Schlagwort: european tour
Geteilte Position
2021-10-15
ANDALUCIA MASTERS – 2. RUNDE: Martin Kaymer und Max Kieffer machen es am Freitag im Real Club Valderrama zwar spannend, cutten am Ende aber „on the number“ ins Wochenende.
Valderrama zeigte sich bereits zum Auftakt am Donnerstag wie vermutet beinhart. Das bekamen auch die drei deutschen Vertreter am eigenen Leib zu spüren, wobei sich Martin Kaymer und Maximilian Kieffer nach 74er (+3) Runden immerhin auf Cutkurs befinden. Marcel Siem muss nach der 77 (+6) einen Zahn zulegen, will er vom ehemaligen Ryder Cup Gelände Preisgeld mitnehmen.
Dass ihm das zähe Terrain in Sotogrande durchaus liegt macht Martin Kaymer dann am Freitag von Beginn an klar, denn der 36-jährige sammelt gleich am Par 5 der 11 das erste Birdie auf und legt bereits auf der 13 weiter nach. Da er mit ganz souveränem Spiel auch die schwierigen Löcher danach unbeschadet übersteht und am Par 5 der 17 noch einen weiteren roten Eintrag verbuchen kann, knackt er zur Halbzeit der zweiten Runde sogar bereits die Top 10.
So stark sein Spiel auf den Backnine war, so durchwachsen gestalten sich die vorderen Neun, denn ein Bogey auf der 10 entpuppt sich richtiggehend als Rhythmusbremse, wie zwei weitere Fehler kurz danach zeigen. Da er sich dann auf der 7 noch dazu ein Doppelbogey eintritt und bis zum Schluss kein Birdie mehr findet, muss er am Ende sogar mit der 73 (+2) leben, die als 55. für den Aufstieg ins Wochenende aber reicht. Mit den Spitzenplätzen hat er nach den ersten beiden Runden so jedoch nichts zu tun.
Ebenfalls die 73
Max Kieffer kann die gutmütigeren Verhältnisse am Freitag auf den Backnine nur bedingt nützen, denn er findet zwar auf den ersten neun Löchern zwei Birdies, muss allerdings auch gleich vier Bogeys notieren, womit er genau an der Cutmarke rangiert.
Kaum auf den vorderen Neun angekommen krallt er sich dann auf der 1 aber das nächste Birdie und verwaltet das Ergebnis von 1 über Par fast die gesamte Runde über. Erst die 9 wird ihm noch einmal zum Verhängnis, das Bogey zur 73 (+2) ist zwar unangenehm, mit der gleichen Ausgangslage wie sein Landsmann ist die Wochenendteilnahme aber fixiert.
Hart abgeworfen
Marcel Siem holt sich zwar wie auch schon am Vortag erneut ein schnelles Birdie ab, kann daran jedoch abermals nicht anknüpfen und kommt mit drei Bogeys danach noch vor dem Wechsel auf die Frontnine im Klassement nicht vom Fleck. Das Bild ändert sich auch auf seinen zweiten neun Bahnen nicht und am Ende unterschreibt er sogar nur die 78 (+7), was als 115. einen klaren „Missed Cut“ zur Folge hat.
Romain Langasque (FRA) geht nach der zweiten 69 (-2) und bei gesamt 4 unter Par als Führender ins Wochenende.
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Valderrama beinhart
2021-10-14
ANDALUCIA MASTERS – 1. RUNDE: Der Real Club Valderrama entpuppt sich wie vermutet auch im Jahr 2021 wieder als unglaublich schwierige Wiese. Martin Kaymer und Maximilian Kieffer bringen sich mit 74er Runden aber immerhin auf Cutkurs. Marcel Siem muss nach der 77 am Freitag zulegen.
Martin Kaymer hofft in Valderrama, wo er sich im Vorjahr erst am Schlussloch John Catlin knapp geschlagen geben musste, auf den so dringend benötigten Boost im Golfgeschehen. Deutschlands Nummer 1 droht sonst wieder aus den Top 100 der Weltrangliste herauszufallen, da sein letztes Spitzenresultat in München auch schon gut 4 Monate her ist. Marcel Siem und Max Kieffer gehen ebenfalls auf dem megaschweren engen Parklandkurs an den Start. Beim mit 3 Millionen Euro dotierten Andalucia Masters ist der Spanier Jon Rahm der große Favorit.
