Schlagwort: pga tour

Kraftloses Weekend

BERMUDA CHAMPIONSHIP – FINAL: Alex Cejka rutscht am Wochendende mit zwei 72er-Runden tief im Klassement ab.

Alex Cejka kann nach Verlust der Tourkarte das Gastspiel auf der PGA Tour nicht nutzen um mit einem Topergebnis Chancen auf weitere Einsätze zu bekommen. Der 48-jährige Routinier hatte auf den Bermudas gut begonnen um danach in einem birdiearmen Wochenende im Endergebnis bis auf Rang 58 abzurutschen.

3. RUNDE: Cejka verpatzt den Start

Gleich seinen ersten Putt des Wochenendes versenkt der 48-jährige am 10. Grün zum Birdie. Die Eisen streuen jedoch zu stark in der Anfangsphase: zwei verfehlte Grüns führend zu frühen Bogeys sowohl aus dem Rough wie aus dem Grünbunker und werfen Alex in die schwarzen Zahlen zurück.

So richtig teuer wird es am Par 3 der 16, als wieder der Grünbunker im Weg steht, Alex von dort ins Rough schießt und mit dem Doppelbogey in den Keller des Klassements abrutscht.

Auch die vorderen 9 Löcher geht Cejka mit Single-Putt und dem Birdie an. Sein Putter bleibt heiß und sichert am anschließenden Par 5 wieder mit nur einem Putt den nächsten Schlaggewinn. In der Schlussphase kann er sogar noch mit Zweiputt-Birdie am letzten Par 5 sein Tagesergebnis wieder auf Par zurückstellen. Bezeichnend für den Samstag ist es aber noch ein letztes verzogenes Eisen ins Grün, das noch einen Schlag kostet und mit der 73 den Rückfall im Klassement besiegelt.

4. RUNDE: Cejka mit Birdieflaute

Alex Cejka hat auch am Finaltag mit ungenauen Eisen zu kämpfen: an der 10, seinem Eröffnungsloch, gelingt noch der Sand Save rund ums Grün, jedoch nicht mehr an der 13, wo das Sandy-Bogey gebacken ist. Ohne präzise Grünschläge bleibt der Routinier auch in Folge in der Defensive und kommt kaum zu realistischen Birdiechancen.

Erst im letzten Drittel der Finalrunde gewinnt Cejka’s Spiel an Präzision und nach 15 gespielten Löchern fällt der erlösende erste Birdieputt. Passend für das verpatzte Weekend folgt ein Dreiputt-Bogey am letzten Par 5, womit Cejka erneut nur die 72 (+1) hereinbringt und sogar noch bis auf Position 58 zurückfällt.

Der 34-jährige Amerikaner Brendon Todd holt sich mit fantastischer Schlussrunde von 62 Schlägen überlegen den Sieg bei 24 unter Par, vier Schläge vor Landsmann Harry Higgs.

>> Endergebnis Bermuda Championship

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Früher Birdieschwung

WYNDHAM CHAMPIONSHIP – 1. RUNDE: Martin Kaymer bringt sich dank starkem Beginn und der 66 gut in Position, während Cejka und Jäger zulegen werden müssen.

Vor den letzten 72 Golflöchern der regulären PGA Tour-Saison scheint noch kein Deutscher unter den besten 125 der Jahreswertung auf, die ihr Spielrecht für 2019 in der ersten Golfliga der Welt sichern. Martin Kaymer als 146. im FedExCup, Stephan Jäger als 149. und Alex Cejka als 205. droht damit der bittere Gang zu den Tour-Finals der zweiten Liga. Topergebnisse müssen somit für das Deutsche Trio her bei der Wyndham Championship um es unter die Top 125 zu schaffen – oder als Minimalziel auf Positionen zwischen 126 und 150 im FedExCup eine Conditional Card zu erspielen.

Webb Simpson, Titelverteidiger Brandt Snedeker, Patrick Reed und Jordan Spieth sind die Topstars beim 6,2 Millionen Dollar-Event von Greensboro. Im Sedgefield Golfcourse wird traditionell ultratief gescort, so wie etwa Snedeker im Vorjahr mit der 59. Schlüssel zum Erfolg sind präzise Grünschüsse und einmal mehr das Putten.

