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Schlagwort: max schmitt

Starke Quote

DUBAI CHAMPIONSHIP – 2. RUNDE: Gleich sechs von neun Deutschen stemmen am Fire Course der Jumeirah Golf Estates den Cut. Max Schmitt mischt dabei sogar im absoluten Spitzenfeld mit.

Am Fire-Course der Jumeirah Golf Estates brannten die European Tourstars gleich am Eröffnungstag ein wahres Birdie-Feuerwerk ab. Angeführt von Andy Sullivan (ENG) mit Platzrekord von 61 (-11) Schlägen kamen aus Deutscher Sicht am ehesten Martin Kaymer mit der 66 sowie Max Schmitt und Bernd Ritthammer mit der 68 mit.

Max Schmitt gibt gleich von der 10 weg Vollgas und liegt nach nur vier gespielten Bahnen schon bei 3 unter Par. Nur kurz gönnt er sich dann eine Verschnaufpause, ehe es mit weiteren Birdies auf der 16 und der 18 sogar bereits bis unter die Top 10 nach vorne geht. Das Par 3 der 2 entwickelt sich dann wie schon am Vortag mit einem Bogey unangenehm, der Fehler ist aber nur so etwas wie die Zündschnur, die zu einer weiteren Birdiexplosion führt. Von der 4 bis zur 7 schnürt Max sogar den roten Viererpack, pusht sich so zur 64 (-8) und mischt damit vor dem Moving Day als 4. sogar im absoluten Spitzenfeld mit.

Bernd Ritthammer muss sich auf den Backnine zunächst ordentlich in Geduld üben. Erst die 7 beschert dem 33-jährigen dann das erste Birdie, das er allerdings prompt danach sofort wieder aus der Hand gibt. Da er auf der 18 danach aber sogar den Eagleputt stopft, bleibt er an den lukrativen Rängen dran. Der Adler ist es auch, der den richtigen Turnaround einleitet, denn auf fehlerlosen Frontnine gehen sich noch drei weitere Birdies aus, was ihn mit der 67 (-5) und als 21. in aussichtsreicher Position ins Weekend cutten lässt.

Locker durch

Am zweiten Spieltag ist Martin Kaymer die gesamten Backnine über mit angezogener Handbremse unterwegs, denn mit Pars macht er zwar keine Fehler, kommt so mit den erneut durchwegs tiefen Scores allerdings zu keiner Zeit mit. Die Lage verschärft sich mit einem Doppelbogey am Par 3 der 2 dann noch zusätzlich, ehe er von der 5 bis zu 9 noch drei Birdies aufsammelt und so immerhin noch die 71 (-1) zum Recording bringt, mit der er als 34. aber etliche Ränge einbüßt.

Nicolai von Dellingshausen drückt am Nachmittag bereits recht früh das Gaspedal ansehnlich durch und verschafft sich mit vier Birdies bei nur einem Fehler auf den Backnine bereits etwas Luft in Sachen Cut. Die vordere Platzhälfte beginnt dann gleich mit einem weiteren Erfolgserlebnis, ehe er es deutlich ruhiger angehen lässt und reihenweise Pars notiert. Erst die 9 entpuppt sich dann noch einmal als gewinnbringend und Nicolai klettert so mit der 76 (-5) und als 34. ganz locker in den Moving Day.

Hurly Long beginnt Runde 2 mit anfänglichen sicheren Pars, ehe er ab der 5 so richtig auf den Birdiegeschmack kommt und bis zum Turn gleich drei rote Einträge mitnimmt, womit er ein zwischenzeitliches Bogey locker kompensieren kann. Auf den Backnine ebbt der Schwung dann zwar etwas ab, mit zwei weiteren roten Einträgen geht sich aber eine sehenswerte 68 (-4) aus, womit er als 43. locker ins Wochenende cuttet.

Alexander Knappe beginnt Runde 2 mit einem Birdie stark, muss jedoch prompt den scoretechnischen Ausgleich einstecken, was sein Spiel etwas einschlafen lässt, denn bis zum Turn geht sich lediglich am Par 5 der 5 noch ein weiteres Birdie aus. Fehler macht er auch auf den zweiten Neun keinen weiteren mehr und da er auf der 11, der 12 und der 14 gleich noch drei weitere rote Einträge aufsammelt, geht sich der Cut mit der 68 (-4) am Ende als 43. ganz sicher aus.

Preisgeld verpasst

Max Kieffer muss schon früh auf der 11 ein Bogey einstecken, was die Aufholambitionen klarerweise sofort torpediert. Der 30-jährige zeigt sich vom Faux-pas jedoch unbeeindruckt und sammelt bis zum Turn noch satte vier Birdies auf, was ihn wieder an die Cutlinie heranbringt. Wie zu Beginn der Runde beginnen auch die vorderen Neun wieder mit einem Bogeydämpfer, was jedoch nur weitere Birdies zur Folge hat. Am Ende steht er sogar mit der 67 (-5) beim Recording, was für den Aufstieg in den Freitag jedoch als 73. nicht reicht.

Sebastian Heisele ist die gesamten Backnine über vergeblich auf der Suche nach einem Birdie. Ein einzelner Fehler auf der 15 fällt angesichts der guten Scores so doppelt schwer ins Gewicht. Auf der 1 kann er sein Score dann kurzzeitig ausgleichen, fällt jedoch rasch wieder zurück und scheitert mit der 73 (+1) und als 79. schließlich am Cut.