Vieles erinnert bei Martin Kaymer zum Auftakt nicht an den starken Auftritt in Valderrama vom Vorjahr. Zwar beginnt er mit Pars am windigen Terrain durchaus solide, tritt sich auf der 5 aber ein Dreiputtbogey ein, was die Sicherheit einigermaßen verloren gehen lässt. Vor allem im langen Spiel macht er sich danach das Leben schwer, was auf der 7 und der 8 in weiteren Fehlern mündet.
Die Probleme reißen zunächst auch auf den zweiten Neun nicht ab, denn am enorm anspruchsvollen Par 3 der 12 geht es mit Bogey Nummer 4 noch weiter im Klassement retour. Erst danach kehrt auf der Scorecard etwas Ruhe ein und da er vom Par 5 der 17 dann auch noch ein Birdie entführen kann, unterschreibt er zum Auftakt die 74 (+3), die ihn als 58. immerhin auf Cutkurs bringt.
Geteilte Ausgangslage
Maximilian Kieffer beginnt die Runde sehr souverän, stolpert jedoch ausgerechnet am einzigen Par 5 der Frontnine über den ersten Fehler. „Kiwi“ zeigt sich aber einigermaßen unbeeindruckt und hält am enorm anspruchsvollen Gelände trotz birdieloser Frontnine und einem weiteren Bogey auf der 7 sein Score recht gut zusammen.
Erst zwei weitere Bogeys auf der 13 und der 14 kosten dann etliches an Boden und werfen den 31-jährigen doch spürbar zurück. Erst am Par 3 der 15 kann er den so hartnäckigen Birdiebann dann durchbrechen und legt kurz vor Schluss am Par 5 der 17 gleich einen weiteren roten Eintrag nach. Da er sich zum Abschluss jedoch auf der 18 noch ein weiteres Bogey einfängt, bringt er „nur“ die 74 (+3) zu Papier, womit der Weg ins Wochenende zwar etwas steiniger, wie bei Landsmann Martin Kaymer keineswegs aber unmöglich wird.
Hart abgeworfen
Marcel Siem sammelt zwar mit früher Startzeit gleich auf der 2 das erste Birdie auf, danach allerdings fletscht Valderrama ordentlich die Zähne. Zunächst tritt er sich auf der 5 sogar ein Doppelbogey ein, was den Routinier auch sichtlich etwas aus dem Konzept bringt, denn gleich am Par 3 der 6 geht es mit dem nächsten Fehler weiter retour, ehe er mit weiteren Bogeys auf der 8 und der 9 pechschwarze Frontnine endgültig Gestalt annehmen lässt.
Die Probleme reißen auch auf den Backnine zunächst nicht ab, denn auf der 10 macht er schließlich sogar den unschönen Hattrick der Schlagverluste perfekt. Da sich dann auch auf beiden Par 3 Löchern der zweiten Neun nur Bogeys ausgehen, rutscht er sogar richtig weit zurück. Erst ein Par 5 Birdie auf der 17 bremst den Negativtrend dann ab, mit der 77 (+6) legt er sich als 99. aber eine alles andere als gute Basis für ein Erreichen des Wochenendes.
Julien Guerrier (FRA) legt mit der 67 (-4) den besten Start hin.
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Gefangen gehalten
2021-10-10
OPEN DE ESPANA – FINAL: Max Kieffer läuft am Wochenende im Club de Campo Villa de Madrid vergeblich einer roten Runde hinterher und bleibt regelrecht im Leaderboard-Keller gefangen.
Max Kieffer hatte an den ersten beiden Tagen hart zu kämpfen, stemmte am Ende aber „on the number“ noch haarscharf den Cut. Am Moving Day heißt es nun von Beginn an Vollgas geben um nicht nur vom hinteren Ende wegzukommen, sondern auch um bei den generell guten Scores näher an die lukrativen Preisgeldränge herankommen zu können.
Das Vorhaben erschwert er sich aber bereits auf der 4, denn nach anfänglichen Pars stolpert er am ersten Par 5 sogar über ein Doppelbogey und muss kurz danach noch einen weiteren Fehler einstecken. Zwar kann er auf der zweiten langen Bahn mit Eagle einen sehenswerten Konter setzen, noch vor dem Turn geht es am Par 3 der 9 aber wieder weiter retour, weshalb er nun zwingend Birdies finden muss um nicht am zweiten Cut hängenzubleiben.