Martin Kaymer gibt sich von der 10 weg wild entschlossen zu einer tiefen Runde anzusetzen. Gleich die 1. Annäherung landet tot bei der Fahne und noch im ersten Drittel der Runde zeigt sich der Putter schon gut auf Temperatur und sichert zwei weitere Schlaggewinne mit Putts von jeweils über vier Metern.

Zu Beginn der vorderen 9 lässt Kaymer zwei Riesenchancen auf weitere Birdies aus. Die Unsicherheit beim Putten führt dann auch zu seinem einzigen Bogey mit Dreiputt. Das folgende Par 5 nutzt der Rheinländer zu einem lockeren Birdie mit zwei Putts und notiert so die 66, die immerhin für Position 27 reicht.

Alex Cejka fängt sich gleich an der 11, seinem zweiten Loch ein Doppelbogey ein, nachdem er den Abschlag verzieht und erst nach vier Schlägen überhaupt zum Putten kommt. Mit perfekten Eisen vom Tee legt sich der Routinier aber einfache Birdies auf beiden Par 3 der Back 9 auf und macht so das frühe Malheur wieder wett. Danach geht er verschwenderisch mit seinen Chancen um und kann erst am vorletzten Loch aus vier Metern ein weiteres Birdie finden und mit der 69 (-1) wenigstens eine zartrote Runde hereinbringen.

Stephan Jäger beteiligt sich nicht an dem allgemeinen Birdiefestival von Greensboro. Seine drei Tagesbirdies werden durch ebenso viele Schlagverluste ausgeglichen, womit der Bayer nur die Par-Runde scort und als 113. zwei Schläge Rückstand auf die Cutmarke aufreißt.

Ben An und Sungjae Im sorgen mit 62er-Runden für eine koreanische Doppelspitze bei 8 unter Par.

>> Leaderboard Wyndham Championship

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Dicke Dinger

3M OPEN – FINAL: Stephan Jäger bringt sich am Wochenende mit Triplebogey und zwei Doppelbogeys um ein greifbar nahes Topergebnis.

Stephan Jäger stemmte in Minnesota am Freitag ganz locker den Cut. Vom hinteren Mittelfeld aus ist es bei den durchwegs tiefen Scores jedoch ein weiter Weg bis ind die Topregionen des Klassements. Am Moving Day hieß es deshalb für den Youngster nun Vollgas geben um die Lücke nach vorne bestmöglich schließen zu können.

3. RUNDE: Vom 10. Tee weg setzt das Jäger auch gleich sehr aggressiv um, schießt am ersten sich bietenden Par 5 auf drei Meter zum Stock und setzt mit dem Eagle den erhofften frühen Paukenschlag. Auf den nächsten Löchern vergibt er zwar machbare Birdieputts, holt den überfälligen nächsten Schlaggewinn dafür an der 16 aus 8 Metern nach. Über Chip und Putt gelingt auch das Birdie an der 9, womit Jäger seine fehlerlosen Back 9 in bärenstarken 4 unter Par absolviert und schon an den Top 10 dran ist.

Jägers erster Fehler ist gleich kapital und führt zum Doppelbogey. Aus dem Rough an der 3 wagt er den Schlag übers Wasser und bleibt zu kurz, womit er gut 30 Ränge im Klassement abstürzt. Nur noch ein Birdie gelingt im Finish nach einem präzisem Wege zur Fahne. Ein verzogener letzter Abschlag führt zum Bogey-Finish und lässt nicht mehr als die 69 zu, mit der Jäger im Klassement nicht vorkommt.

4. RUNDE: Der Finaltag lässt sich dann mit einem anfänglichen Birdie nach starkem Wedge perfekt an, allerdings schlittert Stephan danach auf der 2 nach Wasserball sogar in ein Triplebogey, was ihn meilenweit zurückwirft. Er schüttelt den Schock aber schnell ab und arbeitet sich mit einem starken Eisen auf der 3 rasch wieder heran. Da er danach das Par 5 der 6 auszunützen weiß, dreht er sein Score sogar wieder auf Anfang. Doch erneut ist ihm dann auf der 9 das H2O im Weg und er rutscht mit einem Doppelbogey erneut weit zurück.

