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Schlagwort: bmw pga championship

Stecken geblieben

BMW PGA CHAMPIONSHIP – FINAL: Max Kieffer bleibt am Finaltag im Wentworth Club mit einer 71 (-1) regelrecht stecken und kann keinen Vorstoß mehr im Klassement realisieren.

Einzig Max Kieffer schaffte aus deutscher Sicht beim Flagship-Event der DP World Tour im Wentworth Club den Cut und selbst er stemmte diesen nur genau an der Marke. Da das Turnier aufgrund des Ablebens von Queen Elizabeth II. am Donnerstag auf drei Runden verkürzt wurde, bleiben “Kiwi” nur noch 18 Löcher um das Feld von hinten aufzurollen.

Nur mit etwas Verzögerung kann der einzig verbliebene Deutsche im Feld in die letzte Umrundung starten, da hartnäckiger Morgennebel die Sicht zu stark beeinträchtigt. Von der Warterei lässt er sich jedoch nicht beirren und steigt gleich zu Beginn in den allgemeinen Birdiereigen ein, wie ein Par 3 Birdie auf der 2 beweist.

Auch danach hält er den Rhythmus gekonnt hoch, schnappt sich am einzigen Par 5 der Frontnine zum bereits dritten Mal in dieser Woche einen Schlaggewinn und drückt sein Score mit dem bereits dritten Birdie des Tages auf der 7 immer weiter in den roten Bereich. Kurz vor dem Turn legt er mit einem Dreiputtbogey dann allerdings ein unangenehmes Bremsmanöver hin.

In Folge läuft er auch lange Zeit dem nächsten Erfolgserlebnis hinterher. Erst die 16 erweist sich wieder als gewinnbringend, nachdem er am Par 5 der 17 allerdings von Tee bis Grün erhebliche Probleme hat und sogar den Putt zum Doppelbogey noch am Loch vorbeischiebt, baut er kurz vor Schluss sogar einen Schneemann und rutscht damit wieder auf Level Par für den Tag zurück. Zwar beendet er die Runde noch mit einem Birdie, die 71 (-1) ermöglicht als 65. jedoch keinen Vorstoß mehr.

Shane Lowry (IRL) packt auf die 66 (-6) und die 68 (-4) der ersten beiden Spieltage am Sonntag noch eine 65 (-7) drauf und schnappt sich damit beim Flagship-Event der DP World Tour bei gesamt 17 unter Par mit einem Schlag Vorsprung auf Jon Rahm (ESP) (62) und Rory McIlroy (NIR) (67) den Sieg.

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Nur Kiwi im Sonntag

BMW PGA CHAMPIONSHIP – 2. RUNDE: Einzig Maximilian Kieffer schafft bei dem, aufgrund des Ablebens von Queen Elizabeth II., auf drei Runden verkürzten Rolex Series Events im Wentworth Club aus deutscher Sicht den Cut.

Hurly Long und Matti Schmid konnten die noch halbwegs gutmütigen Verhältnisse am Donnerstag recht brauchbar nützen und brachten sich mit roten Auftaktrunden auf Cut-Kurs. Bei immer tiefer werdenden Bedingungen hatten Max Kieffer und Nicolai von Dellingshausen am Nachmittag deutlich härter zu kämpfen, womit vor allem Letztgenannter so seine liebe Mühe hatte und bereits deutlich zurück liegt. Aufgrund des Todesfalls von Queen Elizabeth II. wurde die erste Runde um 19:45 MEZ unterbrochen, weshalb Kieffer und von Dellingshausen erst noch ihre ersten 18 Löcher beenden müssen, was am Samstag in den Morgenstunden schließlich in einer 71 (-1) bzw. 76 (+4) mündet.

Nachdem sich Max Kieffer in den Morgenstunden auf der 18 noch ein Birdie krallt und so die 71 (-1) unterschreibt, findet er auch mit einem schnellen Birdie am Par 3 der 2 gut in die zweite Runde. Selbst ein Bogey danach bringt ihn nicht aus der Ruhe, wie er mit gleich drei weiteren Birdies eindrucksvoll unterschreibt. Trotz eines weiteren Fehlers auf der 8 kommt er klar auf Cut-Kurs auf den Backnine an.

