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Schlagwort: golf

Rhythmus verloren

SOUTH AFRICAN WOMEN’S OPEN – FINAL: Olivia Cowan kann nicht mehr an die bärenstarken ersten beiden Runden anknüpfen und rutscht im Westlake GC trotz drei Schlägen Vorsprung mit der 77 noch bis auf Rang 7 zurück.

Olivia Cowan präsentiert sich bislang in bestechender Form. Mit Runden von 69 (-3) und 68 (-4) Schlägen belegt sie überlegen die Spitzenposition und startet mit gleich drei Schlägen Vorsprung auf die ersten Verfolger in den Finaltag.

Von Beginn an lässt sie dann aber die Leichtigkeit der ersten beiden Tage vermissen und tritt sich nach drei anfänglichen Pars ausgerechnet am ersten Par 5 ein Bogey ein. Auch danach geht die vergebliche Birdiesuche munter weiter und da ihr auch das Par 3 der 6 einen Schlag abringt, schmilzt der Vorsprung unaufhaltsam dahin.

Kaum auf den Backnine angekommen muss sie dann die Führungsrolle sogar erstmals abtreten und da auch danach kein gewinnbringender Rhythmus kommen will, unterschreibt sie am Ende sogar die birdielose 77 (+5), die ihr nicht nur den Sieg kostet, sondern sie sogar bis auf Rang 7 zurückreicht.

Im vorderen Drittel

Auch Laura Fünfstück hat vor dem Finaltag bei nur zwei Schlägen Rückstand auf die Top 10 durchaus noch gute Chancen auf ein Topergebnis, allerdings will am Samstag bei zwei Birdies und eben so vielen Bogeys keine rote Runde herausspringen, weshalb sie sich nach der 72 (Par) mit Rang 18 zufrieden zeigen muss.

Deutlich zufriedener kann sich da schon Karolin Lampert zeigen, denn sie steigert sich auch am Samastag wieder und bringt trotz einer verpatzten Auftaktrunde mit der finalen 68 (-4) und Rang 18 noch eine sehenswerte Platzierung ins Clubhaus

Preisgeld mitgenommen

Leticia Ras-Anderica liegt am Samstag lange Zeit sogar im roten Bereich, muss sich schließlich aber nach einem späten Bogey auf der 8 noch mit der 72 (Par) zufrieden geben, womit sie aber immerhin noch ein paar Ränge in Richtung Norden bis auf Platz 34 klettern kann.

Leonie Harm büßt auf den letzten 18 Bahnen mit einer 75 (+3) noch ein paar Ränge ein und pendelt sich auf Platz 39 wieder ein. Die Platzierung teilt sie sich mit Carolin Kauffmann, die eine sehr highlightarme Runde mit lediglich zwei Bogeys abspult und so mit der 74 (+2) ins Ziel marschiert.

Sarina Schmidt steht am Ende mit der 74 (+2) wieder im Clubhaus, macht damit aber immerhin noch ein paar Ränge gut und beendet das Event als 46. Den Sieg schnappt sich Alice Hewson (ENG) mit einer 71 (-1) und bei gesamt 5 unter Par.

Eigentlich wäre kommende Woche Saudi Arabien am Turnierkalender gestanden, doch der grassierende Corona-Virus zwingt auch die LET zu Vorsichtsmaßnahmen, weshalb das Event auf einen derzeit noch unbekannten späteren Zeitpunkt verschoben wird.

>> Leaderboard South African Women’s Open

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Trümpfe in der Hand

SOUTH AFRICAN WOMEN’S OPEN – 2. RUNDE: Olivia Cowan packt auf ihre 69 vom Auftakt am Freitag eine 68 drauf und geht als überlegen Führende in den Finaltag. Insgesamt cutten im Westlake GC gleich sechs Deutsche Girls.

Die Ladies European Tour macht nach Australien nun einen Tourstopp in Kapstadt. Im Westlake GC geht ein starkes Deutsches Damenteam an den Start, wenn es ab Donnerstag über drei Runden um 200.000 Euro Preisgeld geht. Olivia Cowan, Laura Fünfstück und Karolin Lampert zählen im Vorfeld zum Kreis der Mitfavoriten.