Selbst ein Birdie auf der 10 kann sein Spiel nicht wirklich stabilisieren, wie der nächste Fehler gleich danach unterstreicht. Erst ein roter Doppelpack auf der 13 und der 14 lassen ihn dann zumindest sein Score wieder ausgleichen, da er sich allerdings zum Abschluss auf der 18 noch ein Bogey einfängt und so nur die 73 (+1) zu Papier bringt, muss er noch einige Zeit zittern, ehe er die Gewissheit hat auch am Sonntag noch abschlagen zu dürfen.
Nur die 71
Nützen kann er diese Möglichkeit jedoch zunächst überhaupt nicht, denn gleich auf den ersten beiden Löchern tritt er sich Bogeys ein und zementiert sich so regelrecht hinten ein. Erst danach findet er den benötigten Rhythmus und dreht sein Score mit einem Birdietriplepack sogar in den Minusbereich, ehe er ausgerechnet am Par 5 der 7 wieder auf Level Par zurückrutscht.
Am Par 3 der 11 krallt er sich dann zwar wieder das Minus als Vorzeichen, tritt so aber eine richtig kunterbunte Schlussphase seines Turniers an, denn ein weiteres Bogey kontert er abermals aus, zwei Schlagverluste danach drohen ihm aber zum Abschluss sogar noch eine weitere schwarze Runde aufzubrummen. Erst ein abschließendes Birdie auf der 18 ermöglicht schließlich noch zumindest die 71 (Par), womit es im Klassement vom 71. Platz aber nicht mehr weiter nach vorne geht.
Adri Arnaus (67) und Rafa Cabrera Bello (69) servieren den zahlreichen spanischen Fans am Sonntag einen wahren Leckerbissen, denn die beiden Lokalmatadoren marschieren nahezu Hand in Hand bei gesamt 19 unter Par über die Ziellinie und müssen sich den Sieg im Stechen ausmachen. Dort setzt sich mit Cabrera Bello dann der routinierte der beiden mit Birdie durch und schnappt sich seinen bereits vierten European Tour Sieg der Karriere.
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On the number
2021-10-08
OPEN DE ESPANA – 2. RUNDE: Max Kieffer stemmt im Club de Campo Villa de Madrid gerade noch „on the number“ den Cut. Matthias Schmid agiert am Freitag zu fehleranfällig und hat unfreiwillig am Wochenende bereits Freizeit.
Matthias Schmid legte zum Auftakt im Club de Campo Villa de Madrid zwar starke Backnine hin, verlor nach dem Turn aber etwas den Rhythmus und musste sich am Ende mit einer 69 (-2) zufrieden geben, womit er genau an der prognostizierten Cutmarke rangiert. Maximilian Kieffer notierte sogar nur eine 71 (Par) und muss damit am Freitag Nachmittag bereits Gas geben, soll sich der Cut in Spanien noch ausgehen.
Am Freitag ist er dann zunächst einigermaßen mit Standgas unterwegs, denn der 31-jährige hält zwar auf den Backnine Fehler gekonnt fern, kann jedoch nur vom Par 5 der 14 ein Birdie entführen, was ihn kaum näher an die Cutmarke heranbringt. Das ändert sich erst nach dem Turn, denn mit einem roten Doppelpack auf der 3 und der 4 zieht er erstmals über die Linie, rutscht mit einem Bogey zwei Löcher später aber wieder zurück. Da sich aber am Par 5 der 7 noch ein Birdie ausgeht und er so schließlich die 68 (-3) ins Clubhaus bringt, geht sich der Cut als 66. gerade noch haarscharf „on the number“ aus.
Zu viele Bogeys
Auch am zweiten Spieltag wird wieder ähnlich gut gescored wie zum Auftakt, was die Cutmarke bereits vor Matthias Schmid’s ersten Schlag auf -3 springen lässt. Der Youngster findet dann mit Pars und einem Birdie am Par 5 der 4 auch recht gut in die Runde, kann jedoch an das Erfolgserlebnis nicht anknüpfen und rutscht auf der 8 sogar wieder auf den Ausgangspunkt zurück, was ihn nur hinter der gezogenen Linie zum Turn kommen lässt. Auf den zweiten Neun läuft dann so gut wie nichts mehr zusammen, denn die gesamten Backnine über ist er vergeblich auf der Suche nach einem weiteren Birdie und da er noch zwei Bogeys einstecken muss und so nur die 74 (+2) unterschreibt, ist der Cut in dieser Woche als 95. nicht zu stemmen.
