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Schlagwort: Open

Kieffer hat alles im Griff

CAZOO OPEN – 1. RUNDE: Max Kieffer beherrscht am Vormittag die walisische Ryder Cup-Wiese von Celtic Manor mit 68 Schlägen am besten und ist am Ende des Tages immer noch Vierter.

Als Muster an Beständigkeit bewies sich Hurly Long bei den ersten beiden Stationen im UK-Swing der DP World Tour. Nun hofft der 18. im Race to Dubai auch bei der Cazoo Open, die vom walischen Fussballstar Gareth Bale mitgetragen wird, das nächste Topergebnis aus dem Ärmel schütteln zu können. Mit Max Kieffer, Nicolai von Dellingshausen, Marcel Siem, Marcel Schneider und Matti Schmid ist Golfdeutschland im renommierten Celtic Manor Resort wieder top aufgestellt.

Max Kieffer zieht am berühmten Ryder Cup-Kurs von 2010 in Celtic Manor bei unangenehmem Wind sein gewohnt sicheres Spiel auf und holt sich am ersten Par 5 über Chip und Putt das schnelle Birdie ab. Eine verzogene Annäherung ins 6. Grün führt aber bald zum ersten Bogey, das er noch vor dem Turn am nächsten Par 5 mit Birdie ausgleicht. Nachdem auch am dritten Par 5 der Birdieputt im Loch verschwindet mischt Kiwi endgültig ganz vorne mit. Als Draufgabe versenkt er noch den Zehnmeterputt zum Birdie an der 16 und postet mit 68 Schlägen (-3) die tiefste Runde nach der Vormittagsgruppe, die am Tagesende noch für Platz 4 reichen sollte.


Marcel Schneider macht sich am Nachmittag mit zwei Birdies im ersten Drittel auf die Verfolgung seines führenden Landsmanns. Aber auch er muss dem schweren Parcours mit drei Bogeys Tribut zollen, rettet aber bei etwas besseren Spielbedingungen die zartrote Runde von 70 Schlägen (-1).

Die weiteren Deutschen werden eiskalt erwischt und ziehen hohe Nummern, wie Marcel Siem (74), Matti Schmid und Nicolai von Dellingshausen (75) oder Hurly Long (76).

Leaderboard Cazoo Open

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Knappe meldet sich zurück

EURAM BANK OPEN – FINAL: Alexander Knappe stürmt dank eines späten Eagles in Österreich noch bis auf Platz 3 vor.

Alex Knappe holt mit Platz 3 beim European- und Challenge Tour-Event im österreichischen Adamstal den hervorragenden 3. Platz, sein erstes Topergebnis in der 1. Golfliga seit dem 5. Platz vor drei Jahren in Bad Griesbach. Von den 12 weiteren Deutschen im Finale überzeugt nur noch der junge Münchner Thomas Rosenmüller, der bei seinem 1. European Tour-Cut gleich Platz 13 erreicht.

Bei regnerischen und kühlen Bedingungen wird Knappes Angriff auf die Spitze gleich an der 1 noch schwieriger, nachdem er sich gleich ein Doppelbogey eintritt. Das erste Par 5 hat er dann aber gut im Griff und kann sich zumindestens einen der abgegebenen Schläge wieder zurückholen. Am Signature Hole, dem “grünen Monster” (Loch 7) setzt es jedoch wie schon am Vortag ein Bogey. Danach spult Alex ein solides Par nach dem anderen ab, was reicht um sich bei den pitschnassen Bedingungen in den Top 10 zu halten. Am elendslangen, bergauf führenden Par 5 der 15 spielt Knappe seine Längen aus und verbessert mit fantastischem Eagle seine Position weiter.

Im Finish sieht Knappe noch die Chance in den Titelkampf einzugreifen. Starke Birdieputts an der 16 aus vier Metern und deutlich länger an der 17 verfehlen jedoch haarscharf das Ziel. Dafür gelingt ihm am Schlussloch der Up & Down zum Par und zur 70 (Par), die den geteilten 3. Platz ins Trockene bringt.

Thomas Rosenmüller schnürt schon früh auf der 2 und am Par 5 der 3 einen roten Doppelpack, der ihn spürbar im Klassement nach vorne marschieren lässt. Vor allem hat er die Fehlerqote gegenüber dem Vortag deutlich reduziert und profiert so auch von weiteren Birdies auf den Back 9. Mit der 67 darf sich der 23-jährige Münchner gleich bei seinem ersten European Tour-Cut über ein Top 25-Ergebnis freuen.

