Nicht ganz mitgekommen

SCOTTISH OPEN – 1. RUNDE: Martin Kaymer und Max Schmitt liegen nach der Auftaktrunde zwar auf Cutkurs, kommen beim Birdie-Festival aber nicht ganz mit. Max Kieffer hat im Renaissance Club mit etlichen Problemen zu kämpfen.

Martin Kaymer, Maximilian Kieffer und Max Schmitt bekommen bei der Scottish Open eine letzte Chance sich mit den Top 3 der noch nicht Qualifizierten aus den Top 10 für die Open Championship kommende Woche zu empfehlen. Vor allem Kaymer präsentierte sich zuletzt in bärenstarker Form und verpasste in Irland nur mit viel Pech um einen einzigen Schlag das Major-Ziel.

Nach der Staysure und der LET wickelt erstmals auch die European Tour eine Scottish Open im Renaissance Club an der schottischen Gold Coast von East Lothian ab. Auf dem Linkskurs spielen sich auch zahlreiche US-Stars wie Matt Kuchar, Justin Thomas, Rickie Fowler oder Kevin Kisner in der ungewohnten Disziplin Linksgolf für die Open ein. Topstars ist jedoch Rory McIlroy, der auch von seinen britischen Kollegen Poulter, Wallace oder Westwood gefordert werden wird.

Auf Wochenendkurs

Martin Kaymer findet sich sofort gut zurecht, denn schon die 1 (Par 5) lässt das erste Birdie springen. Auch danach zeigt sich Deutschlands Nummer 1 ganz sicher und nimmt solide Pars mit. Ab der 6 drückt er dann aber wieder aufs Tempo, denn nach seinem zweiten Birdie legt er sich am Par 5 der 7 sogar die Eaglechance auf, die er jedoch knapp nicht verwerten kann. Erst kurz vor dem Wechsel auf die Backnine tritt er sich auch den ersten Fehler ein.

Der zweifache Major-Champion stabilisiert sein Spiel aber sofort wieder und kann nach zwei zwischenzeitlichen Pars den Fehler mit einem Par 5 Birdie auf der 12 wieder ausradieren. Auch das letzte Par 5 hat er dann noch gewinnbringend im Griff, tritt sich danach allerdings auch noch ein weiteres Bogey ein, weshalb er sich am Donnerstag mit der 68 (-3) zufrieden zeigen muss, die ihn als 54. aber immerhin auf Cutkurs bringt.

Gleiche Ausgangslage

Max Schmitt präsentiert sich von Beginn an in absoluter Birdielaune. Der Youngster nimmt schon auf der 10 – seiner ersten Bahn – den ersten Schlaggewinn mit und legt rasch auf der 12 (Par 5) weiter nach. So richtig auf den Geschmack gekommen schnürt er auf der 14 und der 15 den nächsten Doppelpack und gönnt sich nur danach am Par 5 eine kurze Ruhepause, ehe er das darauffolgende Par 3 schon wieder auszunützen weiß und so nach nur 8 Löchern bereits im absoluten Spitzenfeld mitmischt.

Nach dem Turn aber setzt es dann gleich auf der 1 einen herben Dämpfer, denn das Par 5 brummt Max den ersten Fehler auf, was auch sichtlich den gewinnbringenden Schwung kostet, denn danach muss er lange Zeit auf das nächste Birdie warten. Erst auf der 7 (Par 5) darf er wieder ein Birdie notieren, mit zwei abschließenden Bogeys geht sich schlussendlich aber trotz der fantastischen Backnine wie bei seinem Landsmann “nur” eine 68 (-3) aus.

Nur die 71

Für Max Kieffer beginnt das Turnier mit einem regelrechten Schock, denn schon auf der 11, seiner zweiten Bahn, tritt er sich ein Doppelbogey ein, das ihn nahezu von Beginn an nur weit hinten einreiht. Danach aber stellt sich auch ein durchaus gewinnbringender Rhythmus ein, denn mit Birdies auf der 14 und der 16 dreht er sein Score noch vor dem Turn wieder auf Even Par zurück. Da er auf der 18 allerdings einen weiteren Schlag abgeben muss, leuchtet wieder das Plus als Vorzeichen auf.

Erst auf der 4 gelingt dann wieder der scoretechnische Ausgleich, doch erneut rutscht er kurz danach wieder zurück. Da er in Folge aber sogar noch einen Birdiedoppelpack schnürt, deutet sogar kurz vor Schluss alles auf eine rote Runde hin, doch ein Bogey auf der 9 zerstört auch dieses kleine Erfolgserlebnis noch. Mit der 71 (Par) muss sich “Kiwi” am Freitag vom 116. Platz aus deutlich steigern.

>> Leaderboard Scottish Open

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