Zwei weitere verfehlte Schläge ins Grün führen zu den nächsten Bogeys und hängen Jäger zwischenzeitlich sogar die rote Laterne um. Gut dass er noch zwei starke Eisenschläge auspackt und sich mit zwei Birdies zur Schlussrunde von 73 Schlägen (+2) aufrafft und so wenigstens vom falschen Ende des Klassements wegkommt. Die dicken Dinger auf der Scorekarte bringen Jäger angesichts der tiefen Scores rundherum um ein wichtige Punkte im FedExCup.

>> Leaderboard 3M Open

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Jäger: Fehlerloser Sonntag

CANADIAN OPEN – FINAL: Stephan Jäger kehrt nach der Spielpause frisch erholt, mit viel Birdieschwung und mit fehlerloser Finalrunde auf die PGA Tour zurück.

Vom Deutschen Duo in Ontario marschierte nur Stephan Jäger dank brandheißer 64 vom Freitag noch ins Wochenende, während Alex Cejka als 72. hauchdünn am Preisgeld vorbeischrammte. Vor dem Weekend war für den Bayern noch alles möglich, mit den Top 10 nur drei Schläge entfernt.

Jäger zieht am Samstag zu Beginn ein perfektes langes Spiel auf, erarbeitet sich reihenweise dicke Chancen, die der Putter aber alle vernebelt. Erst am ersten Par 5 geht was, auch wenn aus 7 Metern der Eagle-Putt nicht fällt und es “nur” das Birdie wird. Bis zum Halbzeitturn geht es in diesem Stil weiter: nie wirklich in Bogeygefahr, aber auch kein Erfolg auf den Grüns.

Eine der wenigen Fehler im langen Spiel wird an der 14 mit dem ersten Bogey bestraft. Jäger kann keine einzige Birdiechance mehr nützen und gerät am Schlussloch noch weiteres Mal in Probleme. Bei der letzten Grünannäherung bekommt er eine ganz schwere Lage im Rough serviert, aus der sich nur das Bogey ausgeht. Mit der 71 (+1) geht es am Moving Day rund 10 Ränge zurück.

Fehlerloser Sonntag

Am Schlusstag krempelt Jäger noch einmal die Ärmel auf: gleich seine erste Annäherung schießt er auf einen Meter zur Fahne und beginnt ideal mit Birdie. Seine langen Schläge gelingen aber in weiterer Folge nicht immer so präzise. Mit starkem Kurzspiel hält er sich jedoch die Bogeys von der Scorekarte fern. Zudem fällt kurz vor dem Turn noch ein Birdieputt aus 5 Metern ins Loch.

Jäger begradigt immer mehr sein Spiel und kommt im Finish endlich näher zu den Fahnen: aus drei Metern gelingt das Birdie am letzten Par 3 und auch am einzigen Par 5 der Back 9 reichen zwei Putts um einen weiteren Schlag wettzumachen. Da der Bayer bis zur Ziellinie fehlerfrei bleibt, wird es die Finalrunde von 4 unter Par, mit der er noch einen 14. Platz feiern kann.

Rory McIlroy schießt mit der 61 alle Lichter aus und ist im Hamilton GC sogar zeitweise auf Kurs zu einer 59. Mit 21 unter Par – davon -17 am Wochenende – gelingt dem Nordiren nicht nur ein Triumph mit 6 Schlägen Vorsprung sondern auch zugleich eine persönliche Bestmarke für sein tiefstes 72 Loch-Ergebnis auf der PGA Tour. Shane Lowry sorgt für einen irischen Doppelsieg.

>> Endergebnis Canadian Open

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Jäger der Birdies

CANADIAN OPEN – 2. RUNDE: Stephan Jäger stürmt mit 8 Birdies und der 64 bis auf Platz 25 vor, während Alex Cejka hauchdünn das Wochenende verpasst.