Max Schmitt startet mit einem schnellen Birdie zwar gut, im strömenden Regen wird jedoch auch sein Score von vier Bogeys weggeschwemmt. Mit der abschließenden Runde von 2 über Par fällt er ins Mittelfeld zurück. Dominic Foos radiert einen wilden Beginn mit drei Bogeys im Finish mit drei Birdies aus und spielt sich mit der 68 noch unter die besten 30. Sebastian Heisele lädt sich an der 1 mit Triplebogey mächtig viel Ballast in den Rucksack. Danach zieht er im Regen ein starkes Spiel auf, kann aber nicht mehr tun als noch eine Par-Runde samt einem Top 30-Platz zu retten.

Nicolai von Dellingshausen beginnt zwar mit Bogey, dreht sein Score aber mit einem roten Doppelpack noch vor dem Turn in die richtige Richtung. Mit guten Up & Downs vermeidet er weitere Schlagverluste und bringt so die gute 68 herein, die ihn bis unter die Top 30 vorkommen lässt. Marcel Siem klettert bei den widrigen, regnerischen Verhältnissen mit einer 69 (-1) noch um etliche Ränge nach oben. Bernd Ritthammer wird mit Doppelbogeys an der 7 und 9 eiskalt erwischt und findet erst am 12. Grün sein einziges Birdie des Tages. Die 74 (+4) wirft den Bayern aus den Top 30 hinaus.

Hurly Long (76), Allen John (71), Jonas Kölbing (73) und Hinrich Arkenau (73) können der Finalrunde nicht ihren Stempel aufdrücken und bleiben im hinteren Drittel des Klassements stecken. Marcel Schneider durchlebt Frontnine zum Vergessen und schlittert in die 78, die ihn im Klassement abstürzen lässt.

Luiten mit Emotionen

Topstar Joost Luiten (NED) kämpft sich nach seiner verpatzten dritten Runde am Samstag noch einmal heran und bringt sich bis kurz vor Schluss sogar wieder ins Titelrennen. Ein vermeidbares Doppelbogey nach Dreiputt aus fünf Metern sorgt dann auf der 17 aber nicht nur für das Ausscheiden aus dem Titelrennen, sondern hat außerdem auch einen verbogenen Putter und eine kaputte Werbetafel zur Folge. Nach der 68 (-2) klettert er aber immerhin noch bis auf Rang 6 nach vor.

Joel Stalter hat die schwierigen Verhältnisse am Finaltag am besten im Griff. Der Franzose marschiert nach drei Birdies und nur einem Bogey mit der 68 (-2) zum Recording, triumphiert damit bei gesamt 14 unter Par und verlässt den GC Adamstal somit als frisch gebackener EURAM Bank Open Champion. “Dieser Sieg bedeutet die Welt für mich. Ich habe zwei sehr schwierige Jahre hinter mir, in denen ich nur Rückschläge einstecken musste, und jetzt stehe ich hier als Sieger da. Und das nach einem irrsinnig harten Tag. Der Regen hat uns allen sehr zugesetzt, aber meine Freundin, die mich als Caddy begleitet, hatte immer ein fröhliches Gesicht, das war eine unglaubliche Hilfe für mich. Ich muss jetzt das Ganze einmal verarbeiten.”

Final Results Euram Bank Open

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Porsche European Open – TV Live-Stream

Freier TV-LIVE Stream von der Porsche European Open jetzt auf SKY frei empfangbar. Vom 5. bis 8. September 2019 online für alle Golf-Fans.

Auch heuer bietet SKY einen tollen Service für alle Golffans vom zweiten Deutschen Megaturnier des Jahres, von der Porsche European Open an. Täglich sind bis zu 5 Stunden Live-TV somit vom European Tour-Event in Hamburg frei zu empfangen, auch für Nicht-Abonnenten.

Link zum >> SKY TV Live-Stream

Das komplette TV-Programm im TV Live-Stream:

Do. 5.9.: 11:00 bis 13:00 Uhr
Do. 5.9.: 15:00 bis 18:00 Uhr

Fr. 6.9.: 11:00 bis 13:00 Uhr
Fr. 6.9.: 15:00 bis 18:00 Uhr

Sa. 7.9.: 13:00 bis 17:30 Uhr:

So. 8.9.: 12:30 bis 17:00 Uhr

Martin Kaymer glänzt zwar auch heuer durch Abwesenheit beim norddeutschen Golffest im Green Eagle Golfclub bei Hamburg. Nach eigener Aussage ließ ihn eine Terminkollission mit einem Turnier seiner Stiftung die Teilnahme bei der Porsche European Tour absagen. Somit tragen die weiteren Deutschen European Tour-Spieler Maximilian Kieffer, Max Schmitt und Bernd Ritthammer die Hoffnungen der Heimfans auf eine gelungene Turnierwoche nahe der Hansestadt.

