern zum dritten Birdie eindrucksvoll beweist. Mehr will dann zwar nicht mehr gelingen, Martin bleibt jedoch den gesamten dritten Spieltag über fehlerlos und unterschreibt so schlussendlich die 68 (-4), die ihn bis ins solide Mittelfeld auf Rang 38 nach vor spült.

Jäger mit spätem Turnaround

Zwar parkt Stephan Jäger am Par 5 der 10 die Attacke gekonnt am Grün, muss danach aus 15 Metern den Putter jedoch dreimal bemühen und bringt sich so selbst um das anfängliche Birdie. Die ausgelassene Chance rächt sich auch rasch, denn nach verzogenem Drive erreicht er auf der 12 das Grün nicht und kann sich in Folge nicht mehr zum Par scramblen. Auch danach hat er weiter mit Ungenauigkeiten zu kämpfen, was sich nach verzogenem Teeshot am Par 3 der 14 sogar in einem Doppelbogey entlädt, was ihn vorerst bis ans Ende des Klassements zurückrutschen lässt.

Stephan JägerIn dieser Tonart geht es auch danach munter weiter, denn ein Ausflug in den Grünbunker lässt ihn auf der 16 bereits auf 4 über Par zurückrasseln. Zwar holt er sich dann am Par 5 der 18 mit Chip und Putt auch das erste Birdie ab, schon die 1 hängt ihm aber nach weiterer versandeter Annäherung den nächsten Fehler um. Immerhin findet er kurz danach am Par 3 der 3 ein weiteres Birdie und gibt sich damit sozusagen selbst die so lange gesucht Initialzündung, denn gleich danach versandet zwar am kurzen Par 4 auch die Attacke wieder im Bunker, das nächste Birdie lässt er sich jedoch nicht nehmen.

Endlich im richtigen Rhythmus wirft dann auch das letzte Par 5 einen Schlaggewinn ab und da er danach den Teeshot am Par perfekt zur Fahne knallt und auf der 9 aus zwei Metern locht, arbeitet er sich mit dem späten Birdiehattrick sogar noch zu einer 70 (-1) und klettert damit zumindest ein paar Ränge bis auf Platz 60 nach oben.

Dichtgedrängte Spitze

An der Spizte des Klassements geht es richtig eng zur Sache, denn am Moving Day schiebt sich das vordere Drittel des Leaderboards noch dichter zusammen. Xander Schauffele (68) und Collin Morikawa (67) haben dabei am Finaltag die besten Karten in der Hand, teilen sich die beiden doch die Führungsrolle bei gesamt 15 unter Par. Nur um einen Schlag dahinter lauert nach der 67 (-4) Sahith Theegala (USA).

Shane LowryShane Lowry (IRL) trägt sich am Samstag mit der 62 (-9) sogar in die Geschichtsbücher ein und notiert mit die beste Runde, die je bei einem Major gespielt wurde, womit sich der Ire bei -13 mit Bryson DeChambeau (USA) (67) und Viktor Hovland (NOR) (66) Rang 4 teilt. Insgesamt liegen gleich 15 Spieler innerhalb von nur fünf Schlägen, womit ein megaspannender Finaltag garantiert sein dürfte.

Leaderboard PGA Championship

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