Marcel Schneider findet am Donnerstag keinerlei Rhythmus und häuft schon auf den Backnine viel zu viele Fehler an. Zwar stabilisiert er in Folge sein Spiel, mit der 72 (Par) ist der Cut als 88. aber weit entfernt. Andy Sullivan diktiert nach einer 66 (-6) und bei gesamt 17 unter Par nach zwei Runden ganz klar das Tempo.

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Birdies im Diskont

DUBAI CHAMPIONSHIP – 1. RUNDE: Martin Kaymer reicht selbst eine 66 nicht um bei den ultratiefen Scores am Eröffnungstag unter die Top 10 zu rutschen.

Nach einer konstant starken Saison, in der eigentlich nur ein Sieg zum vollen Glück fehlte, biegt Martin Kaymer in Dubai auf die Zielgerade seines Golfjahres 2020 ein. Mit den Emiraten verbindet Deutschlands Nummer 1 aber vor allem Erinnerungen an volle Erfolge: “Wenn Du in irgend einem Teil der Welt Erfolge am Anfang Deiner Karriere hattest, ist es sehr schwer, diesen Ort nicht zu mögen. Das gilt besonders für Abu Dhabi mit dem ersten Toursieg.”

In dieser Woche am Fire Course und kommende Woche am Earth Course der Jumeirah Golf Estates von Dubai, hat Kaymer zwei Chancen das Golfjahr doch noch mit einem Sieg zu beenden: “Das hier ist ein sehr angenehmer Ort um Golf zu spielen und sich mit den Besten zu messen.” Das 1,2 Millionen Turnier am Fire Course fungiert auch als Probegallopp für das große Tourfinale kommende Woche, wofür vorerst nur Kaymer fix qualifiziert ist. Somit geht es für 8 weitere Deutsche im Feld vor allem darum mit einem absoluten Topergebnis ihre Saison noch um eine Woche zu verlängern.

Martin Kaymer tritt sich zwar am Par 3 der 2 ein schnelles Bogey ein, stabilisiert sein Spiel in Folge aber rasch und setzt von der 6 bis zur 8 mit einem Birdiezwischensprint ein starkes Zeichen, das ihn auch deutlich nach vorne pusht. Die Bedingungen bleiben für die Nachmittagsgruppe und damit auch für ihn perfekt, damit muss der Deutsche nachlegen um dran zu bleiben. Ein Birdie-Doppelschlag auf den Back 9 ist somit mehr als willkommen. Im Finish fallen noch zwei Birdieputts, mit der Kaymer die tolle 66 postet, die jedoch angesichts der ultratiefen Scores nur für Platz 12 reicht.


Nicolai von Dellingshausen eröffnet das Turnier bombensicher mit einer langen Parserie. Nach sechs Bahnen kommt er dann erstmals so richtig auf den Birdiegusto und schnappt sich nach einem Erfolgserlebnis am Par 5 der 7 auch auf der 9 einen roten Eintrag. Ohne jeglichen Wackler spult er dann unaufgeregt die zweiten Neun ab und steht so schließlich mit der fehlerlosen 70 (-2) wieder im Ziel, womit er als 51. in etwa auf Cutkurs liegt.


Sebastian Heisele startet gleich auf der 1 mit einem Birdie und sorgt so für einen Auftakt nach Maß. Die 4 allerdings entwickelt sich dann für den 32-jährigen alles andere als prickelnd, denn er benötigt nach einem Doppelbogey noch ein weiteres Birdie um bei Level Par auf den Backnine ankommen zu können. Kaum auf der 10 angekommen setzt es in Form eines Bogeys einen Dämpfer, der ihn sichtlich aber so richtig aufweckt, denn bis zum Schluss findet er noch drei Birdies und unterschreibt so wie sein Landsmann die 70 (-2).


Alex Knappe beginnt das Turnier auf der 10 gleich mit einem Schockerlebnis, steckt das anfängliche Doppelbogey aber gut weg und kann sich nach drei Birdies sogar einen weiteren Fehler erlauben um noch bei Level Par zum Turn zu kommen. Das Birdie-Bogey Wechselspiel findet auf den Frontnine dann aber ein Ende, denn Alex präsentiert sich ganz sicher, findet auf der 1 und der 8 noch zwei Birdies und steht so ebenfalls mit einer 70 (-2) wieder beim Recording.


Max Schmitt beginnt das Turnier mit Birdie nach Maß und lässt sich selbst von einem Bogey danach kaum aus der Ruhe bringen, wie zwei weitere rote Einträge auf der 6 und der 7 beweisen. Erst kurz vor dem Turn erwischt es ihn dann auf der 9 mit dem zweiten Bogey des Tages. Auf der zweiten Halbzeit dreht Schmitt dann mit einem Eagle und drei Birdies voll auf, muss die Attacke aber auch mit einem Doppelbogey bezahlen. Die 68 gibt Schmitt als 28. aber weiter alle Möglichkeiten.

Bernd Ritthammer zeigt eine fehlerlose Leistung, allerdings mit eiskaltem Putter. 4 Birdies reichen immerhin ebenfalls zur 68 und Position 28.


Hurly Long notiert die gesamten Backnine über lediglich Pars und muss insgesamt 10 Löcher auf den ersten roten Farbtupfer warten. Das bringt den Putter zumindest ein wenig auf Temperatur und erlaubt immerhin die Auftaktrunde von 70 Schlägen.


Max Kieffer findet noch überhaupt keinen Rhythmus und tritt sich auf birdielosen ersten neun Löchern bereits ein Bogey und sogar ein Doppelbogey ein. Die mangelnde Spielpraxis mündet in der enttäuschenden 75. Marcel Schneider muss nach der Par-Runde am Donnerstag zumindest zwei Schläge aufholen.