Die US-Stars sorgen auch heuer für die Hauptattraktion in Hamburg, wo Doppelstaatsbürger Xander Schauffele sowie Patrick Reed und Matt Kuchar vorne mitspielen wollen.

 

Link zum >> LIVE SCORING

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The Open – Freier Live TV-Stream

148. OPEN CHAMPIONSHIP – Freier Live TV-Stream aus Royal Portrush vom british Major 2019.

Golf Live.de stellt auch heuer einen kostenlosen live TV-Stream von der 148. Open Championship vom 18. bis 21. Juli 2019 vor: SKY bietet diesen exklusiven Service in zwei getrennten Angeboten. Die spektakulären Löcher 5, 6 und 7 werden mit dem gesamten Feld kostenlos über alle vier Spieltage gezeigt, während die stargespickten Featured Groups mit den Turnierfavoriten exklusiv für SKY-Kunden ausgestrahlt werden. Hier werden an jedem Tag mehrere Gruppen vom 1. Abschlag bis zum letzten Putt komplett gezeigt.

Beide Streams werden unabhängig vom regulären TV-Bild übertragen, allerdings ausschließlich mit englischem Original-Kommentar.

> SKY TV Live-Stream von der Open Championship

 

Das Programm für den Live TV-Stream der FEAUTURED GROUPS:
(exklusiv für SKY-Kunden oder mit SKY-Ticket):

Henrik Stenson, Xander Schauffele, Graeme McDowell
Donnerstag: 10:14 MESZ; Freitag: 15:15 MESZ

Francesco Molinari, Bryson DeChambeau, Adam Scott
Donnerstag: 9:58 MESZ; Freitag: 2:59 MESZ

Rory McIlroy, Gary Woodland, Paul Casey
Donnerstag: 10:09 MESZ; Freitag: 3:10 MESZ.

Rickie Fowler, Kevin Kisner, Hideki Matsuyama
Donnerstag: 10:20 MESZ.; Freitag: 3:21 MESZ.

Brooks Koepka, Louis Oosthuizen, Shubankar Sharma
Donnerstag: 1:04 MESZ; Freitag: 8:03 MESZ.

Dustin Johnson, Jason Day, Keegan Bradley
Donnerstag: 2:59 MESZ; Freitag: 9:58 MESZ.

Tiger Woods, Matt Wallace, Patrick Reed
Donnerstag: 3:10 MESZ; Freitag: 10:09 MESZ.

Jon Rahm, Patrick Cantlay, Matt Kuchar
Donnerstag: 3:21 MESZ; Freitag: 10:20 MESZ.


SKY-Ticket für Nichtkunden

Auch ohne SKY-Abo ist die komplette exklusive TV-Übertragung live und im Umfang von über 40 Stunden äußerst günstig zum empfangen. Mit dem >> SKY-Ticket, das es tages-, wochen- und monatsweise ohne vertragliche Bindungen gibt ist die Open auf einer Vielzahl an Geräten wie Smart-TVs, Spielekonsolen, Tablets, Smartphones und weiteren Streaming-Geräten zu empfangen.

Noch ist es ungewiss, ob auch Martin Kaymer bei der Open am Start sein wird. Am Mittwoch Morgen wurde er noch als 1. Reserve auf der Warteliste geführt. Dank des frisch gebackenen Amateur-Europameisters Matthias Schmid ist Golf-Deutschland aber auf jeden Fall bei der 148. Open vertreten.

>> Live Leaderboard The 148. Open

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Kaymer: Warteliste für Open

THE 148. OPEN – LIVE NEWS-TICKER: Martin Kaymer auf Warteliste in Royal Portrush +++ Molinari peilt Titelverteidigung beim britischen Major an.

Bittere Pille für Martin Kaymer beim Thema Teilnahme an der 148. Open Championship in Royal Portrusch: die Exemption für die Open ist abgelaufen, womit Deutschlands Nummer 1 nach 11 Jahren durchgehender Major-Qualifikation erstmals wieder die Zuschauerrolle droht. Sowohl in Irland wie auch in Schottland schrammte der Rheinländer mit viel Pech knapp an den Tickets vorbei und sitzt nun als 1. Reserve am Wartebankerl, nachdem Rory Sabbatini und Brian Harman als letzte noch vor ihm ins Feld rutschten.