Dort ergibt sich dann ein konträres Bild zu den ersten neun Löchern, denn Par um Par reiht er richtiggehend farblos aneinander. Erst die 16 erweist sich dann wieder als gewinnbringend, was ihm am Ende die 69 (-3) ermöglicht, womit sich der Einzug in den Finaltag als 58. gerade noch genau an der Marke ausgeht.

Finaleinzug verpasst

Schon auf den Frontnine kann Matti Schmid am Samstag nicht mit den guten Scores der Konkurrenz mithalten. Zwar bleibt er die gesamte vordere Platzhälfte über fehlerlos, findet jedoch lediglich auf der 6 ein einziges Birdie und kommt so nur knapp hinter der erwarteten Cut-Marke zum Turn. Am Par 5 der 12 zieht er sich dann zwar über die Linie, tritt sich auf der 15 allerdings auch ein Bogey ein, worauf er auf den verbleibenden Bahnen nicht mehr ragieren kann und so nach abschließendem Bogey und der 72 (Par) am Aufstieg in den Finaltag scheitert.

Wie erhofft geht sich für Hurly Long am Par 5 der 4 das Birdie aus und da er auch der 7 einen Schlaggewinn entlocken kann, liegt er bei erneut sehr guten Scores klar auf Kurs in Richtung Finaltag. Erst ein Bogeydoppelpack kurz vor dem Turn wirft dann recht heftig den Anker aus und bremst den 27-jährigen heftig ein. Auf den zweiten Neun findet er dann nicht mehr den Schwung der ersten 8 Bahnen und tritt sich au fder 13 noch ein weiteres Bogey ein. Am Ende leuchtet so nur die 73 (+1) auf, womit er keine Chance mehr hat die Cut-Linie zu überspringen.

Nicolai von Dellingshausen zeigt, dass er das abschließende Par 5 Bogey in der Früh von Runde 1 gut weggesteckt hat, denn mit solidem Beginn und einem Par 5 Birdie zeigt er sich am Samstag ganz souverän. Erst danach schleichen sich auch Fehler ein und mit dem Zwischenstand von Par nach 9 kommt er mit den tiefen Scores auch weiterhin nicht mit. Mit fehlerloser zweiter Platzhälfte auf der er neben zwei Birdies auch noch ein abschließendes Eagle mitnimmt, bringt er schließlich zwar die 68 (-4) zum Recording, verpasst bei gesamt Even Par jedoch recht klar den Cut.

Soren Kjeldsen (DEN) und Viktor Hovland (NOR) teilen sich bei gesamt 12 unter Par die Führungsrolle.

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Halb auf Kurs

BMW PGA CHAMPIONSHIP – 1. RUNDE: Hurly Long und Matti Schmid bringen sich mit roten Auftaktrunden im Wentworth Club auf Cut-Kurs. Max Kieffer und Nicolai von Dellingshausen können ihre ersten Runden nach Abbruch augrund des Todes von Queen Elizabeth II. erst am Freitag beenden.

Als Turniersieger der heurigen Saison kommt Maximilian Kieffer selbstbewusst wie noch nie zur BMW PGA Championship nach Wentworth. Der Flaggship-Event von Europas Toptour droht heuer dank 18 LIV-Startern zum Battleship-Event zu werden. Bloß Martin Kaymer verzichtet auf eine Teilnahme, da er sich nicht willkommen fühlt.

Deutschlands so starke junge Garde ist beim 8 Millionen Dollar Rolex Series-Event durch Matti Schmid – der bei den Korn Ferry Finals zuletzt eine kleine PGA Tourkarte erspielen konnte – sowie durch Hurly Long und Nicolai von Dellingshausen vertreten. Rory McIlroy, Jon Rahm, Viktor Hovland und Titelverteidiger Billy Horschel sind die Topstars am Start.

Hurly Long macht mit anfänglichen Pars auf den ersten Bahnen nichts verkehrt und krallt sich schließlich nach gelungener Grünattacke am einzigen Par 5 der Frontnine das erste Birdie, dass er allerdings nach eingebunkertem Teeshot am darauffolgenden Par 3 auch sofort wieder aus der Hand gibt. Dank einer starken Annäherung auf der 8 kommt er aber im roten Bereich auf den zweiten neun Bahnen an.