Birdie-Feuerwerk am Fire-Course

Der Engländer Andy Sullivan bolzt mit neuem Platzrekord von 61 Schlägen über den Fire Course. Seine Landsleute Matt Wallace, Ross Fisher sowie der Franzose Antoine Rozner bleiben mit 63er-Runden halbwegs dran.

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Kaum Zählbares

IRISH OPEN – FINAL: Max Schmitt macht mit einer 71 im Galgorm Castle am Finaltag nur noch sehr wenige Plätze gut und kann als 57. nicht wirklich viel Zählbares mit in die Heimat nehmen.

Max Schmitt cuttete gerade noch ins Wochenende und hat so den allergrößten Druck mal von den Schultern geladen. Um vom hinteren Ende aus wegzukommen muss die Devise nun vorrangig lauten Fehler zu vermeiden, denn bei den schwierigen Verhältnissen in Ballymena ist dies in dieser Woche eindeutig der Schlüssel zum Erfolg.

Ganz souverän findet er sich dann am Samstag auf den Backnine zurecht und taucht nach vier anfänglichen Pars am Par 3 der 14 sogar in den roten Bereich ab, was ihn um einige Plätze nach Norden marschieren lässt. Kurz vor dem Turn bremst ihn dann aber ausgerechnet das Par 5 der 18 mit dem ersten Fehler unangenehm ein.

Richtig ungemütlich wird es auf der 2, denn das Par 4 brummt ihm sogar ein Doppelbogey auf, was ihn doch um einige Plätze zurückwirft. Danach stabilisiert er sein Spiel zwar rasch wieder und notiert meist sichere Pars, Birdie will bis zum Schluss aber keines mehr gelingen. Zum Abschluss muss er dann sogar auch auf der 9 noch ein Bogey hinnehmen und steckt mit der 73 (+3) so regelrecht fest.

Nach Morgenfrost und einer darauffolgenden Nebelverzögerung kommt Max erst Stunden nach der eigentlich festgesetzten Tee Time in den Genuss die Finalrunde in Angriff nehmen zu können, zeigt sich von der langen Warterei aber unbeeindruckt und legt gleich mit einem Birdie los. In Folge wird es dann zusehens farbenfroher, die roten Einträge überwiegen zur Halbzeit aber knapp mit 4 : 3.

Auf der 2 schraubt er sein Score dann noch tiefer in den Minusbereich und knackt damit sogar noch die Top 40. Erst ab der 6 zerfällt sein Spiel dann gegen Ende wieder, denn nach Bogey und einem Doppelbogey auf der 8 geht sich schlussendlich sogar nur eine 71 (+1) aus, womit er nur noch bis auf Rang 58 nach vor klettern kann.

John Catlin (USA) schnappt sich nach Valderrama den zweiten Sieg in nur wenigen Wochen. Der US-Amerikaner, der bereits auf der Asian Tour gehörig aufzeigte, knallt am Sonntag eine 64 (-6) aufs Tableau und hängt bei gesamt 10 unter Par Aaron Rai (ENG) noch um zwei Schläge ab.

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Gerade noch

IRISH OPEN – 2. RUNDE: Max Schmitt schleppt sich im Galgorm Castle genau an der Cutmarke gerade noch ins Wochenende. Bernd Ritthammer häuft zu viele Fehler an und muss bereits nach zwei Runden seine Sachen packen.

Bernd Ritthammer und Max Schmitt peilen bei der Irish Open das so dringend benötigte Topergebnis an, da beide noch weit jenseits der Top 125 im Race to Dubai zu finden sind. Das Turnier in Galgorm Castle bietet dazu eine ideale Gelegenheit, da die meisten Euro-Stars nach der US Open pausieren. Open-Champion Shane Lowry, der bereits als Amateur die Irish Open gewinnen konnte, ist allein auf weiter Flur wenn man die Big Names auf der Startliste sucht. Der Parkland Kurs von Galgorm Castle in Nordirland bot bereits vor zwei Wochen die Golfbühne für die Challenge Tour, wo allerdings weder Ritthammer noch Schmitt am Start waren.

Heftiger Wind seit dem Morgen erschwert die Birdiearbeit am Eröffnungstag, entsprechend schwer tut sich auch Max Schmitt mit seiner frühen Startzeit. Auf den ersten 9 Löchern geht der Deutsche leer aus, sein solides Spiel sorgt zumindest dafür, dass bis zur Halbzeit nur ein Schlag verloren geht. Am par 3 der 12 kann er sich dann sogar für das geduldige Spiel belohnen und gleicht sein Score wieder aus. Die Freude ist jedoch nur von kurzer Dauer, denn mit Doppelbogey und zwei weiteren Bogeys rutscht er doch deutlich im Klassement ab. Zumindestens geht sich am Ende am Par 5 der 18 noch ein zweites Birdie aus. Zwar steht er auch so nur mit der 73 (+3) beim Recording, angesichts der schwierigen Verhältnisse reicht dies aber sogar aus um sich rund um den prognostizierten Cutbereich zu positionieren.