Bis Donnerstag am Nachmittag, bevor der letzte Kollege auf die Runde gegangen ist, kann Kaymer noch warten und hoffen, dass er aufgrund einer Absage oder Verletzung im 156 Mann-Teilnehmerfeld doch noch einen Startplatz erhält. Immerhin hat sich Kaymer vor Ort schon registriert und kann jetzt nur noch hoffen..

Dank des frisch gebackenen Amateur-Europameisters Matthias Schmid ist Golf-Deutschland aber auf jeden Fall bei der 148. Open vertreten. Der Youngster teet am Donnerstag um 8:19 MESZ am 1. Tee auf.

+++ Rückkehr nach Royal Portrush +++

Nach 68 Jahren Pause kehrt Royal Portrush als Austragungsort für die Open Championship zurück. Der klassische Küsten-Linkskurs bietet vor allem einem einen unschätzbaren Heimvorteil: Rory McIlroypulverisierte hier bereits als 16-jähriger den Platzrekord mit 61 Schlägen, der auf dem Par 71-Kurs bis heute Bestand hat. Nordirlands zweiter großer Golfsohn, Darren Clarke, erhält die Ehre des ersten Tee-Shots am Donnerstag um 7:35 MESZ.

+++ Brechen Europäer die US-Dominanz? +++

Tiger, Koepka und Woodland räumten alle drei bisherigen Majortitel 2019 für Amerika ab. Den letzten Majorsieg durften Europas Golfsöhne zuletzt bei der Open Championship 2018 feiern, als Francesco Molinari dem Tiger den Titel vor der Nase wegschnappte. Das britische Major war aber in der Vergangenheit erstaunlich oft die Domäne der US-Stars. Seit dem Jahr 2000 gewannen 10 Mal die Amerikaner und nur viermal die Europäer. Die Faustregel lautete zumeist: je besser das Wetter und je weniger Wind – desto besser für Amerika.

Die Vorhersage verspricht jedoch regnerisches und kühles Wetter mit phasenweise böigem Wind für die vier Turniertage, also britische Bedingungen für eine Open, die eher den Europäern in die Hände spielen sollte. Das erlaubt aber auch Targetgolf und direktes Anschießen der Fahnen, eine Disziplin, die in den letzten Wochen keiner besser beherrschte als Bernd Wiesberger

+++ McIlroy und Rahm Europas Hoffnungen +++

Bei den Buchmachern werden mit Rory McIlroy (1:9) sowie Jon Rahm (1:15) zwei Europäer ganz vorne gehandelt. Brooks Koepka, Dustin Johnson aufgrund ihrer Dominanz im World Ranking sowie Tiger Woodsmit dem üblichen Hype-Bonus werden auf US-Seite die besten Chancen eingeräumt.

Titelverteidiger Francesco Molinari, der seit Platz 5 beim Masters kein Topergebnis mehr gelang, wird noch hinter Justin Rose und Xander Schauffele gehandelt.

+++ Tee-Times – Darren Clarke als Frontrunner +++

2011-Champion und sentimentaler Lokalfavorit Darren Clarke darf am Donnerstag um 7:35 MESZ den ersten Golfschlag bei der 148. Open ausführen.

Die wichtigsten Tee-Times:

10:14 MESZ: Henrik STENSON / Xander SCHAUFFELE / Graeme MCDOWELL
10:25 MESZ: Bernd WIESBERGER / Haotong LI / Russell KNOX
10:58 MESZ: Francesco MOLINARI / Bryson DECHAMBEAU / Adam SCOTT
11:09 MESZ: Rory MCILROY / Gary WOODLAND / Paul CASEY
13:53 MESZ: Justin THOMAS / Tommy FLEETWOOD / Thorbjorn OLESEN
14:04 MESZ: Brooks KOEPKA / Louis OOSTHIUZEN / Shubhankar SHARMA
15:48 MESZ: Justin ROSE / Tony FINAU / Lucas BJERREGAARD
15:59 MESZ: Dustin JOHNSON / Jason DAY / Keegan BRADLEY
16:10 MESZ: Tiger WOODS / Matt WALLACE / Patrick REED
16:21 MESZ: Jon RAHM / Patrick CANTLAY / Matt KUCHAR

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Weekend ohne Heimvorteil

BMW INTERNATIONAL OPEN – FINAL: Martin Kaymer verputtet am Weekend einen möglichen zweiten Heimsieg. In München bleiben alle Deutschen außerhalb der Topränge.