Zwar muss er am Par 3 der 10 nach zu kurzem Teeshot in Form des zweiten Bogeys den scoretechnischen Ausgleich einstecken, hält danach aber Fehler gekonnt fern und zieht im Klassement mit einem roten Doppelschlag auf der 12 und der 13 sehenswert wieder weiter nach vor. Da sich dann zum Abschluss auch am Par 5 der 18 noch ein Birdie ausgeht, steht er zum Auftakt mit einer durchaus sehenswerten 69 (-3) und als 25. wieder im Clubhaus.

Noch auf Kurs

Matti Schmid schnappt sich gleich auf der anspruchsvollen 1 das erste Birdie und kontert selbst ein frühes Bogey auf der 3 am einzigen Par 5 der Frontnine danach pormpt wieder aus. Auf der 7 geht sich schließlich mit einem gelochten Achtmeterputt das nächste Birdie aus und selbst auf ein Dreiputtbogey danach weiß er aus drei Metern noch vor dem Wechsel auf die hinteren Neun die passende Antwort.

Das bunte Spiel findet auch zunächst auf den ersten Löchern der hinteren Platzhälfte seine Fortsetzung, denn schon das Par 3 der 10 hängt ihm den dritten Schlagverlust um. Da er zwei Löcher danach allerdings das Par 5 der 12 zu nützen weiß, kann er den Faux-pas rasch wieder wettmachen. Erst danach kehrt Ruhe ein und mit Pars bis zum Schluss unterschreibt er am Ende die 70 (-2), womit er sich klar auf Cut-Kurs bringt und sich als 52. im hinteren Mittelfeld einreiht.

Fortsetzung am Freitag

Max Kieffer erwischt zum Auftakt eindeutig die schlechtere Seite des Draws, denn einige Wolkenbrüche machen den Wentworth Club mit Fortdauer des Tages immer schwieriger bespielbar. Zunächst hat er das aber ganz gut im Griff, denn planmäßig nimmt er vom Par 5 der 4 ein Birdie mit. Allein aknüpfen kann er daran nicht und kommt nach einem Bogey auf der 6 “nur” bei Level Par zum Turn.

Am Par 3 der 10 rutscht der 32-jährige dann sogar in den Plusbereich ab, kann sein Score aber auf der 15 wieder zurechtrücken. Nach 16 gespielten Bahnen ertönen schließlich die Sirenen und beordern die Spieler zurück ins Clubhaus, da der Tag aufgrund des Todes von Queen Elizabeth II. abgebrochen wird.

Nicolai von Dellingshausen kommt mit den pitschnassen Verhältnissen am Nachmittag nicht wirklich zurecht, denn die gesamten Frontnine über ist er vergeblich auf der Suche nach einem Erfolgserlebnis und muss parallel dazu bereits zwei Bogeys und ein Doppelbogey einstecken. Nach einem weiteren Doppelbogey auf der 11 geht sich dann zwar am Par 5 der 12 auch das erste Birdie aus, die restlichen Löcher muss er nach dem Abbruch aufgrund des Todesfalls der Queen jedoch am Freitag zu Ende spielen.

Tommy Fleetwood, Andy Sullivan (beide ENG) und Viktor Hovland (NOR) teilen sich nach 64er (-8) Runden die Führungsrolle.

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Keinen Stempel augedrückt

BMW PGA CHAMPIONSHIP – FINAL: Martin Kaymer kann dem Finaltag im Wentworth GC nicht mehr seinen Stempel aufdrücken und muss sich trotz des Gesamtscores von 10 unter Par mit einem Mittelfeldplatz anfreunden. Maximilian Kieffer verlässt Surrey nur mit einem 75. Rang wieder.

Ryder Cup – Vice Captain Martin Kaymer hatte am Samstag etwas zu kämpfen um mit den generell recht guten Scores im Wentworth GC richtig Schritt zu halten. Am Ende ging sich aber immerhin noch eine 70 (-2) aus, womit er mit lediglich zwei Schlägen Rückstand auf die Top 10 in den Finaltag startet und somit noch klar alle Chancen auf ein Topergebnis hat.