Wil Besseling (NED) geht nach der 65 (-6) und bei gesamt 13 unter Par als Führender in den Moving Day.
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Das Beste aufgehoben
2021-10-03
ALFRED DUNHILL LINKS CHAMPIONSHIP – FINAL: Matthias Schmid hebt sich mit der 67 das Beste für den Finaltag auf und krallt sich mit Rang 9 sogar noch ein Topergebnis. Martin Kaymer und Marcel Siem teilen sich beim schottischen Links-Klassiker Plätze im hinteren Mittelfeld.
Matthias Schmid zeigte an den ersten drei Tagen, dass er mit den traditionsreichen Links-Wiesen an der schottischen Steilküste durchaus per Du ist, denn sowohl vom Old Course, als auch in Carnoustie und Kingsbarns nahm der Youngster rote Runden mit, was ihn nur knapp hinter den Top 10 in den Finaltag starten lässt, wo nun noch einmal der altehrwürdige Old Course wartet. Auch Marcel Siem und Martin Kaymer stemmten den Cut der Top 60, benötigen am Sonntag aber wohl bereits ultratiefe Runden um sich wirklich noch einmal ins Gespräch um die Spitzenplätze bringen zu können.
Matthias Schmid zeigt sich von Beginn an in Birdielaune, denn gleich von der 1 und der 2 nimmt er die ersten Birdies mit und zeigt auch danach ansprechendes Golf, was auf der 6 mit dem bereits dritten roten Eintrag belohnt wird. Erst die 8, das einzige Par 3 der vorderen Neun, wird ihm schließlich zum Verhängnis und brummt ihm auch das erste Bogey auf. Kaum auf der hinteren Platzhälfte angekommen radiert er den Faux-pas dann sofort wieder aus und weiß selbst auf ein weiteres Birdie auf der 13 prompt die passende Antwort. Da er dann sogar vom schwierigen Road Hole und auch vom Schlussloch noch Birdies entführt, geht sich mit der 67 (-5) sogar seine beste Runde der Woche aus, womit er als 9. sogar noch das erhoffte Topergebnis mitnimmt.
Im hinteren Mittelfeld
Gleich auf der 10 kann Marcel Siem vom Old Course ein Birdie entführen, rutscht jedoch recht rasch auf der 12 mit dem ersten Fehler auch wieder auf den Ausgangspunkt zurück. Nur zwei Löcher später dreht er sein Score am einzigen Par 5 der Backnine dann aber wieder in den Minusbereich und kommt so mit einem zartrosa Zwischenergebnis auf der 1 an. Par um Par spult er schließlich auf den letzten neun Löchern des Turniers ab und unterschreibt damit am Ende zum bereits vierten Mal in dieser Woche die 71 (-1), womit er als 45. im hinteren Mittelfeld buchstäblich feststeckt.
Martin Kaymer stopft gleich auf der 10 den fälligen Birdieputt und orientiert sich dank eines weiteren Birdies auf der 15 endgültig in die richtige Richtung. Erst das berühmte Road Hole hängt ihm dann kurz vor dem Wechsel auf die Frotnine auch das erste Bogey um. Auf der 1 rutscht er dann sogar wieder auf Even Par zurück, ehe er auf der 4 und der 5 dann noch einen Birdiedoppelpack schnürt, der immerhin noch die 70 (-2) ermöglicht, womit es mit Rang 45 aber nur minimal im Klassement weiter nach vorne geht.
Danny Willett (ENG) lässt mit einer 68 (-4) nichts mehr anbrennen und krallt sich bei gesamt 18 unter Par den Sieg.
Leaderboard Alfred Dunhill Links Championship
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Schön aufgefädelt
2021-10-02
ALFRED DUNHILL LINKS CHAMPIONSHIP – 3. RUNDE: Matthias Schmid hat vor der Finalrunde beim schottischen Linksklassiker die Top 10 schön vor sich aufgefädelt. Auch Marcel Siem und Martin Kaymer stemmen in Schottland den Cut der Top 60.