Das Heimturnier hatte sich in München-Eichenried so perfekt angelassen: mit Martin Kaymer klar an der Spitze und Max Schmitt in den Top 5 nach den ersten 36 Löchern. Am Sonntag Abend sucht man die Deutsche Flagge vergeblich auf den vorderen Rängen am Leaderboard. Martin Kaymer schleppt am Wochenende einen eiskalten Putter herum und verzweifelt auf den Grüns. Max Schmitt und Maximilian Kieffer bleiben von ihrer Bestform weit entfernt und können ebenfalls nicht in das Geschehen eingreifen. Kaymer wird als 16. am Ende noch bester Deutscher.


Martin Kaymer wollte am Schlusstag noch einmal voll angreifen: “Wenn ich Morgen einen ähnlichen Tag habe wie in den ersten beiden Runden, dann kann man die da vorne vielleicht noch ein bisschen nervös machen,” meinte er nach dem enttäuschenden Moving Day. Die Sache geht er jedoch mit einer Par-Serie sehr konservativ an.

Die Runde droht sich spiegelgleich zum Vortag zu entwickeln: an der 6 landet er im gleichen Fairwaybunker, schießt von dort wieder links ins Wasser und kassiert ebenfalls das Bogey. Mit dickem Hals nagelt er den Ball tot zur Fahne im 7. Grün und bessert das Malheur rasch aus. Auch der Putter wärmt sich langsam auf und sichert das Birdie am 9. Grün aus vier Metern.

Auf seine letzten 9 Löcher schwingt sich Deutschlands Nummer 1 mit dem nächsten starken Birdie und ist schon einmal zurück in den Top 10. Die Par 5 bleiben jedoch die Achillesferse: an der gefährlichen, von Wasser verteidigten 11, verliert er mit Bogey wieder den Anschluß.

Kaymer bleibt aber cool und voll fokusiert: ein starkes Eisen ins 14. Grün lässt dem Putter nur zwei Meter übrig um mit Birdie zurückzuschlagen. Dafür bleibt die drivebare 16 ungenutzt, nachdem der 5 Meterputt zum Birdie nicht fällt. Am Schlussloch vertraut er dem Putter nach zu kurzer Annäherung vom Vorgrün, was an diesem Wochenende selten die richtige Entscheidung war: quer über das Grün bleibt der Ball 5 Meter zu kurz, von wo er noch zweimal zum Par ansetzen muss. Die 70 bringt Kaymer am Ende als besten Deutschen auf 10 unter Par.


Max Schmitt rafft sich zu einer Sonntagsattacke auf und beginnt seine letzte Runde ideal mit Birdie. Den ersten Fehler und das Bogey an der 3 kontert der European Tour-Rookie eiskalt mit dem nächsten Birdie. Am wasserreichen Par 5 der 6 verzockt sich der Rheinhesse jedoch gewaltig mit Doppelbogey, was in weiterer Folge doch den Anfangsschwung bricht.

Mit Birdie an der 13 will Schmitt noch einmal neu durchstarten, übertreibt es jedoch bei der Schlussattacke: gleich vier Bogeys auf den letzten 5 Löchern werfen ihn zur 76 und im Endergebnis sogar noch hinter die Top 50 zurück, womit er wichtige Punkte hinsichtlich der Tourkarte beim Heimturnier herschenkt.


Maximilian Kieffer spielt mit zwei Bogeys anfangs in die falsche Richtung, findet aber zum Glück noch recht früh, am vierten Grün, mit Birdie den Reset-Button. Die Fehlerquote bleibt danach weiter zu hoch, womit er nicht in die Gänge kommt. Erst auf den Back 9 konsolidiert sich sein Spiel, dafür locht er nichts mehr und muss sich nach der 73 mit einem Mittelfeldplatz zufrieden geben.

Den Titel holt sich der Italiener Andrea Pavan, der bereits am Donnerstag die beste Runde spielte, im Stechen gegen Matt Fitzpatrick (ENG). Das Birdie am zweiten Extraloch führt die Entscheidung herbei.

>> Endergebnis BMW Int. Open

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Perfektionist Kaymer

BMW INT. OPEN – 1. RUNDE: Martin Kaymer muss nach fehlerloser 67 bislang nur dem Italiener Andrea Pavan den Vortritt lassen. Gewitter verhindern den Abschluss der 1. Runde am Donnerstag.