Olivia Cowan zeigt auch gleich zum Auftakt, dass sie nicht von ungefähr zu den Mitfavoritinnen zählt, denn mit einer fehlerlosen 69 (-3) setzt sie sich nach den Vormittagsflights sogar an die Spitzenposition.

Auch am Freitag kommt die Spitzenreiterin dann besten zurecht und liegt nach den Backnine mit gleich vier Birdies im knallroten Bereich. Nach dem Turn machen es sich dann zwar auch zwei Bogeys gemütlich, diese kann sie mit eben so vielen Birdies aber auskontern und unterschreibt so schließlich die 68 (-4), womit sie das Feld bei gesamt 7 unter Par unangefochten anführt.

Fünf weitere Girls im Finale

Nur um einen Schlag hinter Olivia Cowan kommt Laura Fünfstück am Donnerstag ins Ziel und verschafft sich so mit der 70 (-2) ebenfalls eine nahezu perfekte Ausgangslage um in Südafrika ein Topergebnis auf der Habenseite verbuchen zu können. Am Freitag läuft es dann zwar weniger gut, die 75 (+3) reicht aber ohne jegliche Probleme um als 20. in den Finaltag einziehen zu können und selbst das angepeilte Spitzenergebnis scheint noch machbar zu sein.

Carolin Kauffmann und Leticia Ras-Anderica nach 73er (+1) Runden, sowie Sarina Schmidt und Leonie Harm mit der 74 (+2) befinden sich ebenfalls nach den ersten 18 Bahnen auf Cutkurs. Am Freitag ist Leonie Harm dann als einzige Deutsche am Vormittag unterwegs und hat nach der bereits zweiten 74 (+2) bereits zu Mittag die Gewissheit, dass sie als 36. auch am Finaltag noch abschlagen darf.

Auch Karolin Lampert marschiert trotz einer verpatzten Auftaktrunde mit einer 71 (-1) am Freitag als 43. noch über die gezogene Linie und darf somit Preisgeld einplanen. Die Ausgangslage teilt sie sich mit Carolin Kauffmann und Leticia Ras-Anderica die am Freitag 76er (+4) Runden notieren. Sarina Schmidt macht es richtig spannend, am Ende reicht aber auch bei ihr die 76 (+4) gerade noch als 59. für den Cut.

Franziska Friedrich muss sich nach einer 80 (+8) vom Donnerstag bereits steigern. Das Vorhaben soll dann aber nur bedingt aufgehen. Zwar benötigt sie auf der zweiten Runde fünf Schläge weniger, die 75 (+3) genügt aber nicht um als 102. die Cutlinie noch überspringen zu können.

>> Leaderboard South African Women’s Open

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GOLF TV-PROGRAMM

Golf live im TV. Täglich das komplette Programm von SKY bis EUROSPORT, mit allen Beginnzeiten, Live-Übertragungen und Wiederholungen. Alle Sendetermine auf Satellit und Kabel.

Update: 09.03.2020

LIVE: THE PLAYERS (US PGA Tour)

Woche 11 / 2020: Mi. 11.03.2020 - Di. 17.03.2020

GOLF TV-PROGRAMM

TAG
ZEIT
TURNIER
SENDER
LIVE?
MI
11.03.
06:00-08:30 Arnold Palmer Invitational
US PGA Tour
(Orlando / USA)
4. Runde
Sky Sport 2 /
/ HD 2
Wieder-
holung
DO
12.03.
11:30-12:00 US PGA Tour -
The Cut
Sky Sport 1 /
/ HD 1
Magazin
DO
12.03.
18:00-00:00 The Players
US PGA Tour
(Ponte Vedra Beach / USA)
1. Runde
Sky Sport 1 /
/ HD 1

LIVE
FR
13.03.
10:00-13:00 The Players
US PGA Tour
(Ponte Vedra Beach / USA)
1. Runde
Sky Sport 1 /
/ HD 1
Wieder-
holung
FR
13.03.
17:00-18:00 Hoag Classic
Champions Tour
(Newport Beach / USA)
Sky Sport 1 /
/ HD 1
Zusammen- fassung
FR
13.03.
18:00-00:00 The Players
US PGA Tour
(Ponte Vedra Beach / USA)
2. Runde
Sky Sport 1 /
/ HD 1