Matthias Schmid zeigte am Freitag in Carnoustie bei schwierigen Verhältnissen eine durchaus ansprechende Leistung und geht nur knapp hinter den Top 10 in den Samstag, wo nun noch Kingsbarns auf den Youngster wartet. Eben dieses Par 72 Terrain hatte Martin Kaymer am Freitag bereits vor der Nase und umrundete die Links-Anlage mit der vorgegebenen Schlaganzahl, was ihn aus dem Mittelfeld heraus auf den Old Course gehen lässt.
Marcel Siem notierte sowohl in Carnoustie als auch in Kingsbarns 71er (-2) Runden und nimmt damit ebenfalls aus dem prognostizierten Cutbereich den altehrwürdigen Old Course in Angriff, wo nun noch einmal eine rote Runde gelingen soll um im Kampf um den Finaleinzug nichts anbrennen zu lassen. Max Kieffer benötigt nach bislang eher durchwachsenen Auftritten in Kingsbarns eine knallrote Performance um die gezogene Linie noch überspringen zu können.
Matthias Schmid sammelt gleich auf der 1 in Kingsbarns das erste Birdie auf und stopft am Par 3 der 3 sogar den Eagleputt, was ihn weiterhin voll im Spitzenfeld mitmischen lässt. Zwar muss er nach einem weiteren Birdie auch den ersten Fehler verzeichnen, bessert diesen aber mit zwei weiteren Erfolsgerlebnissen mehr als aus und steht so bereits bei 5 unter Par auf den Backnine. Dort reißt der gewinnbringende Schwung dann jedoch jäh ab, denn die gesamten zweiten Neun über läuft er vergeblich einem weiteren Schlaggewinn hinterher und tritt sich von der 11 weg sogar gleich drei Bogeys in Folge ein, weshalb am Ende „nur“ die 70 (-2) aufleuchtet. Als 15. hat er aber die Top 10 vor den letzten 18 Löchern schön vor sich aufgefädelt.
Am Finaltag mit dabei
Marcel Siem setzt sein Vorhaben zunächst sehenswert um, nimmt er doch gleich von der 10 das erste Birdie mit. Selbst ein Schlagverlust danach auf der 13 bremst ihn nur kurzfristig, wie ein weiteres Birdie zwei Löcher später zeigt. Auf eine Doublette kann er dann jedoch auf den Backnine keine Antwort mehr geben, was ihn sogar um den Cut kämpfen lässt. Auf den vorderen Neun konsolidiert er sein Spiel dann aber wieder, hält Fehler gekonnt fern und darf sich schließlich nach einem zwischenzeitlichen roten Doppelpack über die bereits dritte 71 (-1) freuen, womit er als 38. ohne Probleme den Cut der Top 60 stemmt.
Martin Kaymer muss am Old Course gleich auf der 2 ein Doppelbogey einstecken, was ihn sofort deutlich zurückrutschen lässt. Immerhin findet er bei etwas gutmütigeren Windverhältnissen als noch am Freitag auf der 4 und der 5 auch rasch zwei Birdies, womit er sein Score zumindest wieder zurechtrücken kann. Kaum auf den zweiten Neun angekommen geht es dann sogar erstmals in den Minusbereich, allerdings tritt er sich in Folge auch wieder Bogeys ein, was ihn nach der 17 sogar hinter die Cutmarke zurückfallen lässt. Erst ein abschließendes Birdie zur 73 (+1) lässt ihn schlussendlich als 48. noch in den Finaltag aufsteigen.
Klar verpasst
Max Kieffer findet erstmals in dieser Woche bereits auf seinen ersten neun Bahnen Birdies, denn mit gleich drei roten Einträgen spielt er sich in Kingsbarns nach nur seiben Bahnen bereits an die Cutmarke heran. Erst ein Bogey kurz vor dem Turn bremst die beherzte Aufholjagd dann ab und kostet auch sichtlich den gewinnbringenden Rhythmus, denn er findet zwar auch auf den Frontnine noch zwei Birdies, muss allerdings auch noch fünf Fehler einstecken und scheitert so mit der 73 (+1) und als 112. klar am Cut.
Danny Willett (ENG) marschiert mit einer 66 (-6) am Old Course vorne weg und geht bei gesamt 14 untar Par mit gleich drei Schlägen Vorsprung auf die ersten Verfolger in den Finaltag.