In der zweijährigen Rotation ist wieder der Golfclub München Eichenried Schauplatz der BMW International Open. Dazu wurde der Kurs umgebaut, einige Löcher verlängert und vor allem die viel kritisierten Grüns neu angelegt, die jetzt deutlich ondulierter zu spielen sein werden. Nach den Proberunden zeigten sich die Spieler darüber durchaus erfreut und erwarten nicht mehr so ultratiefe Scores: “Wenn die Grüns hart und schnell sind, ist es wie bei der U.S. Open. Aber man muss Verständnis dafür haben, dass neue Grüns nie perfekt sein können, die müssen sich erst setzen. Aber langfristig gesehen ist das eine gute Veränderung,” lobt vor allem Martin Kaymer, dessen Kritik der Vorjahre Früchte zeigt.

Deutschlands golferischer Leitwolf, der sich im Vorjahr nur Matt Wallace geschlagen geben musste, zählt auch heuer zum engsten Favoritenkreis. Mit starken Leistungen zuletzt in England und Amerika ist der Düsseldorfer unter die Top 100 der Weltrangliste zurückgekehrt. Mit Max Kieffer, Bernd Ritthammer, Max Schmitt, Marcel Siem oder Marcel Schneider werden auch noch weitere Deutsche zu beachten sein. Kieffer, der sich seit der Indian Open kraftlos fühlte und auch in ärztlicher Behandlung war, schraubt jedoch die Erwartungen herunter: “Es war nicht so, dass ich komplett außer Gefecht gesetzt war, aber ich konnte nicht konkurrenzfähig spielen. Inzwischen fühle ich mich zwar noch nicht wieder top-fit, aber zumindest wieder einigermaßen normal.”


Martin Kaymer zeigt sich am Eröffnungstag von den neuen Grüns sehr angetan und locht von der 10 weg bereits in der Anfangsphase zwei Birdieputts. Bis zur Halbzeit bleibt der heimische Topfavorit fehlerfrei und macht noch zwei weitere Schläge gut und ist damit in der absoluten Spitze zu finden.

Auf den vorderen 9 Löchern heißt es sich in Geduld üben, da weitere Birdieputts nicht fallen wollen. Dennoch ist Kaymer bis auf zwei Schläge am Italiener Andrea Pavan dran, der mit der 66 (-6) die Bestmarke setzte. Martin hat einige Male zu kämpfen um die weiße Weste zu verteidigen: am Par 3 der 8 etwa locht er nervenstark aus drei Metern zum Par. Erst am abschließenden Par 5 gelingt noch ein Highlight: mit zwei satten Schlägen trifft Kaymer das Grün und holt sich über zwei Putts noch ein 5. Birdie, das ihm mit der 67 eine perfekte Ausgangsposition mit Platz 2 auflegt.

“Ich habe zwar nicht großartig, aber immerhin sehr sicher gespielt und mir keine großen Fehler erlaubt,” äußert er sich anschließend zufrieden, “dazu waren drei entscheidende Putts dabei, die ich alle lochen konnte, daher war es ein erfolgreicher erster Tag.”


Maximilian Kieffer gelingt am Nachmittag schnell das erste Birdie, am 3. Loch nach starkem Schlag ins Grün. Da er jedoch immer wieder Bogeys einstreut, kommt er am Leaderboard nicht voran. Die schwere 10. Bahn bereitet ihm erneut Probleme und wirft ihn zur dreistündigen Gewitterpause nach verschobenen Par-Putt erstmals in die schwarzen Zahlen zurück. Vor allem die Par 3 kommen Kieffer teuer, wo er mit Doppelbogey und zwei Bogeys ordentlich ins Schwimmen gerät. Nach der 73 (+1) wird er sich vom 89. Zwischenrang steigern müssen um das Weekend zu erreichen.


Eine starke Heimvorstellung liefert aber auch Max Schmitt ab. Der European Tour-Neuling landet schon im ersten Drittel einen Birdie-Doppelschlag, womit er den Turn auch in zwei unter Par erreicht. Danach mischen sich zunehmend Bogeys in sein Spiel, Max hat aber immer rasch mit weiteren Birdies die richtige Antwort parat. Bei 2 unter Par und auf Platz 22 übernachtet Schmitt und muß am Freitag den Rest der ersten Runde abschließen. An der kurzen 16. Bahn gelingt noch ein 6. Birdie, womit sich Schmitt bei 3 unter Par bis auf Position 6 vorarbeitet.

