Topergebnis mitgenommen

MADE IN DENMARK CHALLENGE – FINAL: Nicolai Von Dellingshausen nimmt vom Silkeborg GC ein absolutes Topergebnis mit. Auch Dominic Foos weiß in Dänemark zu überzeugen.

Marcel Schneider packte gleich am Eröffnungstag in Dänemark eine Traumrunde von 63 Schlägen aus und führt bei 9 unter Par Schneider das Challenge Tour-Feld an. Trotz einer zweieinhalbstündigen Gewitterpause am Donnerstag wird die 2. Runde ohne Verspätung gestartet. Auch am Donnerstag machten Gewitter dann den Veranstaltern aber das Leben schwer. Vier Deutsche lassen sich davon aber nur bedingt beeindrucken und stemmen mehr oder weniger souverän den Cut.

Nicolai Von Dellingshausen ließ sich am zweiten Spieltag von den Gewitterunterbrechungen nicht beeindrucken und fand bei seiner Umrundung wie schon zum Auftakt erneut fünf Birdies und musste nur ein einziges Bogey einstecken. Mit der zweiten 68 (-4) ließ er im Kampf um den Wochenendeinzug nichts anbrennen.

Der Moving Day ließ sich dann sofort gut an, denn schon auf der 1 nahm er vom anfänglichen Par 5 das erste Birdie mit. Zwar gönnte er sich dann eine kleine Auszeit, mit einem roten Doppelpack noch vor dem Turn dockte er aber an den Top 10 an. Auch auf den Backnine hatte er sein Visier messerscharf eingestellt und marschierte nach vier weiteren Birdies schließlich mit einer fehlerlosen 65 (-7) über die Ziellinie, die ihn bis ins absolute Spitzenfeld nach vorne pushte.

Am Samstag macht er dann von Beginn an klar, dass er auf jeden Fall noch die Spitze attackieren will, denn er sammelt schon auf den Frontnine vier Birdies auf. Da auch der Finaltag wieder von Gewittern geplagt ist und eine planmäßige Durchführung der letzten Umrundung verhindert, büßt Nicolai mit Fortdauer aber etwas den Rhythmus ein, denn auf den zweiten Neun gehen sich nur noch ein weiteres Birdie und ein Bogey aus. Mit der 68 (-4) nimmt er aber mit Rang 5 ein absolutes Topergebnis mit in die Heimat.

Ebenfalls richtig stark

Dominic Foos marschierte am zweiten Spieltag ebenfalls mit einer 68 (-4) über die Ziellinie, was bei gesamt 6 unter Par ebenfalls noch genau an der Marke fürs Wochenende reichte.

Am Freitag schaffet es die Deutsche Zukunftshoffnung auf den Backnine gekonnt Fehler zu vermeiden. Mit nur zwei Birdies konnte er bei erneut sehr guten Scores aber gerade mal seine Platzierung halten. Auf den ersten Neun explodierte Dominic dann aber regelrecht, denn auf den vorderen Bahnen sammelte er gleich fünf Birdies auf und schreitete so mit der fehlerlosen 65 (-7) mit großen Schritten bis ins vordere Mittelfeld.

Am Samstag bleibt er der eingeschlagenen Linie dann treu und lässt sich auch von den Gewitterpausen nicht aus der Ruhe bringen. Am Ende hat er bei nur einem Bogey fünf Birdies auf der Habenseite stehen und schiebt sich mit der 68 (-4) so noch bis knapp hinter die Top 10 auf Rang 11 nach vor.

Gutes Turnier

Moritz Lampert zeigte sich auch am Donnerstag wieder von seiner ganz sicheren Seite. Ganz sicher spulte er die Bahnen ab und unterschrieb am Ende eine 69 (-3), die ihm ohne jegliche Probleme den Weg ins Wochenende ebnete.

Am Moving Day verpasste er zwar ein schnelles Par 5 Birdie auf der 1, holte den roten Eintrag aber sofort auf der 2 nach. Nachdem sich dann die zweite lange Bahn der Frontnine als gewinnbringend erwies, blieb er an den Top 10 hartnäckig dran. Diese knackte er dann mit einem starken Zwischensprint mit gleich vier Birdies auf den Backnine locker, da er die Runde allerdings mit zwei Bogeys beendete, ging sich am Ende “nur” die 68 (-4) aus, womit er aber die Chance auf ein Topergebnis wahrte.

Auf den Frontnine zeigt er dann auch am Finaltag wieder ganz starkes Golf und bleibt bei zwei Birdies fehlerlos. Erst auf den Backnine bringen ihn dann die Pausen doch etwas aus dem Gleichgewicht, denn neben zwei weiteren Birdies schleichen sich auch zwei Bogeys ein und ertritt mit der 70 (-2) und Platz 18 regelrecht auf der Stelle.

Im Mittelfeld

Marcel Schneider war am Donnerstag lange Zeit zum Däumchendrehen verurteilt, denn nach den beiden Gewitterpausen konnte er seine zweite Runde erst kurz vor 16:00 Uhr beginnen. So richtig ins Rollen kam er dann auch nicht, denn mit einer 73 (+1) cuttete er dank der ersten Runde zwar ohne jegliche Probleme, rutschte aus der Führung aber bis ins Mittelfeld zurück.

Bei Marcel Schneider wirkte es am Freitag zunächst so, als könne er an die bärenstarke Auftaktrunde anknüpfen, denn ein Birdiedoppelpack brachte ihn rasch in die richtige Richtung. Allerdings trat er sich danach ausgerechnet am Par 5 ein Bogey ein und kam so nur im zartrosa Bereich auf den Backnine an. Das Bogey brachte ihn aber nicht aus der Ruhe, denn auf den zweiten Neun sammelte er noch vier weitere Birdies auf und marschierte so mit der 67 (-5) ins Ziel.

Am Finaltag bringen ihn dann die Gewitterpausen sichtlich etwas aus dem Rhythmus, denn er findet zwar vier Birdies, muss aber auch drei Bogeys notieren. Vor allem das Finish ist es, dass Marcel eine bessere Platzierung zunichte macht, denn mit zwei abschließenden Fehlern geht sich nur die 71 (-1) aus, die ihn im Mittelfeld auf Rang 33 festnagelt.

Calum Hill (SCO) gewinnt nach einer 67er (-5) Schlussrunde und bei gesamt 22 unter Par.

>> Leaderboard Made in Denmark Challenge

SHARE... Facebooktwittergoogle_plusredditpinterestlinkedintumblrmailFacebooktwittergoogle_plusredditpinterestlinkedintumblrmail
FOLLOW US... twittergoogle_plusyoutubetwittergoogle_plusyoutube