LIVE
SA
14.03.
19:00-00:00 The Players
US PGA Tour
(Ponte Vedra Beach / USA)
3. Runde
Sky Sport 5 /
/ HD 5

LIVE
SO
15.03.
08:15-10:00 The Players
US PGA Tour
(Ponte Vedra Beach / USA)
3. Runde
Sky Sport 2 /
/ HD 2
Wieder-
holung
SO
15.03.
18:00-23:00 The Players
US PGA Tour
(Ponte Vedra Beach / USA)
4. Runde
Sky Sport 3 /
/ HD 3

LIVE
MO
16.03.
12:00-14:30 The Players
US PGA Tour
(Ponte Vedra Beach / USA)
4. Runde
Sky Sport 2 /
/ HD 2
Wieder-
holung

FARBCODES

LIVE WIEDERHOLUNG MAGAZIN

 

Hinweis: TV-Beginnzeiten können sich aufgrund von Programmänderungen
und Wetterbedingungen kurzfristig verschieben.

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RACE TO DUBAI RANKING 2020

Die Rangliste der European Tour 2020

(Ranking nach Turnier: QATAR MASTERS)

RACE TO DUBAI 2020

RANG
SPIELER
STARTS
PUNKTE
1 REED, Patrick 2 1.500,0
2 WESTWOOD, Lee 4 1.281,8
3 HERBERT, Lucas 6 829,9
4 MCDOWELL, Graeme 3 728,4
5 FLEETWOOD, Tommy 3 702,0
6 VAN ROOYEN, Erik 5 667,0
7 PEREZ, Victor 4 638,7
8 BEZUIDENHOUT, Christiaan 7 637,3
9 GRACE, Branden 4 618,4
10 LARRAZÁBAL, Pablo 7 617,6
11 FITZPATRICK, Matthew 3 608,6
12 OOSTHUIZEN, Louis 4 604,7
13 VÄLIMÄKI, Sami 6 540,9
14 CAMPILLO, Jorge 6 533,9
15 RAHM, Jon 1 507,5
16 LEE, Min Woo 6 449,8
17 GREEN, Gavin 6 435,5
18 STONE, Brandon 8 433,2
19 HØJGAARD, Rasmus 8 425,2
20 SCOTT, Adam 2 424,1
21 FISHER, Ross 6 400,1
22 FOX, Ryan 6 389,5
23 MCILROY, Rory 1 381,0
24 GARCIA, Sergio 4 370,4
25 PIETERS, Thomas 6 369,3
26 DRYSDALE, David 8 362,5
27 NORRIS, Shaun 5 352,0
28 PARATORE, Renato 7 333,8
29 SJÖHOLM, Joel 5 331,0
30 DETRY, Thomas 7 322,7
31 KAYMER, Martin 5 311,5
32 BURMESTER, Dean 8 310,4
33 HEBERT, Benjamin 7 298,0
34 LOMBARD, Zander 9 290,2
35 ARNAUS, Adri 5 287,1
36 HATTON, Tyrrell 1 270,0
37 ROZNER, Antoine 6 264,4
38 SENIOR, Jack 8 263,5
39 ANCER, Abraham 2 262,2
40 WINTHER, Jeff 8 254,0
41 CABRERA BELLO, Rafa 4 245,0
42 COETZEE, George 7 242,6
43 PAVON, Matthieu 7 241,9
44 FORREST, Grant 7 240,2
45 HARDING, Justin 9 238,6
46 JAMIESON, Scott 5 235,2
47 SADDIER, Adrien 5 234,0
48 WU, Ashun 6 232,1
49 KITAYAMA, Kurt 3 225,4
50 LEWIS, Tom 3 219,3
weiters:
84 HEISELE, Sebastian 6 124,0
157 KIEFFER, Maximilian 5 40,1
172 SIEM, Marcel 4 31,6
225 LONG, Hurly 2 5,5

Anmerkung: Die European Tour stellte das Race to Dubai ab der Saison 2018 / 2019 auf ein Punktesystem um, das im Wesentlichen kleinere Turniere im Vergleich aufwertet.