3 STUNDEN GEWITTERPAUSE am Donnerstag, die 1. Runde wurde erst am Freitag Morgen abgeschlossen.

>> Leaderboard BMW International Open

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Evergreen der Open

147. THE OPEN – 2. RUNDE: Bernhard Langer cuttet selbst als 60er bei seiner 31. Open mühelos in das British Major-Finale, während Martin Kaymer vorzeitig auf der Strecke bleibt.

Bernhard Langer marschiert auch als 60-jähriger mühelos auf Platz 52 in das Wochenende einer Open Championship, wie schon bei seinem letzten Start vor drei Jahren. Martin Kaymer dagegen schießt sich mit einer schwachen Tagesleistung von 75 Schlägen auf Platz 80 bei 4 über Par hauchdünn aus dem Turnier.

Das Wetter hat über Nacht umgeschlagen, Kaymer erweist sich bei Regen und Kälte schon einmal wetterfest und eröffnet mit sicherem Par. Wie schon gestern zeigt er jedoch anfangs Probleme beim Anspielen der Grüns und kassiert so bereits an der 2 das erste Bogey. Erst jetzt fasst er spielerisch langsam Tritt und absolviert einige sichere Pars.

Das einzige Par 5 der Front 9 wäre die perfekte Gelegenheit zu kontern, statt dessen spielt er sich bereits von Tee bis Green in ordentliche Probleme, kommt erst nach vier Schlägen zum Putten und gibt einen weiteren Schlag ab. Bis zum 9. Grün muss sich Kaymer in Geduld üben, ehe erstmals mit gutem Grünschlag und Putt zum Birdie das erste Erfolgserlebnis zustande kommt.

Die Eisen bleiben jedoch Kaymers Achillesferse: auch der Schlag ins 10. Grün findet nicht sein Ziel und mehr als ein Bogey gibt es für ihn nicht mehr zu retten. Mit dem bereits vierten Bogey am 12. Loch, wieder nach unsauberen langen Schlägen, ist der Rheinländer endgültig bis an die Cutmarke zurückgefallen. Das leichteste Loch am Platz, die 14, spendiert ihm über Chip und Putt einen Schlaggewinn.

Das schwere Carnoustie-Finish wird nun alles für Kaymer entscheiden: das überlange Par 3 der 16 ist ihm auch am Freitag nicht sympathisch, wieder schafft er nicht mehr den Up & Down zum Par. Spiegelbild zum Vortag auch die 17. Bahn, wo Martin vom Tee zu ungenau ist, das Grün nicht mehr regulär anspielen kann und erneut den späten Bogey-Doppelpack kassiert.

Nach der enttäuschenden 75 – mit nur 6 getroffenen Fairways und 8 Grüns – hoffte Kaymer vergeblich, dass der Cut noch auf +4 gehen würde und ist erstmals seit 2012 am Open-Weekend zum Zuschauen verurteilt.

Langer hält Birdies und Bogeys in der Waage

Bernhard Langer nutzt die eher scorefreundlichen Eröffnungsbahnen schon einmal gut aus und sichert sich am 3. Grün sein erst zweites Birdie im Turnier. Die schwere 7. Bahn knöpft dem 60-jährigen nach ungenauer Annäherung den ersten Schlagverlust des Tages ab. Langer zeigt nun sein bekannt grundsolides Spiel und nutzt an der 11 nach präziser Vorarbeit seine zweite Birdiechance um wieder unter Par zu gehen.

Die 13 bringt Langer Unglück mit dem Bogey, das er sofort am folgenden Par 5 mit dem Birdie ausgleicht. Vor dem schweren Schluss-Stretch bleiben zwei Schläge Puffer auf die Cutmarke. Nur noch am megalangen Par 3 der 16 lässt sich Langer einen weiteren Schlag abnehmen, die beiden Schlusslöcher übersteht er verlustfrei und bringt die starke Par-Runde herein. Wie bei seiner letzten Open vor drei Jahren zieht Deutschlands Golflegende in ein Open-Weekend ein, auch noch als 60-jähriger.

US Boys dominieren weiter

Zach Johnson (USA) marschiert mit der 67 (-4) bei 6 unter Par ins Clubhaus, was den Open Champion aus dem Jahr 2015 bis an die Spitze nach vor katapultiert. Kevin Kisner gelingt es dann am Nachmittag lange Zeit sich bei 8 unter Par einen zwei Schläge großen Polster herauszuspielen, muss sich nach abschließendem Doppelbogey aber mit der 70 (-1) zufrieden geben, womit er sich die Führung mit seinem Landsmann teilen muss.

