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Schlagwort: tahoe mountain club

Kein Sprung nach vor

BARRACUDA CHAMPIONSHIP – FINAL: Alex Cejka kann am Finaltag im Tahoe Mountain Club sein Konto um gerade mal 4 Punkte aufstocken und bleibt damit am Leaderboard regelrecht stecken.

Alex Cejka hatte am Samstag im Tahoe Mountain Club alle Hände voll zu tun und konnte beim modifizierten Stableford Turnier – es gibt 5 Punkte für Eagle, 2 für Birdie, einen Punkt Abzug bei Bogey und 3 Punkte Abzug ab Doppelbogey – gerade mal sein Ergebnis halten. Damit rutschte der Routinier auch um einige Plätze zurück und geht beim Parallelturnier der PGA Tour zum WGC-Event in Memphis nur als 60. in die Finalrunde.

Der Start in den Sonntag könnte dann mit einem Dreiputtbogey kaum zäher verlaufen, allerdings krallt er sich gleich darauf am Par 5 auch das erste Birdie, womit er den abgegebenen Punkt mehr als ausgleicht. Das Birdie heizt auch das Spiel des 49-jährigen an, denn nach starkem Putt geht sich auch auf der 5 ein Schlaggewinn aus und da er auf der drivebaren 8 sogar trotz eines Ausflugs in den Grünbunker einen roten Eintrag verbuchen kann, stockt er sein Punktekonto schon zur Halbzeit der Finalrunde um 5 Punkte auf, was ihm allerdings im Klassement noch keine großen Sprünge ermöglicht.

Nach dem Turn wird es dann zusehends ungemütlicher, denn Bogeys auf der 10 und der 12 radieren ihm zwei Punkte wieder aus und da er am Par 3 der 15 sogar nur das Doppelbogey auf die Scorecard bringt, rutscht er sogar wieder auf 0 Pünktchen für den Tag zurück. Im Anschluss kann er zwar die 16 und die 18 noch zu Birdies überreden, damit nimmt er aber gerade mal 4 Punkte mit und beendet das Turnier schließlich mit einer 71 (Par) und bei 12 Punkten, was gerade mal für Rang 59 reicht.

Alex Cejka verpasst damit auch das selbstgesteckte Ziel, denn die Top 200 im Jahresranking kann er damit nicht mehr knacken. Langsam aber sicher werden somit auch die Startchancen auf der PGA Tour immer schwieriger werden und der gebürtige Tscheche wird in naher Zukunft wohl nur noch ein eher selten gesehener Gast auf der stärksten Tour der Welt sein. Dafür aber wird man dem bald 50-jährigen in naher Zukunft auf der Champions Tour auf die Wedges schauen dürfen.

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Nullsummenspiel

BARRACUDA CHAMPIONSHIP – 3. RUNDE: Alex Cejka kann am Moving Day im Tahoe Mountain Club sein Punktekonto nicht aufstocken und bleibt bei insgesamt 8 Punkten stecken, womit er einige Ränge einbüßt.

Alex Cejka zeigte sich an den ersten beiden Spieltagen von seiner ganz sicheren Seite und ließ im Kampf um den Cut beim modifizierten Stableford Turnier der PGA Tour – gewertet werden 5 Punkte für Eagle, 2 für Birdie, einen Punkt Abzug gibt es bei Bogey und 3 für Schlechteres – nichts anbrennen. Vom 50. Platz aus könnte es am Moving Day beim Parallelturnier der Tour zum WGC-Event in Memphis mit etwas schärferer Birdiequote durchaus weit nach vor gehen.

Genau das will dann aber auf denr ersten neun Bahnen noch so überhaupt nicht aufgehen, denn gleich die 2, das erste Par 5 muss er nach wilden Problemen gleich gar nicht mehr zu Ende spielen, da ohnehin ab Doppelbogey 3 Punkte abgezogen werden. Zwar holt er sich zwei davon am zweiten Par 5 wieder zurück, rutscht mit einem Bogey am Par 3 danach aber wieder etwas zurück und kommt so nur bei einem Zwischenstand von -2 Punkten auf den Backnine an.

Auch dort kommt er nicht richtig ins Rollen. Zwar gelingt auf der 11 ein Birdie, womit er sein Tagesscore wieder aus dem Minus ziehen kann, reihenweise spult er danach aber “nur” Pars ab und tritt damit auf der Stelle. Am Ende unterschreibt er am Samstag die 72 (+1), die ein Nullsummenspiel darstellt. Bei insgesamt 8 Punkten rutscht er im Klassement bis in etwa auf Rang 60 zurück.