>> Komplettes Ranking im RACE TO DUBAI

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Keine finalen Sprünge

QATAR MASTERS – FINAL: Sebastian Heisele und Max Kieffer können am Finaltag im Education City GC keine finalen Sprünge mehr realisieren und bleiben im Klassement regelrecht stecken.

Sebastian Heisele brachte am Moving Day mit einer 69 zwar die angepeilte rote Runde zum Recording, konnte damit aber nur wenige Ränge nach oben klettern. Die Spitzenplätze sind somit vor der Finalrunde zwar schon in ziemliche Ferne gerückt, mit einer knallroten Performance könnte aber durchaus noch einiges zu holen sein.

Genau daran arbeitet der 30-jährige dann auch von Beginn an und legt mit einem Birdiedoppelpack perfekt los. Nur kurz gönnt er sich dann eine kleine Verschnaufpause, ehe er auf der 5 und der 6 das nächste rote Double schnürt und so nahezu in Windeseile an den Top 10 andockt.

In Folge ebbt der Vorwärtsdrang aber spürbar ab, denn gleich neun Bahnen lang spult Sebastian Pars ab, ehe es auf der 16 so richtig ungemütlich wird. Ein Doppelbogey macht ihm nicht nur endgültig einen Strich durch die Top 10 Rechnung, sondern wirft ihn außerdem weit zurück. Da sich dann zum Abschluss auch auf der 18 nur ein Bogey ausgeht, muss er sich sogar mit der zartrosa 70 (-1) anfreunden, die ihm nur Rang 38 ermöglicht.

Wieder die 71

Max Kieffer startete zwar mit einem schnellen Eagle richtig gut, konnte daran aber nicht anknüpfen und musste sich am Ende mit einer 71 zufrieden geben, was ihm sogar ein paar Plätze kostete. Am Sonntag heißt es nun noch einmal alle Kräfte mobilisieren um noch so weit wie möglich nach vor kommen zu können.

Zunächst will das Vorhaben aber nicht so wirklich aufgehen, denn vier Bahnen lang muss er sich in Geduld üben, ehe auf der 5 der erste Birdieputt den Weg ins Ziel findet. Das bringt ihn dann aber so richtig auf den Geschmack, denn auch das darauffolgende Par 5 kann zu einem roten Eintrag überreden und er macht so sogar den Doppelpack perfekt. Kurz vor dem Turn muss er dann am Par 3 der 9 in Form eines Doppelbogeys aber einen regelrechten Schock verdauen.

Zwar taucht er prompt wieder in die roten Zahlen ab, gibt den Zwischenstand aber sofort wieder aus der Hand. Noch einmal wiederholt sich gegen Ende dann das bereits Gesehene und Max muss sich so schließlich mit der bereits dritten 71 (Par) zufrieden zeigen, die ihm als 53. nur einen Platz im hinteren Drittel des Leaderboards ermöglicht.

Jorge Campillo (ESP) ringt David Drysdale (SCO) erst am fünften Extraloch mit Birdie gegen Par nieder und sichert sich den Sieg.

>> Leaderboard Qatar Masters

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Etwas schaumgebremst

QATAR MASTERS – 3. RUNDE: Sebastian Heisele klettert mit einer 69 im Education City GC zwar um ein paar Ränge nach oben, hätte sich aber bei generell guten Scores wohl mehr ausgerechnet. Max Kieffer rutscht mit einer 71 zurück.

Nachdem Martin Kaymer und Marcel Siem in dieser Woche in Doha nicht ins Wochenende cutten konnten, wurde das Deutsche Quartett am Freitag gleich um 50 Prozent dezimiert. Alle schwarz-rot-goldenen Hoffnungen ruhen somit nun auf Sebastian Heisele und Max Kieffer, die alles daran setzen werden am Moving Day nach vorne zu stürmen.

Richtig gut lässt sich die Sebastian Heiseles Runde dann am Samstag an, denn schon auf der 2 und der 3 tütet er die ersten Birdies ein. Allerdings zerstört er sich den starken Start mit einem darauffolgenden Par 3 Doppelbogey prompt wieder. Noch einmal gelingt dann auf der 7 der Sprung in den Minusbereich, den er jedoch abermals sofort wieder verspielt.