Der Start gelingt dann mit einem anfänglichen Par auf der schwierigen 1 auch nach Plan, allerdings brummt ihm die diffizile 3 bereits das erste Bogey auf, womit es recht früh bereits im Klassement etwas retour geht. Mit starken Eisen und gefühlvollen Putts dreht er seine Runde dank zweier Birdies am Par 3 der 5 und der 8 dann aber in die richtige Richtung, kommt jedoch nach weiterem Bogey auf der 9 nur bei Level Par auf den letzten neun Löchern an.

Nach einem Birdie am Par 5 der 12 krallt er sich recht rasch wieder das Minus als Vorzeichen, tritt sich jedoch danach auf der 13 sogar ein Doppelbogey ein, was viele Ränge kostet. Mit einem bärenstarken Finish mit gleich drei abschließenden Birdies bringt er schlussendlich aber erneut eine 70 (-2) zum Recording und nimmt so als 25. immerhin einen Platz im vorderen Mittelfeld mit.

Hinten stecken geblieben

Max Kieffer kam am Moving Day überhaupt nicht ins Rollen und geht nach einer 76 (+4) nur vom vorletzten Platz aus in die letzte Umrundung. Wie schon am Samstag kann er auch diesmal auf der schwierigen 3 ein Bogey nicht verhindern, stopft danach allerdings am einzigen Par 5 der Frontnine den Eagleputt und kommt so immerhin im zartrosa Bereich auf den letzten neun Löchern an.

Auf der 12, dem zweiten Par 5, schraubt er sein Score dann noch weiter ausbauen und weiß auch auf ein Par 3 Bogey zwei Löcher später noch die passende Antwort. Ausgerechnet das Par 5 Schlussloch brummt ihm schließlich aber noch ein abschließendes Bogey auf und lässt so zum Abschluss nicht mehr als die 71 (-1) zu, womit er als 75. regelrecht auf der Stelle tritt.

Billy Horschel (USA) sichert sich mit einer 65er (-7) Finalrunde und bei gesamt 19 unter Par mit einem Schlag Vorsprung auf Laurie Canter (ENG), Jamie Donaldson (WAL) und Kiradech Aphibarnrat (THA) den Sieg und macht damit eindrucksvoll klar, dass er durchaus eine Bereicherung für das US-amerikanische Ryder Cup Team gewesen wäre.

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Platzierung gehalten

BMW PGA CHAMPIONSHIP – 3. RUNDE: Martin Kaymer kommt am Moving Day im Wentworth GC mit den durchwegs guten Scores nicht ganz mit, kann mit eienr 70 (-2) aber immerhin seine Platzierung halten und wahrt so auch noch die Chance auf ein Topergebnis. Max Kieffer findet am Samstag keinen Rhythmus und rutscht weit zurück.

Ryder Cup – Vice Captain Martin Kaymer zeigte am Freitag, dass sich seine Form durchwegs am aufsteigenden Ast befindet, denn auf dem anspruchsvollen Gelände in Surrey knallte er am zweiten Spieltag immerhin eine 68 (-4) auf die Scorecard, was ihn nur knapp hinter den Top 10 ins Wochenende starten lässt.

Im rein deutschsprachigen Flight mit Ryder Cup Kandidat Bernd Wiesberger (AUT) tritt er sich dann wie auch der Österreicher prompt auf der schwierigen 1 ein Bogey ein, radiert dieses mit einem roten Doppelpack auf der 3 und der 4 aber nicht nur aus, sondern dreht sein Score sogar rasch in die richtige Richtung. Mit einem weiteren Fehler am Par 3 danach geht es zwar wieder etwas retour, nachdem er aber auch von der 8 ein Birdie entführen kann, steht er immerhin im roten Bereich in der 10. Teebox.

Dort kann er dann am Par 3 sein Score auch weiter ausbauen, ehe er sich auf der 13 auch den nächsten Fehler eintritt. Da er zum Abschluss aber das Par 5 der 18 noch zu einem 5. Birdie überreden kann und so schließlich die 70 (-2) unterschreibt, kann er vor den letzten 18 Löchern seine Platzierung als in etwa 19. halten und wahrt so auch die Chance beim Flaggschiff Event der Tour ein Topergebnis mitzunehmen.