Wegen Morgenfrost erst 90 Minuten später als eigentlich geplant kommt Max Schmitt am Freitag dazu seine zweite Runde in Angriff zu nehmen, zeigt sich vom frühen Däumchendrehen jedoch unbeeindruckt, denn schon auf der 2 nimmt er das erste Birdie mit und sorgt so für einen schnellen Start. Danach allerdings reißt der Faden etwas und nach gleich drei Bogeys erschwert er sich den Kampf um den Cut doch ziemlich. Ein Birdie auf der 11 bringt ihn dann wieder gut auf Kurs, ehe er mit einem Bogeydoppelpack unangenehm zurückrasselt. Wie schon am Vortag hält aber auch diesmal wieder das abschließende Par 5 ein Birdie bereit und nach der 72 (+2) darf er als 59. mit dem Weekend planen.

Zu viele Fehler angehäuft

Bernd Ritthammer hat am Nachmittag im zähen Wind von Beginn an alle Hände voll zu tun um sein Score zusammenzuhalten, was bereits auf der 3 erstmals daneben geht. Mit weiteren Fehlern auf der 6 und der 8 geht es noch deutlich weiter zurück, ehe er kurz vor dem Turn auf der 9 auch das erste Birdie findet. Die zweiten Neun verlaufen dann zwar um einiges ruhiger, auf der 11 und der 18 muss er aber noch weitere Bogeys notieren und steht so nur mit der 74 (+4) wieder im Clubhaus, was bedeutet, dass er sich am Freitag mit allerletzter Startzeit wohl ein wenig zulegen muss.

Mit allerletzter Startzeit, die sich wegen des Morgenfrosts sogar noch verzögert, findet Bernd am Freitag mit einem Bogey alles andere als prickelnd in den Tag, radiert den Faux-pas aber immerhin sofort wieder aus. Auch auf ein Par 3 Bogey von der 5 weiß er noch auf den Frontnine die passende Antwort, rutscht jedoch abermals sofort wieder in den Plusbereich ab. Erst am Samstag kann er dann die Backnine in Angriff nehmen und gerät dabei mit einem Bogeyhattrick rasch in einen Bogeystrudel. Zwar geht sich danach auch noch ein Birdie aus, mit der 73 (+3) ist der Cut als 84. aber außer Reichweite.

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Marcel Schneider

Unterm Radar

PORTUGAL MASTERS – FINAL: Marcel Schneider und Max Schmitt fliegen im Dom Pedro Victoria GC buchstäblich unterm Radar und müssen sich in Vilamoura mit kleinen Preisgeldscheck zufrieden geben.

Lediglich Marcel Schneider und Max Schmitt stemmten in Vilamoura den Cut, doch selbst sie sind doch bereits einigermaßen abgeschlagen im Feld zurück. Am Wochenende zählt bei beiden nun eigentlich nur Vollgas, wollen sie sich noch in Richtung der lukrativen Preisgeldränge orientieren.

Marcel Schneider findet am Samstag zwar auf der 3 recht früh ein Birdie, rutscht mit zwei Bogeys und sogar einem Doppelbogey aber im Klassement bis ans Ende zurück. Erst nach dem Turn stellt sich dann ein gewinnbringender Rhythmus ein, der ihm noch drei Birdies beschert. Mehr als der scoretechnische Ausgleich und die 71 (Par) geht sich so aber nicht mehr aus, womit er auch im Klassement regelrecht stecken bleibt.

Am Sonntag gelingt der Start dann ähnlich zum Vortag, denn erneut geht sich auf der 3 ein Birdie aus. Danach allerdings lässt er zu seinem Glück die Parallelen zum Vortag sein, denn diesmal tritt er sich danach keine schweren Fehler ein und nimmt bis zum Turn meist sichere Pars mit. Auf der 12 wird es dann jedoch erstmals unangenehm, denn ein Bogey wirft ihn wieder auf Level Par zurück. Mit starkem Finish und Birdies auf der 15 und der 17 bringt er schließlich aber noch die 69 (-2) zum Recording und klettert damit noch um ein paar Ränge bis auf Platz 44 nach oben.

Weit abgeschlagen

Max Schmitt setzt die Devise Vollgas am Samstag auch perfekt um, denn schon auf der 2 findet er das erste Birdie und drückt auch danach sehenswert aufs Tempo, denn mit weiteren roten Einträgen auf der 5, der 8 und der 9 knackt er zur Halbzeit sogar bereits die Top 20. Nachdem er dann auf der 10 sogar den Triplepack schnürt, rücken plötzlich auch die Top 10 in den Fokus, doch ein Bogey am Par 5 der 12 und ein Doppelbogey auf der 15 wiegen trotz eines weiteren Birdies zu schwer um sich nach ganz vorne orientieren zu können. Dennoch gelingt ihm mit der 68 (-3) zumindestens der Sprung ins Mittelfeld.

Wie schon am Vortag geht sich auch am letzten Spieltag auf der 2 ein schnelles Birdie aus, was für einen guten Start sorgt. Danach allerdings enden zu Max’ Leidwesen die Gemeinsamkeiten zum Moving Day, denn während sich am Samstag auf der 5 der 8 und der 9 noch Birdies ausgingen, muss er diesmal auf allen drei Bahnen Bogeys verzeichnen und rutscht so weit zurück. Die schwarze Serie geht mit zwei weiteren Fehlern dann auf den Backnine weiter, ehe er gegen Ende doch noch ein Birdie findet. Mit der 74 (+3) rutscht er aber noch bis auf Rang 58 zurück.

George Coetzee (RSA) lässt mit einer 66 (-5) nichts mehr anbrennen und triumphiert bei gesamt 16 unter Par.

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Weit zurück

PORTUGAL MASTERS – 2. RUNDE: Max Schmitt und Marcel Schneider stemmen in Vilamoura den Cut, liegen im Dom Pedro Victoria GC als 55. aber bereits weit hinten den lukrativen Rängen zurück. 