Erst auf den zweiten Neun geht es dann wieder in die richtige Richtung, denn ein Birdie auf der 11 und ein Eagle am Par 5 der 13 lassen ihn am Leaderboard wieder gen Norden klettern. Erst ein später Fehler auf der 17 radiert ihm dann noch einen Schlag wieder weg. Mit der 69 (-2) bringt er zwar die angepeilte rote Runde zum Recording, bei generell guten Scores geht sich damit aber nur ein kleiner Sprung bis auf Rang 39 aus.

Zurückgefallen

Max Kieffer setzt gleich zu Beginn seiner dritten Runde ein echtes Highlight, denn am Par 5 der 2 nimmt der 29-jährige ein Eagle mit und stürmt so rasch nach vor. Im Nachhinein betrachtet fungiert der Adler aber eher hemmend als befreiend, denn mit zwei darauffolgenden Bogeys gibt er den frühen Glanzpunkt postwendend wieder aus der Hand und steht schließlich nur bei Level Par beim Turn.

So richtig ins Laufen kommt sein Spiel dann auch auf den Backnine nicht. Zwar geht sich am einzigen Par 5 der zweiten Neun noch ein Birdie aus, dieses gibt er aber drei Bahnen später auf der 16 wieder aus der Hand und steht so schlussendlich nur mit der 71 (Par) beim Recording, was ihm sogar Ränge kostet und ihm vor der Finalrunde nur Rang 57 ermöglicht.

Jorge Campillo (ESP) geht nach einer 67 (-4) und bei gesamt 14 unter Par als Führender in den Finaltag.

>> Leaderboard Qatar Masters

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50 Prozent im Wochenende

QATAR MASTERS – 2. RUNDE: Max Kieffer und Sebastian Heisele stemmen im Education City GC den Cut. Für Marcel Siem und Martin Kaymer endet das Wüstenturnier bereits am Freitag.

Max Kieffer gelang mit einer 69 eine gute erste Runde, die ihn glasklar auf Cutkurs brachte. Am zweiten Tag entwickelt sich dann aber ein wahres Geduldsspiel, denn der 29-jährige notiert die gesamten Frontnine über ein Par nach dem anderen und wartet damit noch auf das erste Erfolgserlebnis.

Erst nach sage und schreibe 13 Löchern, die er mit der vorgegebenen Schlaganzahl abspult, geht sich dann auf der 14 endlich das erste Birdie aus, das er jedoch mit darauffolgendem Schlagverlust auch prompt wieder aus der Hand gibt. Am Ende reicht die 71 (Par) aber um als 48. sicher ins Wochenende zu cutten.

Spannend gemacht

Sebastian Heisele agiert nach seiner 68 (-3) vom ersten Spieltag auch am Freitag weiterhin sehr sicher. Mit einer Parserie macht er zunächst nichts falsch und taucht dann am Par 5 der 6 erstmals in den roten Bereich ab. Nachdem er dann kurz vor dem Turn auch das schwierige Par 3 der 9 gut im Griff hat und den nächsten roten Eintrag mitnimmt, kommt er klar im Minusbereich auf den Backnine an.

Auf der hinteren Platzhälfte schlägt die Runde dann aber eine sehr unangenehme Richtung ein, denn mit einem Bogeydoppelpack auf der 12 und der 13 fällt er zunächst wieder auf Level Par zurück. Zwar kontert er mit darauffolgendem Birdie gut, zwei weitere Fehler lassen am Ende aber nicht mehr als die 72 (+1) zu, was ihm doch viele Ränge im Klassement kostet und ihn von der gleichen Position wie sein Landsmann ins Wochenende starten lässt.

Schwung verloren

Marcel Siem zeigt sich auch am Freitag von Beginn an sehr sicher und nimmt auf beiden Par 5 Bahnen der Frontnine Birdies mit, was ihn nach sechs Löchern auch bis unter die Top 10 nach vorne spült. Erst das Par 3 der 9 entwickelt sich dann kurz vor dem Turn als Spielverderber und brummt ihm auch den ersten Fehler auf. Der Fehler setzt auch eine wahre Negativspirale in Gang, denn plötzlich läuft im Spiel des Routiniers nichts mehr zusammen.