Alex Cejka und Stephan Jäger kehren in Kanada nach einigen Wochen Pause auf die PGA Tour zurück. Zum Auftakt ist dies dem Deutschen Duo deutlich anzumerken, dass am engen Parklandkurs von Hamilton noch nicht in Schwung kommt. Nach müden Runden von 70 Schlägen (Cejka / Par) sowie der 71 (Jäger / +1) mussten sie sich am Freitag deutlich steigern um noch Preisgeld aus Kanada mitzunehmen. Das gelingt Jäger mit 8 Birdies auch spektakulär: mit der 64 stürmt der Bayer bis auf Platz 25. Alex Cejka gelingt am Weg zur 69 zu wenig um das Finale zu stemmen.

Jäger jagt die Birdies

Schon auf den ersten beiden Bahnen stopft Jäger die fälligen Birdieputts und legt nach einer schöpferischen Ruhepause von nur zwei Bahnen mit weiteren roten Einträgen spektakulär nach. Bei einem Zwischenstand von -4 nach 6 hat er so sogar bereits die Top 20 vor sich aufgereiht.

Erst am Par 3 der 16 reißt der gewinnbringende Schwung nach verfehltem Grün und darauffolgendem Bogey abrupt ab, mit einem Par 5 Birdie danach lässt er den Fehler aber postwendend in Vergessenheit geraten und bringt sich sofort wieder auf die Erfolgsspur zurück. Diese entpuppt sich aber als Sackgasse, denn nach einer deutlich verzogenen Annäherung erreicht er erst mit dem vierten Schlag überhaupt das Grün und kann nur dank eines gelochten Dreimeterputts noch das Bogey kratzen.

Auf den Frontnine stabilisiert er sein Spiel aber dann sofort wieder, wenngleich er es im Gegensatz zu seiner ersten Platzhälfte etwas ruhiger angeht. Dennoch spart er nicht mit Birdies, denn zunächst lässt die einzige lange Bahn einen Schlag springen und nach gelochten Birdieputts aus 6,5 Metern auf der 7 und knapp drei Metern auf der 9 unterschreibt er am Ende sogar die ganz starke 64 (-6) womit er weit im Klassement nach vorne marschiert.

Alex Cejka präsentiert sich am Freitag dann von Beginn an ganz souverän und nimmt solide Pars mit. Am Par 5 der 4 geht sich dann zwar die Grünattacke nicht ganz aus, ein starker Pitch zur Fahne bedeutet aber das erste Birdie, das er gekonnt bis zum Turn verwaltet.

Nach gleich acht Pars in Folge erwischt es den gebürtigen Tschechen dann aber am Par 3 der 13 nach knapp verfehltem Grün mit dem ersten Bogey. Zwar findet er kurz vor Schluss am Par 5 der 17 noch einen roten Eintrag, nach der 69 (-1) bangt er jedoch vergeblich im Clubhaus und verpasst als 72. hauchdünn den Finaleinzug.

Bei 5 unter Par hat Jäger nur drei Schläge Rückstand auf die Top 10 und auch nur 7 Shots auf der Leaderduo Matt Kuchar und Scott Brown.

>> Leaderboard Canadian Open

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Noch nicht im Turnier

CANADIAN OPEN – 1. RUNDE: Alex Cejka und Stephan Jäger zeigen sich nach ihrer Turnierpause noch nicht voll im Schwung und müssen sich am Freitag steigern.

Alex Cejka und Stephan Jäger kehren in Kanada auf die PGA Tour zurück. Jäger hatte bei seinem letzten Turniereinsatz vor drei Wochen in Texas mit Position 17 eine ansprechende Leistung abgeliefert, während Cejka erstmals seit Ende April wieder aufteen wird.

Die US PGA Tour gibt in dieser Woche ihr alljährliches Gastspiel in Kanada, das auch heuer im anspruchsvollen Hamilton Golfclub bei Toronto stattfinden wird. Dustin Johnson, Brooks Koepka, Matt Kuchar und Rory McIlroy sorgen für ein bärenstarkes Lineup auf dem klassischen Par 70-Parklandkurs.