Zum Auftakt brachten lediglich Marcel Schneider und Max Schmitt rote Runden zum Recording und liegen somit auf Cutkurs. Sowohl Max Kieffer als auch Sebastian Heisele und Nicolai von Dellingshausen kamen beim Birdiewettschießen an der Algarve nicht mit und haben am Freitag einiges gutzumachen, wollen sie aus Vilamoura noch Preisgeld entführen.

Marcel Schneider hat wie schon am Vortag erneut einige Schwierigkeiten in den Tag zu finden, kontert die insgesamt drei Bogeys auf den Frontnine aber mit eben so vielen Birdies gekonnt aus. Nach dem Turn taucht er dann sogar in den roten Bereich ab, rutscht allerdings mit zwei Bogeys noch zur 73 (+1), womit sich der Cut als 55. aber ausgeht.

Max Schmitt legt einen sehr soliden Start hin und biegt nach einem Birdiedoppelpack auf der 4 und der 5 recht früh auf die Überholspur ab. Erst ein Par 3 Bogey auf der 8 bremst den Vorwärtsdrang dann wieder etwas ein. Nach dem Turn geht es dann zunächst wieder weiter nach vor, ehe Fehler gegen Ende nicht mehr als die 72 (Par) zulassen. Der Cut ist damit aber wie bei seinem Landsmann als 55. nicht in Gefahr.

Einzug verpasst

Max Kieffer macht sich nach dem komplett birdielosen Auftritt vom Donnerstag schon auf der 2 daran die Aufholjagd einzuläuten, bremst sich mit einem Bogey auf der 4 jedoch rasch selbst wieder aus. Gut, dass sich am Par 5 der 5 der nächste rote Eintrag ausgeht, der ihn immmerhin im Minusbereich auf die Backnine abbiegen lässt. Dort verfällt er dann wieder in den Partrott des Vortages und verpasst am Ende mit der 70 (-1) und als 70. den Cut.

Sebastian Heisele findet schon früh ein Birdie auf der 2, kann dieses jedoch nicht wirklich als Initialzündung verwenden und tritt mit einer darauffolgenden Parserie regelrecht auf der Stelle. Erst nach dem Turn drückt er mit einem Birdiedoppelpack wieder aufs Tempo, rutscht mit darauffolgenden zwei Bogeys aber prompt wieder zurück und verpasst so mit der 70 (-1) und als 81. den Sprung ins Wochenende.

Nicolai von Dellingshausen kommt nach je einem Birdie und einem Bogey der Cutlinie nach den ersten neun Bahnen noch nicht näher. Am Ende steht er nur mit der 72 (+1) wieder im Ziel und scheitert damit als 98. am Einzug in die Preisgeldränge. Julien Guerrier (FRA) führt nach einer 66 (-5) und bei gesamt 14 unter Par überlegen das Feld an.

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Marcel Schneider

Wenig Rotes

PORTUGAL MASTERS – 1. RUNDE: Deutschlands European Tour Spieler geizen zum Auftakt im Dom Pedro Victoria GC mit roten Scores. Lediglich Marcel Schneider und Max Schmitt dürfen sich über Auftaktrunden unter Par freuen.

Mit zwei Turnieren in Portugal beendet die European Tour ihren Iberia-Swing. Maximilian Kieffer ist frisch erholt an die Algarve gereist um beim Portugal Masters seinen Vormarsch im Race to Dubai fortzusetzen. Auf dem sehr scorefreundlichen Kurs in Vilamoura verpasste der Düsseldorfer jedoch in den letzten beiden Jahren jeweils den Cut. Sebastian Heisele erreichte immerhin vor zwei Jahren einen 44. Platz. Mit dabei sind beim 1 Million Euro-Turnier heuer auch Max Schmitt, Marcel Schneider sowie Nicolai von Dellingshausen. Topstar ist der Engländer Tommy Fleetwood, der sich in Vilamoura auf die US Open vorbereitet.

Marcel Schneider hat zunächst einige Schwierigkeiten, wie auch zwei frühe Bogeys beweisen. Nach einem Eagle auf der 5 gibt er der Runde aber die richtige Richtung und steht immerhin im zartrosa Bereich beim Turn. Auf der 11 rutscht er zwar noch einmal auf den Ausgangspunkt zurück, nach zwei späten Birdies auf der 15 und der 17 unterschreibt er aber die 69 (-2), die ihm als 31. eine durchwegs angenehme Ausgangslage im Kampf um den Cut auflegt.

Max Schmitt hat am Nachmittag einigermaßen zu kämpfen, denn auf seiner ersten Platzhälfte läuft er vergeblich einem Birdie hinterher, muss allerdings bereits zwei Bogeys auf der Scorecard notieren. Auf den Backnine bekommt er dann aber den Dreh für die portugiesischen Grüns raus und krallt sich bei nur noch einem weiteren Fehler gleich vier Birdies, womit er am Ende sogar noch eine 70 (-1) ins Clubhaus bringt, die für Rang 50 reicht.

Schon mit Rückstand

Max Kieffer spult zwar zum größten Teil sehr sichere Frontnine ab, Birdies kann er aber noch keine mitnehmen und da er auf der 7 ein Bogey nicht verhindern kann, kommt er nur knapp über Par auf der zweiten Platzhälfte an. Auch die weiteren Bahnen sind durchwegs highlightarm, denn es geht nahtlos weiter im Partrott dahin. Am Ende hat er satte 17 Pars und ein Bogey auf der Scorecard stehen und unterschreibt die 72 (+1), die ihm als 79. einen Rückstand auf die prognostizierte Cutmarke einbrockt.