Zwei weitere Bogeys kann er mit ebenso vielen Bogeys noch egalisieren und selbst ein Doppelbogey auf der 11 hält ihn kann ihm noch nicht den Wochenendeinzug streitig machen. Eine zweite Doublette auf der 18 ist dann aber zuviel, denn nach der 74 (+3) geht sich als 78. der Cut nicht aus.

Erstmals gescheitert

Martin Kaymer muss sich deutlich steigern, denn nachdem er von Eagle bis Triplebogey alles auf der Scorecard eintragen musste, liegt er nach der 73 bereits deutlich zurück. Am Freitag gibt er dann zwar von Beginn an Gas und nimmt schon auf der 10 und der 13 zwei recht schnelle Birdies mit, den Schwung kann er nicht ganz durchziehen und ein Par 3 Bogey auf der 15 bremst den Vorwärtsdrang unangenehm ab, weshalb er der Cutlinie nur bedingt näherkommt.

Ein Par 5 Bogey auf der 2 besiegelt dann sozusagen vorzeitig das verpasste Wochenende, denn Martin läuft danach lange Zeit vergeblich einem weiteren Birdie hinterher. Erst die 7 erweist sich noch als gnädig, der rote Eintrag kommt aber zu spät um noch einmal eine Schlussoffensive starten zu können. Mit der 70 (-1) verpasst Deutschlands Nummer 1 schließlich als 90. den Cut und beendet damit auch die bislang in dieser Saison so stabile Form, denn bis Katar war ein 16. Platz in Dubai sein bis dato schlechtestes Ergebnis der neuen Saison.

Andy Sullivan (ENG) und Jorge Campillo (ESP) geben bei gesamt 10 unter Par den Ton an.

>> Leaderboard Qatar Masters

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Rotes Triple

QATAR MASTERS – 1. RUNDE: Mit Sebastian Heisele, Max Kieffer und Marcel Siem legen gleich drei Deutsche Spieler im Education City GC mit 68er Runden einen starken Auftakt hin. Martin Kaymer hingegen agiert viel zu fehleranfällig und kommt über eine 73 nicht hinaus.

Sebastian Heisele ist als einziger Deutscher zum Auftakt am Vormittag unterwegs und muss schon recht früh am Par 3 der 12 das erste Bogey einstecken. Der Aufsteiger fängt sich aber rasch, nimmt auf der 14 und der 16 auch zwei Birdies mit und kommt so im zartrosa Bereich auf den Frontnine an.

Dort schraubt er sein Score aber dann doch deutlich ins Minus, denn mit Birdies auf der 2, der 3 und der 6 knackt er sogar die Top 10. Erst ein Fehler auf der 7 bremst den Vortrieb dann abrupt ab, doch auch mit der 68 (-3) legt der großgewachsene Deutsche als 16. einen durchwegs guten Auftakt ins Turnier hin.

Geteilte Ausgangslage

Marcel Siem legt einen wahren Blitzstart hin, denn schon auf seinen ersten vier Bahnen sammelt er drei Birdies auf und dockt so in Windeseile an den Top 10 an. Erst ein Par 3 Bogey auf der 15 bremst ihn wieder ein. Mit einem Zwischenstand von -2 nach 9 biegt er aber in guter Position auf die Frontnine ab.

Dort dauert es dann etwas bis er auf der Scorecard wieder Farbkleckse hinzufügt. Zunächst geht sich auf der 5 nur ein Bogey aus, was er mit darauffolgendem Eagle am Par 5 aber mehr als egalisiert. Schlussendlich steht er wie sein Landsmann mit der 68 (-3) beim Recording und startet so aus richtig vielversprechender Verfolgerposition in den zweiten Spieltag.

Gut dabei

Max Kieffer findet nach drei anfänglichen Pars am Par 5 der 13 das erste Birdie und baut sein Tagesscore mit einem weiteren Erfolgserlebnis auf der 16 rasch aus. Die 17 entwickelt sich dann jedoch zum Spielverderber und radiert ihm noch auf seiner ersten Platzhälfte einen Schlag wieder aus.