>> Leaderboard The Open

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Marcel Siem

Siem im Titelkampf

SCOTTISH OPEN – 3. RUNDE: Marcel Siem spielt sich mit bärenstarker 65 in den Titelkampf samt dicker Chance auf ein Ticket für die Open in Carnoustie.

Marcel Siem nutzt die Gunst der Stunde mit etwas besseren Bedingungen zwei Stunden vor den letzten Flights und zählt mit der Runde von 65 Schlägen zu den klaren Gewinnern am Moving Day. Bei 12 unter Par geht er als geteilter Zweiter mit Assen wie Fowler oder Fitzpatrick in den Schlusstag und wahrt zudem die Chance auf ein Last Minute-Ticket für die Open Championship, die den drei Besten aus den Top 10 winkt, die nach 72 Löchern bei der Scottish Open noch nicht für das britische Major qualifiziert sind.

Marcel Siem macht am windigen Moving Day munter weiter mit seiner beeindruckenden Vorstellung im Linksgolf. Die scorefreundlichen Spielbahnen in der Anfangsphase nutzt er neuerlich aus um mit zwei Birdies schnelle Akzente zu setzen. Trotz eines Schlagverlusts am langen 7. Loch erreicht er den Turn in 2 unter Par. Angesichts allgemein guter Scores tritt er jedoch im Klassement bislang auf der Stelle.

Auf den schweren Back 9, wo er noch ohne Schlagverlust im Turnier ist, bleibt Siem seiner Linie treu und agiert bombensicher. Am langen Par 4 der 13 macht der Ratinger sogar einen Schlag gut. Am 15. Grün setzt er noch ein Birdie drauf und ist damit bis auf einen Schlag an der Spitze dran.

Siem puttet auch hervorragend, lässt an der 17 einen langen Birdieputt auf der Linie nur um eine Umdrehung zu kurz. Perfekt sitzt der Pitch ins letzte Grün und aus zwei Metern fällt der Putt zur 65, der vorerst für die geteilte Clubhaus-Bestmarke bei 12 unter Par sorgt.

Da der Wind am Nachmittag immer stärker zulegt, haben die Spieler mit späten Startzeiten Mühe ihr Score zusammenzuhalten. Nur der junge Schwede Jens Dantorp kann die Gruppe mit Siem, Fowler und Fitzpatrick bei 12 unter Par um einen Schlag überflügeln.

>> Leaderboard Scottish Open

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British Open – TV-Stream

THE BRITISH OPEN CHAMPIONSHIP – TV Live-Stream im Internet, nur bei SKY vom Majorgolf aus Royal Birkdale mit Martin Kaymer.

>> zur OPEN CHAMPIONSHIP 2018

Archivseite von 2017

Golf Live TV-Stream von der British The Open Championship vom 20. bis 23. Juli 2017: Exklusive Service von SKY, empfangbar sowohl für Kunden wie auch Nicht-Abonnenten: live übertragen werden die besonders spektakulären Löcher 12, 13 und 14, mit englischsprachigem Originalkommentar und eigener Bildregie. Der Fokus liegt auf die jeweils interessantesten Szenen auf dieser Strecke des Golfplatzes.

SKY verwöhnte die Fans bereits beim heurigen US Masters, bei der US Open und jetzt auch bei Europas Major, bei dem  es ebenfalls an allen vier Spieltagen den TV Live-Stream im Internet.

>> SKY TV Live-Stream von der Open Championship

Die Löcher 12 bis 14 zählen zu den interessantesten von Royal Birkdale und werden jede Menge Golf-Spektakel liefern: angefangen dem kurzen Par 3 der 12, das jedoch eines der interessantesten Grüns aufweist – samt Bunkerlandschaften rundherum, die jede Menge Dramen bieten werden.

Weiter geht es mit dem überlangen Par 4 der 13, wo bereits der Tee-Shot perfekt sitzen muss um tiefen Potbunkern auszuweichen um das Grün überhaupt regulär anspielen zu können. Loch 14 ist wieder ein Par 3, diesmal 200 Yards lang und wieder von tiefen Grünbunkern verteidigt.

SKY-Ticket für Nichtkunden

Auch ohne SKY-Abo kann man fast gratis das Open-Spektakel via Live-Stream verfolgen: mit dem >> SKY-Ticket, das es tages-, wochen- und monatsweise ohne vertragliche Bindungen gibt.

 

 

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