Alex Cejka findet dabei nach perfekter Annäherung auf der 10 auch mit einem schnellen Birdie richtig stark ins Turnier, kann den Anfangsschwung aber nicht wirklich auf die nächsten Löcher mitnehmen und tritt sich auf der 14 nach verzogener Annäherung auch den scoretechnischen Ausgleich ein. Erst nach dem Turn spielt dann auf der 4 (Par 5) wieder der Putter mit und lässt Alex aus knapp fünf Metern das nächste Birdie eintragen.

Initialzündung stellt jedoch auch dieses Erfolgserlebnis nicht dar, denn nach Ausflügen in die Grünbunker brummen ihm sowohl die 7 als auch die 8 späte Bogeys auf. Zumindestens passt zum Abschluss auf der 9 noch einmal ein Eisen ganz genau und Alex kann so noch die 70 (Par) ins Clubhaus retten. Vom 84. Platz aus muss er sich am Freitag aber etwas steigern um das Wochenende noch erreichen zu können.

Stephan Jäger findet zum Auftakt keinen wirklich gewinnbringenden Rhythmus. Dies macht sich schon früh auf der 2 mit einem Dreiputtbogey bemerkbar. Zwar gelingt am kurzen Par 4 der 5 recht rasch der Ausgleich, viel aufregendes passiert danach aber nicht mehr. Da er sich nach verpasstem Up & Down auf der 13 noch einen Fehler eintritt, muss er sich am Donnerstag mit der 71 (+1) zufrieden geben, die nur für Rang 105 reicht.

Keegan Bradley hat den heißesten Putter mit dabei: der ehemalige Ryder Cupper feuert eine 63 auf den Parklandkurs und führt bei 7 unter Par mit einem Schlag vor einer Gruppe mit 5 Spielern, unter anderem mit Shane Lowry (IRL).

>> Leaderboard Canadian Open

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Kaymer mit Samstags-Führung

THE MEMORIAL – 3. RUNDE: Martin Kaymer schüttelt mit der 66 die Verfolger ab und nimmt als Führender zwei Schläge Vorsprung in den Sonntag mit.

Martin Kaymer zeigt in dieser Woche erstmals in dieser Saison so richtig auf der PGA Tour auf – und das gleich gewaltig. Zwar gelangen Deutschlands Nummer 1 schon zuvor immer wieder vereinzelt gute Runden auf der größten Bühne der Welt, beim Klassiker im Muirfield Village zieht er das schon am Donnerstag angeschlagene Tempo aber richtig durch, denn nach einer 68 (-4) am Freitag startete der Düsseldorfer bereits als Co-Leader ins Wochenende.

Sein starkes langes Spiel zeigt Kaymer auch gleich zu Beginn am Samstag, kann jedoch am 1. Grün einen machbaren Birdieputt aus 4 Metern nicht versenken. Aber am dritten Grün ist es soweit: aus drei Metern holt sich der Rheinländer den ersten Schlaggewinn. Schade um die vergebenen Möglichkeiten auf beiden Par 5 der vorderen 9 Löcher, als nach unpräzisen Grünattacken keine guten Birdiechancen herausschauen.

Dafür gelingt ein toller Par-Save an der 8, als ein Putt mit viel Break aus gut 5 Metern sein Ziel findet. Das spornt sichtlich an: mit dem besten Schuß des Tages ins 9. Grün muss der Putter nur noch einen halben Meter zum Birdie überwinden, was für den erfreulichen Zwischenstand von 2 unter Par sorgt.

Am dritten Par 5 klappt es endlich mit dem ersten Birdie auf einer langen Bahn; einmal mehr ist es ein perfektes Wedge, dass dem Putter am 11. Grün nur wenig Arbeit übrig lässt. Am gefährlichen Par 3 der 12 verschätzt sich Kaymer mit dem Wind, pullt sein Eisen 8 in den Grünbunker, zeigt aber aus dem Sand einen Zauberschlag, der das Par und die alleinige Führung verteidigt. Wenn einmal der Schlag ins Grün nicht perfekt ist, springt der Putter ein: an der 13 rollt Kaymer einen 11 Meter-Putt mit gut zwei Metern Break seelenruhig ins Loch zum nächsten Birdie.