Max bleibt aber nach dem Fehler gelassen und zeigt auf der vorderen Platzhälfte weiterhin starkes Golf. Nachdem er dann auf der 3 und der 4 einen Birdiedoppelpack schnürt, liegt er sogar wie Sebastian Heisele und Marcel Siem an den Top 10 dran. Erst ein abschließendes Par 3 Bogey macht ihm noch einen Strich durch die 68er Rechnung. Doch auch mit der 69 (-2) und auf Rang 27 liegt er im Kamf um den Wochenendeinzug in sehr guter Ausgangslage.

Von Eagle bis Triplebogey

Gestärkt mit seinem zweiten Top 10-Ergebnis im heurigen Desert Swing kommt Martin Kaymer zum Abschlussevent der Turnierserie im Nahen Osten nach Doha. Das Katar Masters wird heuer erstmals am Education GC ausgetragen, einem Shotmaking-Course, der besondere Präzision im langen Spiel von den Kontrahenten fordert.

Die Frontnine verlaufen allerdings im wahrsten Sinn des Wortes kunterbunt, denn von Triplebogey bis Eagle hat er auf den ersten neun Bahnen alles im Repertoire, da die Schlagverluste jedoch knapp die Oberhand behalten, kommt er nur bei 1 über Par auf der zweiten Platzhälfte an.

Auf der 10 gleicht er sein Score dann zwar endgültig aus, tritt sich danach aber am einzigen Par 5 der Backnine ein Doppelbogey ein, was ihn erneut deutlich zurückfallen lässt. Noch einmal keimt dann nach einem Birdie etwas Hoffnung auf, nach dem insgesamt achten Schlagverlust am Donnerstag muss er dann nach der 18 aber die 73 (+2) unterschreiben und rangiert somit im Klassement nur auf Rang 101.

Nicolai Hojgaard (DEN) legt mit der 64 (-7) die besten Auftaktrunde hin.

>> Leaderboard Qatar Masters

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WORLD GOLF RANKING

Die offizielle Weltrangliste im Profigolf

(nach Turnier: HONDA CLASSIC)

WORLD RANKING 2020

RANG
LAST
SPIELER
STARTS
PUNKTE
1 1 Rory McIlroy 48 9.31
2 2 Jon Rahm 48 8.74
3 3 Brooks Koepka 44 8.23
4 4 Justin Thomas 46 7.66
5 5 Dustin Johnson 42 6.73
6 7 Patrick Cantlay 43 6.07
7 6 Adam Scott 43 5.99
8 9 Webb Simpson 45 5.91
9 8 Patrick Reed 52 5.87
10 12 Tommy Fleetwood 52 5.78
11 10 Tiger Woods 40 5.68
12 11 Xander Schauffele 50 5.63
13 13 Justin Rose 48 5.17
14 14 Bryson DeChambeau 52 4.90
15 15 Tony Finau 52 4.80
16 16 Matt Kuchar 52 4.57
17 17 Gary Woodland 51 4.44
18 18 Louis Oosthuizen 48 4.29
19 20 Hideki Matsuyama 52 4.24
20 19 Shane Lowry 52 4.24
21 22 Marc Leishman 48 4.09
22 21 Paul Casey 51 4.07
23 23 Bernd Wiesberger 40 3.87
24 24 Matthew Fitzpatrick 52 3.74
25 34 Sungjae Im 52 3.61
26 26 Francesco Molinari 44 3.60
27 25 Rickie Fowler 43 3.56
28 30 Lee Westwood 43 3.21
29 27 Abraham Ancer 52 3.20
30 28 Kevin Na 49 3.17
31 29 Henrik Stenson 45 3.12
32 31 Tyrrell Hatton 49 2.99
33 32 Danny Willett 52 2.87
34 33 Kevin Kisner 52 2.81
35 35 Billy Horschel 52 2.80
36 36 Chez Reavie 52 2.78
37 37 Cameron Smith 52 2.76
38 38 Shugo Imahira 52 2.68
39 43 Victor Perez 50 2.67
40 39 Jazz Janewattananond 52 2.66
41 41 Sergio Garcia 51 2.66
42 40 Erik van Rooyen 52 2.64
43 42 Matt Wallace 52 2.60
44 44 Rafa Cabrera Bello 52 2.51
45 45 Jason Day 42 2.47
46 46 Brandt Snedeker 52 2.47
47 52 Byeong Hun An 52 2.43
48 47 Bubba Watson 44 2.39
49 48 Christiaan Bezuidenhout 52 2.35
50 49 Graeme McDowell 50 2.32
weiters:
110
112
Martin Kaymer
52
1,44
205
192
Sebastian Heisele
44
0,84
453
445
Maximilian Kieffer
48
0,36
507
498
Stephan Jäger
52
0,31
518
521
Bernd Ritthammer
50
0,30
528
520
Allen John 
40
0,29
559
558
Hurly Long
40
0,28
609
602
Marcel Schneider
52
0,24
612
604
Alex Cejka
44
0,24
633
632
Moritz Lampert
47
0,23
638
640
N.v. Dellingshausen
48
0,23