Deutlich zurückgefallen

Max Kieffer musste nach der 70 (-2) am Freitag noch heftig zittern, durfte am Ende aber durchatmen, da sich der Cut gerade noch “on the number” ausging. Am Samstag ist nun verständlicherweise das oberste Ziel vom hinteren Ende wegzukommen. Das Vorhaben geht jedoch gründlich daneben, denn “Kiwi” stolpert auf den Frontnine neben vier Bogeys auch über eine Doublette und gräbt sich damit im Leaderboard-Keller regelrecht ein. Erst kurz vor dem Turn geht sich dann auf der 9 auch das erste Birdie aus.

Das stabilisiert sichtlich auch das Spiel, denn die zweiten Neun lassen sich deutlich sicherer an, was sich erstmals am Moving Day in einer längeren Parserie manifestiert. Erst auf der 15 kommt dann wieder Farbe aufs Tableau, nachdem er sich den nächsten Fehler eintritt. Immerhin beendet er die Runde auf den beiden abschließenden Par 5 Löchern mit Birdies und kann so den Platz trotz der 76 (+4) und des damit verbundenen Rückfalls auf Rang 64 wohl zumindest etwas leicht positiver verlassen.

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Formkurve stimmt weiterhin

BMW PGA CHAMPIONSHIP – FINAL: Martin Kaymer beendet das European Tour Flaggschiff-Event im Wentworth GC mit einer 68, zeigt damit, dass die Formkurve weiterhin klar in die richtige Richtung zeigt und legt darüber hinaus auch in Sachen Top 10 eine Punktlandung hin.

Martin Kaymer spielte sich von Tag zu Tag mit Runden von 68 und 69 Schlägen im unterkühlten Wentworth immer besser in Szene. Deutschlands Nummer 1 pushte sich bei der BMW PGA Championship mit starker Birdiequote bis knapp an die Top 10 heran und hat somit am Schlusstag gute Karten um beim wichtigsten Golfturnier des Jahres auf europäischem Boden ein Spitzenergebnis einzufahren.

Der Start gelingt mit drei anfänglichen Pars sehr solide und da sich danach am einzigen Par 5 der Frontnine das eingeplante Birdie ausgeht, bleibt er klar in Schlagdistanz zu den Spitzenplätzen. In Folge zeigt er zwar sehr sicheres Golf und lässt so gut wie nichts anbrennen, weitere Birdies lassen jedoch die gesamten Frontnine über auf sich warten.

Kaum auf den zweiten Neun angekommen überredet er dann aber das Par 3 der 10 und krallt sich so sein zweites Birdie, dass er allerdings mit seinem ersten Fehler gleich danach auch prompt wieder verspielt. Lange muss er jedoch nicht Trübsal blasen, da sich schon am Par 5 der 12 wieder ein roter Eintrag ausgeht.

Da er auch das Par 3 der 14 am Sonntag perfekt im Griff hat, geht sich endgültig der Sprung in die Topränge aus. Da er zum Abschluss auch von der 18 noch ein Birdie entführen kann, marschiert er schließlich mit der 68 (-4) ins Ziel und legt so als 10. in Sachen Top 10 eine Punktlandung hin.

Nach dem eher durchwachsenen Auftakt kann sich Deutschlands Nummer 1 mit dem Abschneiden beim European Tour Flaggschiff-Event wohl durchaus zufrieden zeigen und untermauert, dass seine Formkurve im Großen und Ganzen weiterhin in die richtige Richtung zeigt. Kommende Woche legt der zweifache Major-Champion nun eine Pause ein, ehe er in in Italien wieder zu den Golfschlägern greifen wird.

Tyrrell Hatton (ENG) lässt am Finaltag nichts mehr anbrennen. Der Engländer marschiert mit einer 67 (-5) über die Ziellinie und triumphiert so bei gesamt 19 unter Par eindrucksvoll mit gleich vier Schlägen Vorsprung auf Victor Perez (FRA). Für Hatton ist es damit der bereits dritte Rolex Series Sieg seiner Karriere.