Das letzte Par 5 von Muirfield Village erreicht Deutschlands Nummer 1 locker mit zwei Schlägen und hält mit dem Birdie den anstürmenden Adam Scott wieder auf Distanz. Am gefährlichen Par 3 der 16, heute mit der Fahne ganz links und nahe dem Wasser im Grün, zündet Martin ein letztes starkes Eisen und locht aus fünf Metern zu Birdie Nummer 6.

Den Rest der Superrunde spielt er trocken nach Hause und erarbeitet sich mit der 66 bei 15 unter Par immerhin zwei Schläge Vorsprung auf Adam Scott und bereits vier Shots vor den weiteren Verfolgern für den Sonntag.

>> Leaderboard The Memorial Tournament

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Nur Mittelmaß in Colonial

CHARLES SCHWAB CHALLENGE – FINAL: Martin Kaymer rutscht am Schlusstag mit der 73 ins Mittelfeld zurück. Kevin Na lässt sich den Titel nicht mehr wegschnappen.

Martin Kaymer hatte am Samstag zwar alle Hände voll zu tun und streute vor allem auf den Frontnine eine wahre Bogeyflut ein, am Ende rettete er aber noch eine 71 (+1) zum Recording. Nur mit einer Superrunde zum Abschluss wäre noch ein Topergebnis machbar gewesen. Doch mit der finalen 73 (+3) rutscht der einzige Deutsche im Finale noch bis auf Rang 40 ab und bleibt somit weiter in Amerika nur Mittelmaß.

In die richtige Richtung bewegt sich der Düsseldorfer am Sonntag anfangs mit gelungenem Birdieputt aus vier Metern gleich am 2. Grün. Doch schon zwei Bahnen später wird der Vorwärtsdrang abrupt gestoppt, als sich Martin vom Tee aus einbunkert und aus einem Meter den Par-Putt nicht lochen kann. So richtig gute Birdiechancen ergeben sich bis zur Halbzeit keine mehr. An der 9 geht sogar ein weiterer Schlag verloren, als nach weggeblocktem Abschlag nur ein kurzer Querpass zurück aufs Fairway möglich ist.

Seine letzten 9 Löcher im Colonial Country Club geht Kaymer mit einem Dreiputt-Bogey auch nicht gerade offensiv an. Der Rheinländer schießt in Folge weitere Drives rechts weg, was am Par 5 der 11 nur das Par erlaubt und an der 12 zum nächsten Bogey führt. Im letzten Drittel der Runde kann er sich keine zwingenden Chancen mehr erarbeiten, vermeidet aber durch zwei starke Sandschläge rund ums Grün wenigstens weitere Schlagverluste.

Die Finalrunde von 73 Schlägen (+3) lässt Kaymer gut 15 Ränge am Leaderboard abrutschen und erlaubt weiterhin kein Topergebnis im heurigen Jahr auf amerikanischem Boden.

Auf den letzten 18 Löchern lässt Kevin Na nichts mehr anbrennen und verteidigt gekonnt seinen Vorsprung. Mit der 66 gewinnt der Amerikaner bei 13 unter Par um vier Schläge vor Tony Finau.

>> Endergebnis Charles Schwab Challenge

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Deutlicher Formanstieg

AT&T BYRON NELSON – FINISH: Stephan Jäger kann zwar die Top 10 nicht mehr knacken, sammelt aber wichtiges Preisgeld auf der PGA Tour in Dallas.

Nach der Nullnummer zuletzt am schweren Kurs von Quail Hollow hoffte Stephan Jäger auf mehr Spielglück in Texas. Im Trinity Forest Golfclub von Dallas wurde zum zweiten Mal die AT&T Byron Nelson ausgetragen. Zahlreiche Stars wie Brooks Koepka, Jordan Spieth oder Patrick Reed probten zugleich für die PGA Championship, dem zweiten Major des Jahres, das kommende Woche steigt.

Der Par 71-Kurs ist einer der leichtesten des Jahres und lud auch heuer zu einem Birdiefest ein.

Zum Auftakt präsentierte sich Stephan lange Zeit richtig gut, ehe es ihn auf den Schlusslöchern noch etwas unangenehm erwischt und er sich so mit der 69 (-2) zufrieden geben muss.