Nicolai von Dellingshausen kommt zum Auftakt auf den Frontnine nicht wirklich ins Rollen, denn auf birdielosen neun Löchern muss er bereits zwei Bogeys einstecken. Nach dem Turn drücken ein weiteres Bogey und ein darauffolgendes Doppelbogey noch zusäztlich aufs Gemüt. Erst danach kommt er in Schwung und kann auch Birdies notieren. Mehr als die 73 (+2) und Rang 94 ist am ersten Spieltag aber nicht mehr drin.

Sebastian Heisele startet richtig souverän ins Turnier, denn nach drei anfänglichen Pars findet er am Nachmittag auf der 4 das erste Birdie und orientiert sich so recht rasch in die richtige Richtung. Ab der 7 reißt der Schwung dann aber komplett und nach zwei Bogeys und einem Doppelbogey fällt er weit zurück. Mit starker Birdiequote arbeitet er sich auf den Backnine noch einmal heran, eine weitere Doublette und ein abschließendes Bogey reichen aber schließlich auch bei ihm nur zur 73 (+2).

Liam Johnston (SCO) packt zum Auftakt eine 61 (-10) aus und führt damit das Feld an.

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Erster Verfolger

ANDALUCIA MASTERS – 3. RUNDE: Martin Kaymer etabliert sich im Real Club Valderrama mit einer der besten Runden des Tages als erster Verfolger von John Catlin. Auch Marcel Schneider macht etliche Plätze gut, Max Schmitt und Max Kieffer rutschen zurück.

Deutschlands Professionals entpuppten sich an den ersten beiden Spieltagen regelrecht als Windspezialisten, denn alle vier stemmten bei schwierigsten Verhältnissen auf dem ohnehin unglaublich anspruchsvollen Platz den Cut. Die besten Karten hat vor dem Wochenende Martin Kaymer in der Hand, der immerhin aus den Top 10 in den Moving Day startet.

Gleich auf der 1 zeigt er dann, warum er bereits im Vorfeld meinte, dass Valderrama zu einem seiner absoluten Lieblingskurse zählt, denn während rundherum nahezu die gesamte Konkurrenz pausenlos um Pars kämpft, rollt Deutschlands Nummer 1 seelenruhig den fälligen Birdieputt ins Loch.

Auch danach beweist er eindrucksvoll, dass er mit den widrigen Windverhältnissen bestens umgehen kann, denn mit einem weiteren Erfolgserlebnis auf der 5 spielt er sich zwischenzeitlic sogar in die erste Verfolgerposition, bis ihm Valderrama dann auf der 7 auch den ersten Schlagverlust abringt.

Aus der Ruhe bringt der Fehler den 35-jährigen aber nicht, denn reihenweise notiert er danach meist bombensichere Pars und wartet geduldig auf die nächste sich bietende Chance. Am berühmten Par 5 der 17 hat er dann die nächste Birdiemöglichkeit am Putter und rollt den Ball gekonnt zum nächsten roten Eintrag ins Loch, womit er sich mit der 69 (-2) und bei zwei Schlägen Rückstand auch als erster Verfolger des US-Amerikaners John Catlin an der Spitze etabliert.

“Es ist schon eine Zeit lang her, dass ich das letzte Mal ein Turnier gewonnen habe und es ist schön wieder dieses Gefühl zu haben, dass man dran ist zu gewinnen. Das ist alles worauf es ankommt. Ob man am Ende 2., 3. oder 7. wird ist egal. Man spielt Golf um zu gewinnen. Hier in Valderrama um den Sieg mitspielen zu können ist besonders für mich, denn Valderrama war immer ein besonderer Ort und es wär richtig schön hier zu gewinnen. Es ist richtig schwierig zu spielen und auch morgen wird es wieder drauf ankommen zunächst mal Fehler zu vermeiden und wenn möglich die seltenen Birdiechancen zu nützen”, beschreibt er danach seine Gefühlslage und gibt einen Ausblick worauf es morgen am Finaltag ankommen wird.

Eine Nummer zu hart

Max Schmitt startet mit Pars durchwegs souverän, kommt aber am Par 5 der 4 in Bedrängnis und kann sich nur mit einem Bogey wieder befreien. Zwei Bahnen später glückt dnan zwar sogar der Ausgleich, mit weiterem Fehler rutscht er auf der 7 aber wieder in den zarten Plusbereich zurück, was angesichts der schwierigen Verhältnisse aber ein durchaus passables Zwischenresultat darstellt.

Auf den Backnine entpuppt sich Valderrama dann aber als eine Nummer zu hart für den 22-jährigen, denn auf zwei Bogeys auf der 11 und der 12 hat er keine Antworten mehr parat und da er sich gegen Ende am Par 5 der 17 sogar ein Doppelbogey eintritt, geht sich schließlich sogar nur die 76 (+5) aus, die ihn um etliche Ränge bis auf Platz 36 zurückfallen lässt.

Max Kieffer stemmt sich vier Löcher lang tapfer gegen den Wind, ab der 5 beginnt sich das Valderrama-Karussell dann jedoch zu schnell für den 30-jährigen zu drehen, wie drei Bogeys auf der 5, der 6 und der 8 unterstreichen.

Nur kurz hält kann er dann etwas Luft holen, ehe es ab der 13 mit den nächsten Fehlern weitergeht. Erst die 17 verhindert noch eine komplett birdielose dritte Runde, mit der 76 (+5) aber rutscht er auch mit dem späten roten Eintrag um etliche Ränge bis auf Platz 49 zurück.