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Deutlich nach vor

BMW PGA CHAMPIONSHIP – 2. RUNDE: Martin Kaymer marschiert am Freitag mit einer 68 deutlich nach vor und wahrt vor dem Wochenende so sogar die Chance auf ein Topergebnis. Max Kieffer zittert im Wentworth GC vergeblich um den Cut.

Martin Kaymer und Max Kieffer verpassten zum Auftakt rote Runden, was beide einigermaßen unter Zugzwang bringt. Kieffer liegt zwar zumindestens noch auf Cutkurs, Raum für Fehler hat er jedoch keinen. Kaymer musste sich überhaupt mit einer 73 begnügen und muss somit am zweiten Spieltag bereits zulegen, will er nicht erneut wie schon in Schottland letzte Woche wieder am Cut scheitern.

Martin Kaymer findet sich am Freitag Nachmittag bei besten Scoringbedingungen sofort perfekt zurecht und kann schon von der anspruchsvollen 1 das erste Birdie entführen. Auch danach zeigen sich Parallelen zum Vortag, denn nach weiteren Birdies auf der 4 und der 5 gelingt erneut ein mehr als nur guter Start in den Spieltag.

Deutschlands Nummer 1 lässt auch danach den Fuß vehement am Gaspedal, zündet auch auf der 6 ein richtig starkes Eisen und lässt sich die nächste Birdiechance nicht entgehen, womit er sogar bereits an den Top 20 anklopft. Die 7 bremst den Vorwärtsdrang dann jedoch mit dem ersten Bogey recht abrupt ab, was auch wieder Gedanken an die Auftaktrunde aufkommen lässt, wo er ebenfalls nach starkem Beginn deutlich zurückfiel. Diese scheint er sichtlich nicht aus dem Gedächtnis verbannen zu können, denn mit einem weiteren Fehler kurz vor dem Turn, muss er wieder ein paar Federn lassen.

Fehler ausgebügelt

Diesmal allerdings stabilisiert er sein Spiel nach den beiden Fehlern wieder und biegt mit einem Birdie auf der 11 wieder in die richtige Richtung ab. Die abwechslungsreiche Runde findet auch danach ihre Fortsetzung, denn ein weiterer Fehler auf der 13 bremst ihn erneut etwas ab. Wieder allerdings lässt der Konter nicht lange auf sich warten, wie das bereits sechste Birdie des Tages auf der 15 beweist.

Doch auch damit hat der zweifache Major-Champion noch nicht genug und nimmt auch vom ersten der beiden abschließenden Par 5 Bahnen einen roten Eintrag mit. Zwar will die 18 kein abschließendes Birdie mehr springen lassen, mit der 68 (-4) marschiert die ehemalige Nummer 1 der Welt aber ohne jegliche Probleme ins Wochenende und wahrt als 30. sogar die Chance auf ein Topergebnis.

Vergebliches Hoffen

Max Kieffer beginnt seinen zweiten Arbeitstag gleich mit einem Bogey, was im Nachhinein betrachtet wohl so etwas wie die Richtung ist, die er sich am Freitag selbst vorgibt. Nur kurz flackert mit dem scoretechnischen Ausgleich am Par 5 der 4 Hoffnung auf, mit zwei Doppelbogeys danach begräbt er diese jedoch noch vor dem Turn rasch wieder.

Frei nach dem Motto “Aufgegeben wird nur ein Brief” holt der 30-jährige auf den Backnine aber noch einmal alles aus sich heraus und radiert mit Birdies auf der 12, der 14 und der 15 drei aufgerissene Schläge wieder aus. Da jedoch keines der beiden abschließenden Par 5 Löcher dann noch einen roten Eintrag springen lässt, sitzt er nach der 73 (+1) lange Zeit sprichwörtlich am heißen Stuhl, eher er Gewissheit hat, dass es als 68. hauchdünn nicht fürs Wochenende reicht.

Matthew Fitzpatrick (ENG) und Shane Lowry (IRL) teilen sich bei gesamt 12 unter Par die Führung.