Leaderboard Alfred Dunhill Links Championship
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Knallroter Donnerstag
2021-09-16
DUTCH OPEN – 1. RUNDE: Gleich alle sieben Deutschen bringen zum Auftakt im Bernardus Golf rote Runden zum Recording und liegen so geschlossen auf Cutkurs. Max Kieffer positioniert sich mit einer 66 sogar in erster Verfolgerposition von Leader Niall Kearney (IRL).
Nach dem Finaleinzug zuletzt bei der prestigeträchtigen BMW PGA Championship hofft Maximilian Kieffer auf weiteren Boost am Leaderboard auch bei den holländischen Nachbarn. Zu dem 1 Million Euro-Turnier ist ein starkes Deutsches Aufgebot angereist. Besonders Marcel Siem, Matthias Schmid und Max Schmitt dürfen sich nach den letzten gezeigten Leistungen einiges ausrechnen.
Max Kieffer legt am Nachmittag los wie die sprichwörtliche Feuerwehr und krallt sich gleich auf der 10 und der 12 die ersten Birdies. Selbst aur den ersten Fehler am Par 3 der 13 gibt er mit zwei weiteren roten Einträgen die perfekte Antwort. Ein Par 5 Bogey kurz vor dem Turn auf der 18 bremst den Vorwärtsdrang dann zwar etwas ein, aus dem Rhythmus bringt ihn der Faux-pas aber nicht, denn auf fehlerlosen Frontnine sammelt er noch vier weitere Birdies auf, unterschreibt so schließlich die 66 (-6) und spielt sich so nach den ersten 18 Löchern als 2. sogar in die erste Verfolgerposition.
Voll dabei
Marcel Siem startet am Nachmittag grundsolide und legt ab dem Par 5 der 4 einen Gang zu, denn mit gleich zwei Birdiedoppelpacks knackt er bereits nach den ersten neun Löchern die Top 10 und mischt so rasch weit vorne mit. Mit weiteren Birdies auf der 10 und der 12 klopft er dann sogar ganz vorne an, ehe sich gegen Ende auch noch drei Bogeys einschleichen. Gut, dass sich zwischenzeitlich auch noch ein Erfolgserlebnis ausgeht, denn mit der 68 (-4) verschafft er sich als 13. eine durchaus ansehnliche Ausgangslage.
Matthias Schmid eröffnet mit Birdie an der 10, verabsäumt es jedoch danach nachzusetzen. Das rächt sich an der 16 mit Doppebogey kapital und wirft den Newcomer weit zurück. Immerhin weiß er mit Birdies am Par 3 der 17 und dem darauffolgenden Par 5 bestens zu antworten und dreht sein Score so rasch wieder in die richtige Richtung. In dieser Tonart geht es auch auf den Frontnine weiter, denn auf einer fehlerlosen Platzhälfte sammelt er auf der 2 und den beiden Par 5 Löchern noch weitere rote Einträge auf, womit er schließlich sogar die 68 (-4) zu Papier bringt, die ihm als 13. eine richtig gute Ausgangslage auflegt.
Gut auf Kurs
Max Schmitt nutzt seine frühe Startzeit optimal aus und etabliert sich noch im ersten Drittel seiner Runde mit einem Birdie-Doppelschlag in der absoluten Spitze. Noch vor der Halbzeit landet der Rheinhesse sogar einen Birdie-Triplepunch und übernimmt damit die Führung im Turnier. So stark er die ersten neun Löcher absolvierte, so zäh lassen sich die Backnine an. Einen ersten Fehler auf der 11 weiß er am darauffolgenden Par 5 noch zu egalisieren, auf zwei weitere Bogeys hat er jedoch keine Antworten mehr parat, was schließlich in der 69 (-3) mündet. Damit kann er zwar nicht ganz vorne mitmischen, legt aber als 24. einen durchwegs sehenswerten Start hin.
Freddy Schott findet mit einem frühen Bogey nur behäbig in den Tag, radiert dieses zwar prompt aus, tritt sich auf der 16 aber das nächste Bogey ein. Nachdem er erneut sofort die passende Antwort parat hat und danach sogar am Par 5 der 18 den Eagleputt stopft, absolviert er die Backnine sogar mit 2 unter Par. Auch die ersten neun Bahnen lassen sich gut an, denn mit zwei weiteren Birdies pirscht er sich sogar an die Top 10 heran. Da er gegen Ende aber auch noch zwei Fehler einstecken muss, geht sich schließlich „nur“ die 70 (-2) aus, die ihn als 36. aber immerhin glasklar auf Cutkurs bringt.