Troy Merritt (USA) erwischt einen richtig starken Tag und knallt eine 65 (-6) aufs Tableau, die gleich 14 Punkte wert ist. Bei einem Zwischenstand von insgesamt 33 Punkten geht der US-Amerikaner mit 4 Punkten Vorsprung auf die ersten Verfolger in den Finaltag.

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Genügend aufgesammelt

BARRACUDA CHAMPIONSHIP – 2. RUNDE: Alex Cejka sammelt am Donnerstag und Freitag im Tahoe Mountain Club genügend Pünktchen auf um sicher das Wochenende zu erreichen. Martin Kaymer hingegen merkte man die fünfmonatige Turnierpause noch deutlich an.

Alex Cejka und Martin Kaymer geizten beim Auftakt des modifizierten Stableford Turniers der PGA Tour noch mit Birdies und Eagles und konnten so nur 5 bzw. sogar gar kein Pünktchen dem eigenen Konto gutschreiben. Auf dem Risk & Reward Platz in 2.000 Metern Höhe wird es auch am Freitag wieder auf die Distanzkontrolle ankommen, die vor allem Martin Kaymer deutlich besser in den Griff bekommen muss.

Bei 5 Punkten für einen Eagle, 2 für Birdie, einem Punkt Abzug bei einem Bogey und 3 Punkten Abzug für Doppelbogey oder schlimmer heißt es eindeutig Risiko nehmen, was beiden deutschen Vertretern zum Auftakt nur eher mäßig gelang. Zumindestens haben beide nun den kleinen Bonus einer frühen Startzeit, was sich als durchaus hilfreich erweisen könnte.

Alex Cejka beherzigt die Devise “Risiko nehmen”, denn nach Problemen vom Tee brummt ihm zwar sofort die 10 ein Bogey auf, was einen Punkt kostet, ein Birdie danach bringt ihm jedoch deren zwei ein. Nachdem er dann auch die 16 zu einem Birdie überreden kann, kommen sogar die Spitzenplätze langsam in Sicht. Ein eingebunkerter Abschlag kostet zwar auf der 18 wieder was, der gebürtige Tscheche liegt aber immerhin ganz sicher auf Cutkurs.

Richtiggehend cool schüttelt der 49-jährige dann auf den Frontnine meist Pars aus dem Ärmel, sieht man von einem zwischenzeitlichen Faux-pas ab. Zwar kommt er damit im Klassement kaum vom Fleck, begibt sich so aber auch nicht in die Gefahr mit zu vielen Fehlern zurückzufallen. Erst auf der 9, seinem Schlussloch, quetscht er dann noch ein Birdie aus dem Kurs und unterschreibt die 71 (Par), die zumindestens 3 Punkte wert ist. Bei gesamt 8 Punkten und als 50. lässt er keinerlei Zweifel am Cut aufkommen und wahrt so auch die Chance sein selbsterklärtes Ziel – er will die Top 200 der Jahreswertung noch knacken – zu erreichen.

Fehlende Spielpraxis deutlich sichtbar

Das Dilemma setzt sich bei Martin Kaymer auch am Freitag weiter fort, denn Deutschlands Nummer 1 hat sichtlich Schwierigkeiten sich echte Birdiechancen zu eröffnen und rutscht mit einem Dreiputtbogey am Par 3 der 3 noch weiter zurück. Zwar gelingt rasch ein Birdie auf der 5, womit er endlich auch Punktemäßig dem Minusbereich enteilt, ein Par 5 Bogey danach wirft ihn aber prompt wieder zurück.

Nach starker Annäherung krallt er sich dann auf der 11 das nächste Birdie, doch wieder machen ihm Ungenauigkeiten einen Strich durch die Rechnung wie ein Doppelbogey auf der 14 beweist. Zwar geht sich am Par 3 danach sofort das nächste Birdie aus, mehr will aber nicht mehr gelingen und er beendet das Turnier nach der 73 (+2) mit insgesamt 0 Punkten und als 100. womit der Cut in weiter Ferne ist.

Kyle Stanley (USA) geht bei gesamt 22 Punkten mit zwei Pünktchen Vorsprung auch Matthias Schwab (AUT) ins Wochenende.

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