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Nichts Rotes

BMW PGA CHAMPIONSHIP – 1. RUNDE: Martin Kaymer kommt bei schwierigen Verhältnissen am Vormittag über eine 73 nicht hinaus. Max Kieffer liegt im Wentworth GC mit einer 72 zumindestens auf Cutkurs.

Martin Kaymer und Maximilian Kieffer sind Deutschlands Beitrag beim wichtigsten Golfturnier des Jahres auf europäischem Boden, wenn ab Donnerstag in die BMW PGA Championship abgeschlagen wird. Nach der Absage der Open Championship bleibt den Briten heuer nur noch das Rolex Series-Event von Wentworth um einen golferischen Paukenschlag auf der Weltbühne zu setzen.

Der Herbsttermin erlaubte im Vorjahr wieder Stars wie McIlroy oder Rahm die Teilnahme in Wentworth. Nach Aufhebung der Mindestanzahl an Turnieren schwänzen jedoch heuer beide Europäer aus den Top 10 der Weltrangliste, Rolex Series hin oder her. Titelverteidiger Danny Willett, Lee Westwood, Tyrrell Hatton, Shane Lowry und Martin Kaymer bleibt es daher vorbehalten für den Glanz zu sorgen.

Zum Auftakt hat Martin Kaymer eine frühe Startzeit und findet sich auch durchwegs gut zurecht, denn auf der 9 gestartet geht sich schon auf der 11 das erste Birdie aus, was für einen durchaus schwungvollen Start ins Event sorgt. Auf den Geschmack gekommen gehen sich auch auf der 13 und der 14 Birdies aus, womit er in der frühen Phase sogar den Ton angibt.

Ausgerechnet die beiden Par 5 Bahnen der 17 und der 18 bremsen den schwungvollen Beginn dann aber abrupt ab, denn gleich beide langen Bahnen brummen ihm Bogeys auf, was ihn doch um einige Ränge zurückfallen lässt. Die Probleme reißen auch danach nicht ab, denn auch die 1 kostet einen Schlag und mit dem Bogeytriplepack verspielt er den starken Start endgültig komplett.

Selbst damit endet die Negativspirale aber noch nicht, wie das vierte Bogey in Folge auf der 2 zeigt. Erst danach federt er den Absturz mit Pars etwas ab, wobei die Schlagverlustpause nicht lange währt, da es auf der 6 mit dem nächsten Fehler immer weiter im Klassement retour geht. Zumindestens kann er den letzten Faux-pas postwendend wieder egalisieren, nachdem sich auf der 8 auch das vierte Birdie des Tages ausgeht.

Am Ende steht er mit der 73 (+1) beim Recording, was ihm zwar noch klar so gut wie alle Chancen auf den Cut ermöglicht, nach dem super Start mit den schnellen Birdies kann er sich mit einem 69. Platz aber keinesfalls zufrieden zeigen.

Kein Platz für Fehler

Max Kieffer erwischt es am Nachmittag gleich auf der 9 mit einem anfänglichen Bogey und auch danach agiert er sichtlich in der Form der letzten Woche, als er ebenfalls lange Zeit vergeblich Birdies hinterherlief. Da es sich dann auch auf der 14 noch ein Bogey bequem macht, liegt er bereits unangenehm im Hintertreffen.

Die Birdies lassen auch weiterhin auf sich warten, dafür aber stopft er auf der 19 den fälligen Eagleputt und spielt sich so buchstäblich mit einem Schlag wieder zurück auf Level Par. Zunächst wirkt es aber nicht so, als würde der Adler “Kiwi” wirklich beflügeln, schleicht sich doch auf der 1 prompt der nächste Fehler ein. Erst danach drückt er erstmals das Gaspedal richtig durch und marschiert mit einem Birdietriplepack gehörig im Klassement nach vor.

So schnell der Schwung kam, so schnell ist er aber auch wieder verflogen, denn mit Bogeys auf der 6 und der 7 rutscht er erneut zurück und unterschreibt schließlich “nur” die 72 (Par). Damit befindet sich der 30-jährige zwar noch auf Cutkurs, Raum für Fehler hat er als 47. vor der zweiten Runde aber keinen.