Nicolai von Dellingshausen findet mit einem Bogey auf der 10 nur äußerst schleppend ins Turnier, hält danach aber weitere Fehler gekonnt fern und krallt sich noch vor dem Turn drei Birdies. Auf der 3 pirscht er sich dann mit seinem vierten Birdie bereits an die richtig lukrativen Ränge heran, ehe es ihn kurz vor Schluss am Par 3 der 8 auch noch mit einem zweiten Fehler erwischt. Nach der 70 (-2) teilt er sich aber die Ausgangslage mit seinem Landsmann.
Alexander Knappe hält mit drei Birdies zwar mit der allgemeinen Birdiequote recht gut mit, häuft mit Triplebogey und Par 5 Bogey auf den Frontnine aber klar zu viele Fehler an. Auf den vorderen Neun hält er Fehler dann aber gekonnt fern und da er parallel dazu noch zwei weitere Birdies aufsammelt, geht sich schließlich sogar noch eine 71 (-1) aus, die ihn als 56. immerhin noch vor der prognostizierten Cutmarke einreiht.
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Keinen Stempel augedrückt
2021-09-12
BMW PGA CHAMPIONSHIP – FINAL: Martin Kaymer kann dem Finaltag im Wentworth GC nicht mehr seinen Stempel aufdrücken und muss sich trotz des Gesamtscores von 10 unter Par mit einem Mittelfeldplatz anfreunden. Maximilian Kieffer verlässt Surrey nur mit einem 75. Rang wieder.
Ryder Cup – Vice Captain Martin Kaymer hatte am Samstag etwas zu kämpfen um mit den generell recht guten Scores im Wentworth GC richtig Schritt zu halten. Am Ende ging sich aber immerhin noch eine 70 (-2) aus, womit er mit lediglich zwei Schlägen Rückstand auf die Top 10 in den Finaltag startet und somit noch klar alle Chancen auf ein Topergebnis hat.
Der Start gelingt dann mit einem anfänglichen Par auf der schwierigen 1 auch nach Plan, allerdings brummt ihm die diffizile 3 bereits das erste Bogey auf, womit es recht früh bereits im Klassement etwas retour geht. Mit starken Eisen und gefühlvollen Putts dreht er seine Runde dank zweier Birdies am Par 3 der 5 und der 8 dann aber in die richtige Richtung, kommt jedoch nach weiterem Bogey auf der 9 nur bei Level Par auf den letzten neun Löchern an.
Nach einem Birdie am Par 5 der 12 krallt er sich recht rasch wieder das Minus als Vorzeichen, tritt sich jedoch danach auf der 13 sogar ein Doppelbogey ein, was viele Ränge kostet. Mit einem bärenstarken Finish mit gleich drei abschließenden Birdies bringt er schlussendlich aber erneut eine 70 (-2) zum Recording und nimmt so als 25. immerhin einen Platz im vorderen Mittelfeld mit.
Hinten stecken geblieben
Max Kieffer kam am Moving Day überhaupt nicht ins Rollen und geht nach einer 76 (+4) nur vom vorletzten Platz aus in die letzte Umrundung. Wie schon am Samstag kann er auch diesmal auf der schwierigen 3 ein Bogey nicht verhindern, stopft danach allerdings am einzigen Par 5 der Frontnine den Eagleputt und kommt so immerhin im zartrosa Bereich auf den letzten neun Löchern an.
Auf der 12, dem zweiten Par 5, schraubt er sein Score dann noch weiter ausbauen und weiß auch auf ein Par 3 Bogey zwei Löcher später noch die passende Antwort. Ausgerechnet das Par 5 Schlussloch brummt ihm schließlich aber noch ein abschließendes Bogey auf und lässt so zum Abschluss nicht mehr als die 71 (-1) zu, womit er als 75. regelrecht auf der Stelle tritt.
Billy Horschel (USA) sichert sich mit einer 65er (-7) Finalrunde und bei gesamt 19 unter Par mit einem Schlag Vorsprung auf Laurie Canter (ENG), Jamie Donaldson (WAL) und Kiradech Aphibarnrat (THA) den Sieg und macht damit eindrucksvoll klar, dass er durchaus eine Bereicherung für das US-amerikanische Ryder Cup Team gewesen wäre.
Leaderboard BMW PGA Championship
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