Der Freitag lässt sich dann etwas zäh an. Zwar kann er die gesamten Backnine über Fehler vermeiden, findet aber nur am Par 5 der 14 ein Birdie. Erst nach dem Turn kommt der Youngster so richtig ins Rollen und unterschreibt schließlich die 66 (-5) womit er sich bis auf Rang 10 nach vor spielt und so in mehr als aussichtsreicher Position ins Wochenende startet.

Am Samstag heißt es dann für Stephan und Co allerdings “Bitte warten”, denn eine hartnäckige Gewitterfront macht einen planmäßigen Start unmöglich. Erst nach stundenlangem Däumchendrehen können die Protagonisten endlich auf den Platz und Stephan scheint die Warterei gut genützt zu haben, denn der Youngster findet sofort in einen gewinnbringenden Rhythmus.

Dies macht sich schon auf der 1 mit einem anfänglichen Par 5 Birdie bemerkbar und mit weiterem roten Eintrag auf der zweiten langen Bahn und einem gestopften Birdieputt aus über sechs Metern am Par 3 der 8, lassen ihn schon bei 3 unter Par auf die Backnine abbiegen. Dort nimmt er dann nach lasergenauer Annäherung sofort das nächste Erfolgserlebnis mit, ehe er nach elf Bahnen seinen Arbeitstag für beendet erklären muss, da die einfallende Dunkelheit ein Weiterspielen unmöglich macht.

Bei den durch die Regenmassen aufgeweichten und megabissigen Grüns entwickelt sich auf dem ohnehin schon sehr birdiefreundlichen Terrain ein wahres Wettschießen, denn sogar mit dem Zwischenstand von -4 nach 11 büßt der Deutsche vier Plätze im Klassement ein. Bei der Fortsetzung am Sonntag spult er die verbleibenden Bahnen dann unaufgeregt ab und bleibt so mit der 67 (-4) in Schlagdistanz zu den Toprängen.

Gute Bedingungen auch am Nachmittag bei der Finalrunde, die von den Spielern zu tiefen Scores ausgenutzt werden. Jäger agiert fehlerfrei auf den Front 9 und versenkt dazu drei Birdieputts, zwei davon aus mittleren Distanzen, die man nicht unbedingt machen muss. Das reicht dennoch nicht um die Top 10 zu knacken.

Eine viel zu kurze Annäherung ins 10. Grün führt zum ersten Bogey und entfernt ihn weiter vom großen Ziel. Am letzten Par 5 holt sich Jäger den Schlag mit Birdie wieder zurück, patzt aber drei Löcher vor Schluß erneut mit dem Bogey. Dafür versenkt er beinahe seinen Tee-Schuß am Par 3 der 17 direkt und bringt mit dem späten Birdie zumindest noch die 68 (-3) herein, die für Rang 17 reicht.

Den Birdiewettlauf im auch heuer sehr scorefreundlichen Trinity Forest GC entscheidet der Koreaner Sung Kang bei 23 unter Par für sich, der damit zwei Schläge vor den Amerikanern Scott Piercy und Matt Every gewinnt.

>> Endergebnis AT&T Byron Nelson

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Cejka besser im Duett

ZURICH CLASSIC – FINAL: Alex Cejka erreicht an der Seite seines US-Partners Alex Prugh mit Platz 13 sein bestes Saisonergebnis. Auch Stephan Jäger zeigt sich als 22. stark in New Orleans.

Alex Cejka und Stephan Jäger versuchten in New Orleans den Turnaround in einer bislang eher durchwachsenen Vorsaison auf der US PGA Tour. In Louisiana stand die Zurich Classic auf dem Programm, die auch heuer im Teambewerb ausgetragen wird. Cejka startet mit dem Amerikaner Alex Pugh in das 7,3 Millionen Dollar-Event, Jäger mit J.T. Poston.