Tyrrell Hatton, Justin Harding (RSA) und Adri Arnaus (ESP) packen zum Start 66er (-6) Runden aus und liegen damit in geteilter Führung.

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Am falschen Ende

BMW PGA CHAMPIONSHIP – FINAL: Martin Kaymer bleibt am Sonntag bei strömenden Regen im Wentworth Golf Club mit gleich drei Par 5 Bogeys am falschen Ende des Klassements stecken.

Martin Kaymer fand am Moving Day keinen brauchbaren Rhythmus und startet nach der 73 (+1) nur vom 52. Rang in den Finaltag. Mit den Toprängen wohl bereits klar außer Reichweite geht es bei Deutschlands Nummer 1 auf den letzten 18 Bahnen vor allem darum wieder die Sicherheit zu finden.

Gleich auf der schwierigen 1 gelingt Martin dann am Sonntag bei pitschnassen Verhältnissen ein Birdie, doch so richtig in Schwung bringt ihn das unverhoffte Erfolgserlebnis nicht, denn ausgerechnet das einzige Par 5 der Frontnine wirft ihn wieder auf den Ausgangspunkt zurück. Noch einmal gelingt dann aber der Sprung in den roten Bereich, den er jedoch abermals rasch wieder verspielt und auf der 9 mit seinem bereits dritten Bogey sogar in den Plusbereich zurückrutscht.

Kurzzeitig hat es mit einem Birdie auf der 11 dann den Anschein als könne er der Runde noch die benötigte Richtungsänderung geben, doch erneut wird ihm danach ein Par 5 zum Verhängnis und wirft ihn sofort wieder zurück. Da sich die 17 (Par 5) dann als gewinnbringend erweist, kämpft er sich noch einmal auf Par zurück, doch mit der 18 passt es einmal mehr an diesem Tag nicht zusammen und er muss sich mit der 73 (+1) begnügen, die ihm mit Platz 57 nur einen Rang am unteren Ende des Klassements ermöglicht.

Danny Willett (ENG) schnappt sich mit einer 67er (-5) Finalrunde und bei gesamt 20 unter Par den Sieg.

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Gebrauchter Tag

BMW PGA CHAMPIONSHIP – 3. RUNDE: Martin Kaymer findet am Moving Day im Wentworth Golf Club keinen Rhythmus und rutscht mit einer 73 um etliche Ränge zurück.

Martin Kaymer zeigte am Freitag bei seiner zweiten Umrundung sowohl Licht als auch Schatten. Teilweise hatte Deutschlands Nummer 1 schon die Spitzenplätze in Reichweite, ehe er mit späten Fehler wieder zurückfiel. Am Moving Day will er nun die Fehler von der Scorecard fernhalten und die durchaus gute Birdiequote weiter aufrecht halten.

Am Samstag ist zunächst zumindestens auf den Frontnine aber noch Schmalhans Küchenmeister, denn Deutschlands Nummer 1 findet zwar recht früh am Par 5 der 4 ein Birdie, kann dieses aber nicht als Initialzündung verwenden und muss auf der 7 den scoretechnischen Ausgleich einstecken, weshalb er nach der ersten Halbzeit im Klassement sprichwörtlich auf der Stelle tritt.

Nach dem Turn wird es sogar noch bitterer, denn mit einem Bogey auf der 11 rutscht er erstmals sogar in den Plusbereich zurück und tritt sich danach auf der 13 sogar ein Doppelbogey ein, womit er sich fast schon im Leaderboard-Keller festsetzt. Zwar weiß er gleich beide Par 5 am Ende mit Birdies auszunützen, mehr als die 73 (+1) ist am Samstag aber nicht zu holen, weshalb er am Moving Day sogar etliche Ränge einbüßt und nur als 52. in den Finaltag startet.

Jon Rahm (ESP) und Danny Willet (ENG) gehen nach 68er (-4) Runden und bei gesamt 15 unter Par als Co-Leader in den Finaltag. Für das absolute Highlight sorgt am Samstag jedoch Ross Fisher, denn der Engländer locht auf der 18 seinen zweiten Schlag zum Albatross und krallt sich mit der 2 am Par 5 außerdem einen nagelneuen BMW.

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