Etwas nach vor

Die noch etwas scorefreundlicheren Verhältnisse weiß Marcel Schneider zu Beginn recht rasch gut auszunützen, denn nach einem frühen Bogey auf der 2 sammelt er gleich drei Birdies auf und orientiert sich so klar in die richtige Richtung. Kurz vor dem Turn reißt der gewinnbringende Schwung aber jäh ab und nach zwei Bogeys auf der 8 und der 9 rutscht er sogar wieder auf Level Par zurück.

Auf einen weiteren Fehler auf der 12 hat er noch sofort den passenden Konter parat, auf einen Bogeydoppelpack danach kann er jedoch nicht mehr antworten. Angesichts der erneut extrem hohen Scores macht er mit der 73 (+2) aber sogar einige Plätze gut und geht wie Landsmann Max Kieffer als 49. in den Finaltag.

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Windspezialisten

ANDALUCIA MASTERS – 2. RUNDE: Deutschlands Professionals entpuppen sich im Real Club Valderrama als Windspezialisten und cutten geschlossen ins Wochenende. Martin Kaymer mischt als 10. sogar im absoluten Spitzenfeld mit.

Zum Auftakt fletschte der Real Club Valderrama richtiggehend die Zähne, denn starker Wind gepaart mit den pickelharten und pfeilschnellen Grüns machte den Spielern durchgehend das Leben schwer. Max Schmitt zog sich jedoch sehenswert aus der Affäre, denn der Youngster knallte eine 71 (Par) auf die Scorecard und geht so aus richtig guter Ausgangslage in den Freitag.

Nur knapp dahinter pendelte sich Martin Kaymer ein, der auch bei enorm schwierigen Verhältnissen zeigte, warum Valderrama zu seinen absoluten Lieblingskursen zählt. Mit Max Kieffer hat schwarz-rot-gold noch ein weiteres ganz heißes Eisen im Feuer. Marcel Schneider kam zwar über eine 76 nicht hinaus, doch selbst er liegt nur knapp hinter der Cutlinie zurück.

Martin Kaymer spult am Freitag ganz unaufgeregte Frontnine ab. Deutschlands Nummer 1 nimmt auf jedem der ersten neun Löcher ein Par mit, womit er bei erneut recht windigen Verhältnissen auf dem schwierigen Geländer nichts falsch macht. Erst nach dem Turn kommt dann erstmals Farbe ins Spiel, mit einem Doppelbogey am Par 5 der 11 jedoch zunächst noch die eindeutig verkehrte.

Das weckt den 35-jährigen aber sichtlich auf, denn auf der 14 locht er erstmals den fälligen Birdieputt und radiert so wieder einen der aufgerissenen Schläge aus. Zwar kostet ihm ein ausgeliptter Parputt auf der 16 diesen wieder, nach starker Grünattacke entführt er von der 17 aber noch einen Schlag und unterschreibt so schließlich erneut die 72 (+1), womit er sich vor dem Wochenende als 10. in mehr als nur eine vielversprechende Ausgangslage bringt.

Spitzenplätze in Sicht

Max Schmitt wird am Nachmittag gleich von der 1 weg von ungemein schwierig zu berechnenden Windböen begrüßt und kann sich nur zwei Löcher lang erfolgreich gegen diese stemmen, denn schon die 3 brummt ihm das erste Birdie auf. In Folge nimmt er zwar meist sichere Pars mit, auf der 8 erwischt es ihn aber erneut, womit er auch aus den Top 10 rutscht.

Die unglaublich anspruchsvollen Bedingungen fordern auch auf den Backnine etwas ihren Tribut, denn noch zwei weitere Male kann er Bogeys nicht verhindern. Am Ende steht er zwar nur mit der birdielosen 75 (+4) wieder im Clubhaus, angesichts der Bedingungen hat er als 17. die Spitzenplätze aber klar in Sicht

Max Kieffer hat am Nachmittag von Beginn an mit den enorm schwierig zu kalkulierenden Windböen zu kämpfen, was sich am Par 5 der 4 auch erstmals in Form eines Bogeys auf der Scorecard bemerkbar macht. Bis zum Turn muss er danach noch zwei weitere Fehler einstecken und rutscht so am Leaderboard bis ins Mittelfeld zurück.

Nach dem Turn setzen sich die Probleme mit weiteren Fehlern auf der 10 und der 15 vorerst weiter fort. Erst ein Birdiedoppelpack auf der 16 und der 17 federn den bis dahin birdielosen Absturz im Klassement deutlich ab und “Kiwi” geht nach der 74 (+3) sogar als 26. noch mit klar intakten Chancen auf ein starkes Ergebnis ins Wochenende.

Noch reingerutscht

Marcel Schneider verschärft sich die Ausgangslage gleich auf den ersten beiden Bahnen selbst, denn mit einem Doppelbogey und einem anschließenden Bogey könnte der Start in den zweiten Spieltag kaum zäher verlaufen. Danach allerdings stabilisiert er sein Spiel und findet auf der 8 und der 9 auch die ersten Birdies.

Gekonnt spult er dann auch die schwierigen ersten Bahnen der Backnine ab, ehe es ihn auf der 14 wieder mit einem Bogey erwischt. Da sich dann auch zum Abschluss der Runde auf der 18 nur eine “5” ausgeht, muss er sich mit einer 74 (+3) zufrieden zeigen. Lange Zeit heißt es für ihn danach zittern und hoffen, dass die Cutmarke noch auf 8 über Par wandert. Schlussendlich macht ihm diese den Gefallen und lässt auch ihn als 64. noch ins Wochenende rutschen.