 

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Topergebnis mitgenommen

OMAN OPEN – FINAL: Martin Kaymer nimmt im Al Mouj Golf mit einer finalen 71 das angepeilte Topergebnis mit. Max Kieffer beendet die Oman Open knallrot.

Martin Kaymer konnte den Moving Day gekonnt ausnützen und marschierte mit einer 67 (-5) bis an die Spitzenplätze heran. Am Finaltag hofft Deutschlands Nummer 1 nun auf noch eine weitere rote Runde um Muskat mit einem absoluten Topergebnis wieder verlassen zu können. Das Vorhaben geht am Sonntag zwar nicht ganz nach Wunsch auf, das angepeilte Top 10 Ergebnis geht sich aber dennoch aus.

Lange Zeit läuft Deutschlands Nummer 1 am Finaltag vergeblich dem ersten Birdie hinterher. Zumindestens muss er allerdings auch keine Schläge abgeben und drückt dann ab der 8 doch spürbar aufs Tempo, denn an den ersten roten Eintrag am Par 3 lässt er kurz vor dem Turn auf der 9 gleich noch einen weiteren Folgen.

So schnell der gewinnbringende Schwung gekommen ist, so schnell verfliegt er aber auch wieder, denn ausgerechnet das Par 5 der 12 entpuppt sich mit einem Bogey als Spielverderber und bremst den Vortrieb doch spürbar ein. Danach kann er zwar weitere Fehler vermeiden, findet allerdings auch kein Birdie mehr und muss so am Ende mit der zartrosa 71 (-1) zufrieden sein, die ihm allerdings als 10. gerade noch ein Topergebnis ermöglicht.

Knallrotes Finish

Max Kieffer erging es am Samstag weniger gut als seinem Landsmann, denn mit einer 73 (+1) blieb er am hinteren Ende regelrecht stecken und hofft nun zum Abschluss mit einer starken Finalrunde noch etwas in lukrativere Preisgeldregionen kommen zu können. Genau dieses Vorhaben setzt er dann am Sonntag nahezu perfekt in die Tat um.

Richtiggehend befreit spielt er auf den Frontnine auf und lässt sich nach einem recht frühen Par 5 Birdie auf der 3 auch von einem Par 3 Bogey auf der 5 nicht ausbremsen, denn den Faux-pas nimmt er als Initialzündung um mit gleich drei Birdies am Stück danach unaufhaltsam in Richtung Norden des Leaderboards vorzupreschen.

Auch nach dem Turn hat er sein Visier bestens eingestellt und überredet auch die 10 und die 12 zu roten Einträgen, womit er bereits langsam aber sicher sogar an den Top 20 anklopft. Nur kurz gönnt er sich dann eine kleine Auszeit, ehe er auch das Par 5 der 16 zu einem Birdie überredet und so schließlich die knallrote 66 (-6) perfekt macht, womit er noch bis auf Rang 30 nach vorne stürmt.

Sami Valimaki (FIN) setzt sich im Stechen am dritten Extraloch gegen Brandon Stone (RSA) durch und gewinnt bei -13.

>> Leaderboard Oman Open

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