Das routinierte “Alex-Duo” sollte sich dabei als kongeniale Paarung erweisen und nur um einen Schlag die Top 10 verpassen. 80 Zweierteams matchten sich in den Runden 1 und 3 im Bestball sowie an den zwei weiteren Spieltagen im Klassischen Vierer; das alles im Zählwettspiel. Die besten 35 Teams erreichen dabei das Weekend. Der TPC Louisiana in den Bayous außerhalb von New Orleans gilt als scorefreundlicher Golfrasen, wo Länge vom Tee und ein heißer Putter ausschlaggebend sind.

Beide Teams wussten im Bestball voll zu überzeugen denn mit knallroten Runden verschafften sie sich gleich am ersten Spieltag zumindestens einen kleinen Puffer auf die Cutmarke, die nur die besten 35 Teams weiterkommen lässt. Wegen einer langen Gewitterunterbrechung am Donnerstag kommen Jäger und Cejka mit ihren Partnern am Freitag erst kurz vor 02:00 MEZ dazu den Klassischen Vierer in Angriff zu nehmen und müssen deshalb ihre zweiten Runden auf zwei Tage aufsplitten.

Auch im Klassischen Vierer ergänzen sich die beiden deutschen mit ihren amerikanischen Partnern durchaus gut, denn Stephan Jäger bringt mit J.T. Poston immerhin die 70 (-2) zum Recording, womit die beiden in sehr aussichtsreicher Position ins Wochenende cutten. Alex Cejka steht mit Partner Alex Prugh seinem Landsmann fast um nichts nach, denn die beiden notieren die 71 (-1) und cutten so ebenfalls ohne Probleme.

Am Samstag wird wieder im Bestball gespielt und Jäger und Prugh geben von Beginn an Vollgas, denn gleich auf den ersten sechs Bahnen finden sie durchgehend Birdies. Zwar schleichen sich in Folge auch zwei Fehler ein, am Ende stehen sie aber mit der 64 (-8) beim Recording und bleiben damit an den Top 10 dran.

Stephan Jäger und J.T. Poston agieren etwas fehleranfälliger, bringen nach acht Birdies und drei Bogeys aber immerhin die 67 (-5) über die Ziellinie, womit auch sie noch eindeutig die Chance auf ein Topergebnis wahren.

Im abschließenden klassischen Vierer erwischen Jäger / Poston einen gelungenen Start, wobei beide noch im ersten Drittel jeweils einen Birdieputt versenken. Den ersten Fehler leistet sich der Deutsche mit dem Wasserball am Par 3 der 9, was dem Duo auch prompt einen Schlag kostet.

Damit geht auch die Präzision im langen Spiel ein wenig verloren. Jäger verzieht seine Abschläge sowohl an der 13 wie auch an der 15 und ebnet damit den Weg zu weiteren Bogeys. Erst am Schlussloch geht wieder etwas, nachdem der Bayer aus gut 250 Metern das Grün trifft und nach zwei Putts doch noch ein Birdie auf die Scorekarte wandert. Mit der 73 geht es dennoch am Sonntag ein paar Ränge rückwärts.

Das routinierte Duo Cejka / Prugh locht ebenfalls zwei frühe Birdieputts, bleibt aber auch nicht fehlerfrei. Ein verzogener Abschlag von Alex Prugh führt am ersten Par 3 gleich zu einem Bogey. Rund um den Turn häufen sich die Probleme und führen gleich zu drei Schlagverlusten innerhalb kurzer Zeit, auch mit einem Dreiputt an der 10.

Die Putts wollen auf den letzten 9 nicht rein, so hat Cejka etwa am 15. Grün den kürzesten Putt des Tages zum Par, den er mit sarkastischem Grinsen aus weniger als einem Zentimeter lochen darf. Erst im Finish erzwingt das Alex-Duo sein Glück: Cejka locht am 16. Grün einen starken 5 Meter-Putt zum Birdie und am Schlussloch darf sein US-Partner aus kurzer Distanz einen weiteren Schlag herausholen. Mit der Par-Runde ist ein 13. Platz in trockenen Tüchern, Cejkas bestes Saisonergebnis.

Den Titel holt sich eine weitere europäisch-amerikanische Paarung mit Jon Rahm und Ryan Palmer bei stolzen 26 unter Par.

>> Endergebnis Zurich Classic

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