Insgesamt liegen nur noch vier Spieler unter Par, wobei John Catlin (USA) nach einer 70 (-1) bei gesamt 3 unter Par mit zwei Schlägen Vorsprung auf Jamie Donaldson (WAL), Connor Syme (SCO) und Local Hero Pablo Larrazabal (ESP) führt..

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Viel richtig gemacht

ANDALUCIA MASTERS – 1. RUNDE: Bei unglaublich schwierigen Verhältnissen bringen sich Max Schmitt und Martin Kaymer im Real Club Valderrama gut in Position. Auch Max Kieffer liegt klar auf Cutkurs.

Mit dem Erfolgserlebnis eines starken Turniers und Platz 3 in The Belfry kommt Martin Kaymer zum Andalucia Masters angereist. Das Turnier in Südspanien findet noch dazu auf einem seiner absoluten Lieblingsplätze statt, in Valderrama, wo er 2008 beim Volvo Masters einen zweiten Platz belegte: “Der Kurs zählt zu meinen drei Lieblingsplätzen auf der Welt. Wenn wir nicht in Valderrama spielen würden, wäre ich gar nicht nach Spanien geflogen! Hier wollte ich immer schon gewinnen, daher werde ich jede Gelegenheit nützen, die sich mir hier bietet.”

Wie schon in der Vorwoche spielt Kaymer gemeinsam mit Lee Westwood und Bernd Wiesberger das Zugpferd für die European Tour. Denn auch heuer fällt der Termin für das Andalucia Masters unglücklich: zeitgleich mit der Tour Championship in Amerika fehlt Jon Rahm, Zweiter im Vorjahr in Valderrama, genauso wie Tourhost Sergio Garcia. Pablo Larrazabal und Jorge Campillo hoffen auf einen Heimerfolg. Maximilian Kieffer, Max Schmitt und Marcel Schneider komplettieren das Deutsche Aufgebot bei dem 1,250.000 Euro Turnier.

Max Schmitt zeigt sich von den pfeilschnellen Grüns und den unangenehmen Windverhältnissen nicht großartig beeindruckt, wenngleich er mit einem Bogey auf der 2 ein anfängliches Birdie prompt wieder egalisiert. Noch einmal wiederholt sich dann auf den Frontnine das Schauspiel, mit einem Zwischenstand von Par nach 9 macht er auf der ersten Platzhälfte aber nichts falsch.

Auf den hinteren Neun droht es dann mit zwei Bogeys deutlich unangenehmer zu werden, Max sorgt allerdings mit einem bärenstarken Finish noch für eine richtig starke Finalrunde, denn mit zwei abschließenden Birdies geht sich sogar noch die 71 (Par) aus, womit er sich als 6. eine mehr als vielversprechende Ausgangslage für den weiteren Turnierverlauf auflegt.

Harter Kampf im Wind

Martin Kaymer zeigt sich im Großen und Ganzen auch in Valderrama wieder von seiner sehr sicheren Seite und nimmt zum größten Teil auf den Frontnine souveräne Pars mit. Lediglich die 5 macht Deutschlands Nummer 1 einen Strich durch die Rechnung, denn ein Doppelbogey kostet einiges an Boden.

Zu Beginn der hinteren Platzhälfte geht sich dann aber nach starkem Putt das erste Birdie aus. Nach einigen meist recht sicheren Pars erwischt es ihn dann allerdings auf der 14 noch einmal, nachdem der Putt zum Par nicht fallen will. Da er auf der 16 aber noch ein Birdie findet und die Runde solide zu Ende bringt, unterschreibt er die 72 (+1), womit er sich als 12. noch alle Chancen in dieser Woche offen lässt.

Ebenfalls auf Kurs

Bei den richtig schwierigen Verhältnissen – bereits am Vormittag ist der Wind deutlich spürbar, was es noch schwieriger macht die beinharten Grüns kontrolliert anzuspielen – findet Max Kieffer schon am Par 3 der 3 ein schnelles Birdie, muss in Folge auf der 6 (Par 3) und der darauffolgenden 7 aber einen Bogeydoppelpack einstecken und kommt so “nur” im zarten Plusbereich auf den Backnine an.

Die hintere Platzhälfte verläuft dann ganz ähnlich der ersten, denn erneut findet er ein frühes Birdie, muss danach aber auch zwei Schläge abgeben. Am Ende geht sich so zwar “nur” die 73 (+2) aus, bei den generell durchwegs hohen Scores liegt er damit aber als 22. ganz klar auf Cutkurs.

Nicht weit weg

Marcel Schneider hat alle Hände voll zu tun um sein Score halbwegs zusammenhalten zu können, was auf den ersten neun Löchern aber nur bedingt gelingen will, wie drei Fehler auf einer birdielosen Platzhälfte zeigen.

Auf den zweiten Neun gehen sich dann zwar auch zwei rote Einträge aus, er muss parallel dazu aber auch noch vier weitere Bogeys notieren und steht so schlussendlich nur mit der 76 (+5) beim Recording, doch selbst damit liegt er als 67. nicht weit von der prognostizierten Cutmarke entfernt.

Insgesamt bringen zum Auftakt lediglich fünf Spieler eine rote Runde über die Ziellinie, wobei sich gleich vier Akteure nach 69er (-2) Runden die Führungsrolle teilen.

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